Bachelorarbeit, 2016
45 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Aspekte des Hochschulmarketings
2.1 Hochschulmarketing
2.1.1 Zusammenhang von Markt, Zielgruppe und Hochschulmarketing
2.1.2 Instrumente des Marketings
2.1.3 Die Ebenen des Hochschulmarketings
2.1.4 Ziele des Hochschulmarketings
2.2 Studienplatzmarketing
2.3 Studienentscheidungsprozess
2.3.1 Phasen der Studienentscheidung
2.3.2 Kommunikation im Studienentscheidungsprozess
2.3.3 Kommunikationsstrategien
2.4 Kommunikation zur Studierendengewinnung
2.4.1 Kommunikationsinstrumente
2.5 Empirische Befunde zum Informationsverhalten von Studienberechtigten
2.5.1 Informationsverhalten von Studieninteressierten der Fächergruppe Sport
2.6 Internetmarketing
2.6.1 Nach Zielgruppen ausgerichtete Maßnahmen des Internetmarketings für Hochschulen
3 Online-Studiencheck
3.1 Inhalt
3.2 Ziele
3.3 Felder
4 Konzeption des Online Studienchecks für das ISW
4.1 Ziele
4.2 Konzept
4.2.1 Motivation
4.2.2 Umsetzung/Zeitplan
4.2.3 Kontakt/Organisation
4.2.4 Wirkung
5 Diskussion
6 Schlussbetrachtung
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das Informationsverhalten von Studienanfängern in der Studienorientierungsphase, um effektive Kommunikationsmittel für das Studienplatzmarketing am Institut für Sportwissenschaft (ISW) der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu identifizieren und den Online-Studiencheck (OSC) als Instrument zu bewerten.
2.3.2 Kommunikation im Studienentscheidungsprozess
Die Kommunikation im Entscheidungsprozess ist absolut notwendig da am Ende des Studiums kein greifbares Produkt vorliegt. Der Student kann die Qualität des immateriellen Gutes maßgeblich mitbestimmen (Noten). Dazu kommt eine Masse an Angeboten mit hohem Individualisierungspotential. Dies erschwert den Prozess und es entstehen Entscheidungsunsicherheiten (Nietiedt, 1996). Des Weiteren müssen grundlegende und weiterführende Informationen über die Hochschule und ihre angebotenen Leistungen geboten werden. Es bedarf der Herausstellung der Leistungsmerkmale gegenüber den Wettbewerbern, um auf den Entscheidungsprozess des Studieninteressierten zielführend einzuwirken.
Für eine erfolgreiche Kommunikation muss beim Studieninteressierten eine allgemeine Aufmerksamkeit generiert werden, um einen Kommunikationskontakt herzustellen. Um diese Aufmerksamkeit zu erzeugen, müssen Reize aktiviert werden. Nach Kroeber-Riel gibt es drei Arten: emotionale, kognitive und physische Reize (Kroeber-Riel; Weinberg 2003). Bilder besitzen hierbei eine höhere Wirkung als Texte. Sie können innerhalb kürzester Zeit einen Transfer von Informationen verbunden mit Emotionen ermöglichen und werden dadurch besser gespeichert (Kroeber-Riel & Esch 2004). Wird der Empfänger dabei informiert oder seine Einstellung geändert, erzielt die Kommunikation ihre gewünschte Wirkung und das Kommunikationsergebnis tritt ein (Bruhn 2005a), z.B. Studieninteressierter trifft gewünschte Studienentscheidung.
1 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die zunehmende Wettbewerbssituation der deutschen Hochschulen und verdeutlicht die Notwendigkeit von effektivem Studienplatzmarketing zur Vermeidung von Studienabbrüchen.
2 Aspekte des Hochschulmarketings: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Marketings im Hochschulkontext, analysiert den Studienentscheidungsprozess und stellt empirische Daten zum Informationsverhalten von Studienberechtigten dar.
3 Online-Studiencheck: Hier werden Inhalt, Ziele und Funktionsfelder des Online-Studienchecks (OSC) als Instrument zur Studienorientierung an der FSU Jena detailliert vorgestellt.
4 Konzeption des Online Studienchecks für das ISW: Dieses Kapitel widmet sich der spezifischen Implementierung des OSC am Institut für Sportwissenschaft, einschließlich der Zielsetzungen, der Zeitplanung und der inhaltlichen Ausgestaltung.
5 Diskussion: In der Diskussion werden die theoretischen Erkenntnisse mit der praktischen Umsetzung des OSC am ISW abgeglichen und Thesen zur Wirksamkeit dieser Kommunikationsinstrumente geprüft.
6 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Optimierungsmöglichkeiten im Bereich des Studienplatzmarketings.
Studienplatzmarketing, Hochschulmarketing, Studienentscheidungsprozess, Online-Studiencheck, ISW Jena, Studienorientierung, Studierendengewinnung, Informationsverhalten, Kommunikation, Sportwissenschaft, Internetmarketing, Selbsttests, Studienanfänger, Profilpassung, Online-Ratgeber.
Die Arbeit untersucht, wie das Studienplatzmarketing am Institut für Sportwissenschaft (ISW) in Jena durch den Einsatz digitaler Orientierungshilfen, speziell des "Online-Studienchecks", optimiert werden kann, um passende Studierende zu gewinnen.
Die zentralen Themen sind das Hochschulmarketing, der Studienentscheidungsprozess junger Menschen, das Informationsverhalten von Studieninteressierten sowie die Konzeption interaktiver Online-Instrumente zur Studienberatung.
Das Ziel ist es, herauszufinden, welche Kommunikationsmittel zur Studierendengewinnung am hilfreichsten sind und ein Konzept für einen Online-Studiencheck zu entwickeln, das interessierte Schüler bei der Studienwahl unterstützt und Fehlentscheidungen minimiert.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse zum Marketing, eine Auswertung bestehender empirischer Befunde zum Informationsverhalten sowie eine fallorientierte Analyse und Konzeption des OSC-Projekts am ISW.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Hochschulmarketing, eine Analyse des Nutzerverhaltens, die Vorstellung des aktuellen OSC-Portals und eine konkrete Konzeption für die Erweiterung bzw. Adaption dieses Systems für die Sportwissenschaft.
Die wichtigsten Begriffe sind Studienplatzmarketing, Online-Studiencheck (OSC), Studienentscheidungsprozess, Zielgruppensegmentierung und Selbstselektion.
Der OSC ist kein einseitiges Informationsmedium, sondern ein interaktives Instrument, das durch Quiz-Formate, Einblicke in den Studienalltag und berufliche Perspektiven eine individuelle Selbstselektion ermöglicht, anstatt nur Informationen zu verbreiten.
Die Zielgruppe wird als zentral erachtet, da die Arbeit explizit darauf abzielt, die Medienkompetenz und die spezifischen Informationsbedürfnisse der gymnasialen Oberstufenschüler durch ein zielgruppengerechtes Online-Angebot zu adressieren.
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