Diplomarbeit, 2005
131 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau und Inhalt der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition Gesundheit
2.2 Definition Wellness
2.3 Definition Wellness-Tourismus
3 Wellness-Tourismus-Markt
3.1 Historische Entwicklung des Wellness-Tourismus
3.2 Umfeldfaktoren des Wellness-Tourismus-Marktes
3.2.1 Wirtschaft
3.2.2 Gesellschaft
3.2.3 Natürliche Umwelt
3.2.4 Technologie
3.2.5 Politik und Recht
3.2.6 Würdigung des Wellness-Tourismus-Marktes anhand der Umfeldfaktoren
3.3 Wellness-Tourismus-Markt in Zahlen
3.3.1 Interessenten-Potenzial an Wellnessurlaub
3.3.2 Marktanteile
3.3.3 Wellness-Reiseveranstalter
4 Wellness-Tourismus-Angebot
4.1 Strukturen im Bayerischen Wellness-Tourismus
4.1.1 „WellVital in Bayern“
4.1.2 „Alpine Wellness“
4.1.3 „Wellnesshotels Deutschland“
4.1.4 „Relax Guide“
4.2 Bedeutung von Wellness in der Hotellerie: Ergebnisse der Hotel-Befragung
4.2.1 Methodisches Vorgehen
4.2.2 Angaben zur Stichprobe und Betriebsmerkmale
4.2.3 Angaben über die Bedeutung von Wellness in der Hotellerie
4.2.4 Wellness-Angebote in der Hotellerie
4.2.5 Investitionsabsichten in den Wellnessbereich
4.2.6 Entwicklung des Wellness-Tourismus aus Sicht der Hotellerie
4.3 Typologie des Angebots
4.4 Beispiele für erfolgreiche Konzepte in der Wellnesshotellerie
4.4.1 Fallstudie: Analyse „Hotel Hubertus“ in Balderschwang
4.4.2 Fallstudie: Analyse „Sonnenalp Hotel & Resort“ in Ofterschwang
4.5 Fazit
5 Wellness-Tourismus-Nachfrage
5.1 Bedeutung und Interessenpotenzial
5.2 Allgemeine Merkmale der Wellnessgäste
5.3 Motive und Ziele der Wellnessgäste
5.4 Drei Typen von Gesundheitsgästen
5.5 Gästesegmente
5.6 Beanspruchung von Wellness-Angeboten
5.7 Fazit
6 Wellness-Anlagen und Wellness-Behandlungen
6.1 Wellness-Infrastruktur
6.2 Wellness-Behandlungen
6.3 Drei Phasen zur Realisierung von Wellness-Angeboten
6.4 Finanzielle Aspekte von Wellness-Anlagen
7 Qualitätsmanagement für die Wellness-Hotellerie
7.1 Besonderheiten des Wellness-Tourismus
7.1.1 Besonderheiten touristischer Leistungen
7.1.2 Besonderheiten der Wellness-Hotellerie
7.2 Qualitätsmanagement in Wellnesshotels
7.2.1 Das GAP-Modell
7.2.2 Der Serviceketten-Ansatz
7.2.3 Das EFQM-Modell
8 Empfehlungen für eine erfolgreiche Angebotsgestaltung
8.1 Situationsanalyse
8.2 Wellnesshotel-Philosophie & -Konzept
8.2.1 Definition einer Wellnesshotel-Philosophie
8.2.2 Das stimmige Konzept als Basis
8.3 Konkrete Angebotsgestaltung
8.3.1 Durchdachte Planung und Bau von Wellnessbereichen
8.3.2 Mitarbeiterqualifikation auf höchstem Niveau
8.3.3 Wellness als Erlebnis inszenieren
8.3.4 Kompetenter Service und kostenlose Zusatzleistungen
8.3.5 Systematische Analyse von Qualität und Kundenzufriedenheit
8.4 Wellness-Marketing
8.4.1 Zielgruppenorientierte Werbung und Packaging
8.4.2 Erfolgreicher Vertrieb und Distribution
8.4.3 Gezielte Wellness-Kommunikation
9 Trends und Ausblick
9.1 Wellness – einer der Megatrends des 21. Jahrhunderts
9.2 Trends für die Hotellerie & Entwicklung der Marktsituation
9.3 Chancen und Gefahren für den Wellness-Tourismus-Markt
10 Zusammenfassung
Die vorliegende Diplomarbeit analysiert den bayerischen Wellness-Tourismus-Markt mit dem Ziel, Wellnesshotels Orientierungshilfen und Empfehlungen für eine wettbewerbsfähige Angebotsgestaltung zu vermitteln. Die Arbeit untersucht sowohl die Angebots- als auch die Nachfrageseite, um auf Basis empirischer Daten sowie Fallstudien Strategien für ein professionelles Wellnesskonzept abzuleiten.
