Bachelorarbeit, 2018
87 Seiten, Note: 2
1. Einführung
2. Theoretische Grundlagen der ausgewählten Mittel
2.1 Notwendige Eigenschaften und Beurteilungskriterien eines Wertaufbewahrungsmittels
2.1.1 Werterhaltung
2.1.2 Konvertibilität und Liquidität
2.1.3 Kosten der Aufbewahrung
2.2 Geldmarktfonds als Wertaufbewahrungsmittel
2.2.1 Definition und Auswahlmotiv
2.2.2 Funktionsweise einer Anlage in Gelmarktfonds
2.2.3 Eigenschaften, Erfüllung der Beurteilungskriterien
2.3 Gold als Wertaufbewahrungsmittel
2.3.1 Definition und Auswahlmotiv
2.3.2 Funktionsweise einer Anlage in Gold
2.3.3 Eigenschaften, Erfüllung der Beurteilungskriterien
2.4 Bitcoins als Wertaufbewahrungsmittel
2.4.1 Entstehungsgeschichte
2.4.2 Definition
2.4.3 Funktionsweise
2.4.4 Eigenschaften, Erfüllung der Beurteilungskriterien
3. Die bisherigen Anlage- und Wertaufbewahrungsqualitäten des Bitcoins.
3.1 Vorgehensweise und Rahmenbedingungen der Untersuchung
3.2 Performance von Gold, Geldmarktfonds und Bitcoin im Vergleich
3.2.1 Gold
3.2.2 Geldmarktfonds
3.2.3 Bitcoin
3.3 Auswertung und Interpretation
3.3.1 Korrelationen
4. Fazit und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Eignung von Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel zu analysieren und dessen Performance sowie Korrelationen mit traditionellen Anlageformen wie Gold und Geldmarktfonds über einen Zeitraum von zehn Jahren kritisch zu bewerten.
2.4.1 Entstehungsgeschichte
Zur Verwendung der Wörter Bitcoin und Bitcoins gibt es eine leichte semantische Uneinigkeit. Einerseits bezeichnet Bitcoin ein ganzes monetäres System mit Regeln und Konventionen, andererseits bezeichnet das Wort die Einheit der Währung, eine Münze. In der englischen Literatur zum Thema wird das monetäre System Bitcoin in den meisten Fällen mit grossem Anfangsbuchstaben geschrieben, als Eigenname, während die Münze, das Zahlungsmittel mit kleinem Anfangsbuchstaben geschrieben wird. Diese Möglichkeit der Unterscheidung fehlt in der deutschen Sprache. Das Wort „der Bitcoin“ soll im Text dieser Arbeit in einigen Fällen das System und die Technik bezeichnen. In anderen Fällen und immer dann, wenn es im Plural steht, soll das Zahlungsmittel, also die Währungseinheit, bezeichnet werden.
Die Geschichte des Bitcoins ist bereits sehr umfangreich, wenn man bedenkt, wie jung das Phänomen ist. In den letzten Jahren mussten die Volkswirtschaften und Gesellschaften auf der ganzen Welt völlig neue wirtschaftliche Situationen bewältigen, die zum Teil in keiner Weise ähnlich und vergleichbar mit den Ereignissen in der Vergangenheit waren. Der folgende Abschnitt konzentriert sich auf die Ereignisse in der Geschichte von Bitcoin, die möglicherweise zukunftsweisend sind.
Am 31. Oktober 2008 veröffentlichte Nakamoto Satoshi den Artikel "Bitcoin: Ein Peer-to-Peer Cash System" auf der Webseite Bitcoin.org. Es gibt Gründe zur Annahme, dass Nakamoto nicht eine einzige, physische Person sei, sondern mehr ein Zusammenschluss mehrerer Individuen. Trotz dieser unbeantworteten Frage gilt Bitcoin als eine Alternative für sichere Transaktionen im Internet. Prominente Unternehmen wie DELL oder Microsoft akzeptieren Bitcoin. Auf der Seite www.btc-echo.de sind die Unternehmen in Deutschland aufgelistet, die Bitcoins zur Zahlung akzeptieren.
Am 18. August 2008, noch bevor Nakamoto seine Arbeit veröffentlichte, wurde die Domain Bitcoin.org registriert. Sie dient als Informationsplattform, um die weltweite Zugänglichkeit von Bitcoin herzustellen und behauptet eine neutrale Informationsquelle für Bitcoins zu bleiben.
1. Einführung: Diese Einleitung beleuchtet die Entstehung von Bitcoin im Kontext der Finanzkrise und identifiziert den Bedarf an Aufklärung über Kryptowährungen als Wertaufbewahrungsmittel.
2. Theoretische Grundlagen der ausgewählten Mittel: In diesem Kapitel werden Kriterien für Wertaufbewahrung definiert und die Funktionsweisen von Geldmarktfonds, Gold und Bitcoin theoretisch erläutert.
3. Die bisherigen Anlage- und Wertaufbewahrungsqualitäten des Bitcoins.: Dieses Hauptkapitel führt eine empirische Untersuchung durch, die die reale Performance der drei Anlagemittel inflationsbereinigt vergleicht und statistische Korrelationen berechnet.
4. Fazit und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse zusammengefasst, wobei festgestellt wird, dass Bitcoin trotz hoher Volatilität und Unsicherheit eine beachtliche Wertentwicklung verzeichnete, während die Zukunftsaussichten von weiteren regulatorischen Entwicklungen abhängen.
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Die Arbeit analysiert, inwieweit Bitcoin als Anlagegut zur langfristigen Wertaufbewahrung geeignet ist, indem sie ihn mit etablierten Mitteln wie Gold und Geldmarktfonds vergleicht.
Die Untersuchung deckt die theoretischen Eigenschaften von Wertaufbewahrungsmitteln, die historische Entwicklung von Bitcoin, Gold und Geldmarktfonds sowie deren reale Wertentwicklung über einen Zeitraum von zehn Jahren ab.
Das primäre Ziel ist es, auf Basis einer empirischen Analyse Aussagen über die Eignung von Bitcoin als stabilen Wertspeicher im Vergleich zu traditionellen Finanzinstrumenten zu treffen.
Der Autor verwendet eine quantitative Analyse, die fiktive Investitionen in die drei Vergleichsobjekte simuliert und mittels linearer Regression statistische Zusammenhänge (Korrelationen) aufdeckt.
Der Hauptteil umfasst die Definition der Auswahlmotive, die detaillierte Darstellung der Anlageformen, die Berechnung des Kaufkraftverlustes durch Inflation und die anschließende empirische Auswertung der Wertentwicklung.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Kryptowährung, Wertaufbewahrung, Inflationsrisiko, Marktkapitalisierung und Anlagestrategie.
Während Gold eine jahrtausendealte Historie als physischer Wertspeicher mit intrinsischem Warenwert besitzt, ist Bitcoin eine rein digitale, dezentrale Technologie, deren Wert auf algorithmischer Knappheit und Vertrauen in das Netzwerk beruht.
Der Autor argumentiert, dass Bitcoin aufgrund seiner dezentralen Natur und der Benutzerfreiheit im Internet kaum effektiv durch staatliche Maßnahmen oder Verbote vollständig zu unterdrücken ist.
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