1.1 Zielsetzung der Arbeit
Durch Angebots- und Nachfrageanalysen soll die vorliegende Studie Wellnesshotels Orientierungshilfen im unübersichtlichen Wellness-Tourismus-Markt vermitteln sowie Anregungen und Empfehlungen zur Entwicklung professioneller Wellnesskonzepte geben, die dem zunehmenden Wettbewerb standhalten können. Anhand zweier Hotel-Fallstudien werden exemplarisch erfolgreiche - aber dennoch ganz unterschiedliche - Konzepte in der Wellness-Hotellerie vorgestellt.
Die Vorgehensweise dieser Studie ist an die Studie der Schweizerin Eveline Lanz Kaufmann angelehnt, die in ihrer Dissertation aus dem Jahr 1999 den Schweizer Wellness-Markt beleuchtete. Analog dazu soll die vorliegende Arbeit den bayerischen Markt analysieren.
Die Arbeit ist auf die Informationsbedürfnisse von Wellnesshotels zugeschnitten, ohne auf die wissenschaftliche Untermauerung zu verzichten.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung des Wellnessmarktes dar und definiert das Ziel der Studie, bayerischen Hotels Orientierungshilfen und konkrete Handlungsempfehlungen für den Wettbewerb zu geben.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe Gesundheit, Wellness und Wellness-Tourismus definiert und wissenschaftlich voneinander abgegrenzt, um ein einheitliches Verständnis für die Arbeit zu schaffen.
3 Wellness-Tourismus-Markt: In diesem Kapitel werden die historische Entwicklung, die Umfeldfaktoren (Wirtschaft, Gesellschaft, etc.) und das Marktvolumen in Bayern detailliert beleuchtet.
4 Wellness-Tourismus-Angebot: Das Kapitel analysiert die Angebotsstrukturen in Bayern, wertet eine Hotelbefragung aus und präsentiert Fallstudien zu erfolgreichen Hotelkonzepten.
5 Wellness-Tourismus-Nachfrage: Hier steht die Zielgruppenanalyse im Fokus: Wer sind die Wellnessgäste, welche Motive verfolgen sie und welche Anforderungen stellen sie an das Angebot?
6 Wellness-Anlagen und Wellness-Behandlungen: Dieses Kapitel beschreibt die Anforderungen an die Hardware (Infrastruktur) und Software (Dienstleistungen) eines professionellen Spas sowie die Phasen einer erfolgreichen Realisierung.
7 Qualitätsmanagement für die Wellness-Hotellerie: Der Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung von Qualität und entsprechenden Management-Ansätzen wie dem GAP-Modell, der Servicekette und dem EFQM-Modell.
8 Empfehlungen für eine erfolgreiche Angebotsgestaltung: Das Kapitel bündelt praxisnahe Experten-Empfehlungen zur Situationsanalyse, Konzeptentwicklung und zum Marketing in Wellnesshotels.
9 Trends und Ausblick: Hier werden Megatrends wie "Selfness" oder "Personal Coaching" analysiert sowie die Chancen und Gefahren für den bayerischen Wellness-Tourismus-Markt zusammenfassend gegenübergestellt.
10 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die Kernerkenntnisse der Arbeit und reflektiert die Entwicklungen im Wellness-Tourismus sowie die zukünftigen Anforderungen an die Branche.
Wellness-Tourismus, Wellnesshotellerie, Bayern, Wellness-Angebot, Wellness-Nachfrage, Qualitätsmanagement, Angebotsgestaltung, Wellnesskonzept, Hotellerie, Gesundheitstourismus, Wellnessmarkt, Wettbewerb, Spa-Design, Gästesegmentierung, Wellness-Marketing.
Die Arbeit untersucht den bayerischen Wellness-Tourismus-Markt, um Hotels dabei zu unterstützen, ihre Konzepte professionell zu gestalten und im zunehmenden Wettbewerb zu bestehen.
Die zentralen Themen sind Angebots- und Nachfrageanalysen, die Qualitätsanforderungen an Wellness-Hotels, Investitionsaspekte sowie die Ableitung von Erfolgsstrategien für die Angebotsgestaltung.
Das Ziel ist es, Wellnesshotels durch eine fundierte Analyse Orientierungshilfen zu bieten und Anregungen zur Entwicklung von Angeboten zu geben, die den steigenden Qualitätsansprüchen der Gäste gerecht werden.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Sekundärforschung und eine empirische Hotel-Befragung unter bayerischen WellVital-Hotels, ergänzt durch Fallstudien von erfolgreichen Hotelbetrieben.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Marktanalysen (Angebots- und Nachfrageseite), die Beschreibung von Wellness-Infrastrukturen und Qualitätsmanagement-Modellen sowie konkrete Empfehlungen für das Hotelmanagement.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Wellness-Tourismus, bayerische Hotellerie, Angebotsgestaltung, Qualitätsmanagement und Gästezufriedenheit charakterisieren.
Weiche Faktoren wie individuelle Beratung, Betreuung, Servicequalität und die menschliche Interaktion ("High Touch") werden als entscheidender für den langfristigen Erfolg angesehen als reine Hardware-Ausstattung.
Solche "Trittbrettfahrer" ohne durchdachtes Konzept und echte Qualität werden als Gefahr für das Image der gesamten Branche betrachtet und ihre Marktbereinigung in der Zukunft als wahrscheinlich angesehen.
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