Bachelorarbeit, 2018
56 Seiten, Note: 1,4
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Begriffserklärungen
3.1.1 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
3.1.2 Gesundheit
3.1.3 Arbeits- und Gesundheitsschutzgesetz
3.1.4 Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)
3.1.5 Verhältnisprävention
3.1.6 Betriebliches Eingliederungsmanagement
3.2 Arbeits- und Gesundheitssituation der erwerbstätigen Bevölkerung
3.2.1 Aktuelle Gesundheitssituation
3.2.2 Psychische Erkrankungen
3.2.3 Fachkräftemangel und demographischer Wandel
3.3 Zusammenhang zwischen Gesundheit und Arbeit
3.3.1 Wirtschaftliche Bedeutung der Gesundheit für den Arbeitsplatz
3.3.2 Setting Arbeitsplatz KMU
3.4 Führung und Gesundheit
3.5 Unternehmenskultur und Gesundheit
4 METHODIK
4.1 Forschungsfrage
4.2 Stichprobe
4.3 Forschungsdesign
4.4 Datenerhebung
4.5 Datenauswertung
5 ERGEBNISSE
5.1 Unternehmensgröße
5.2 Branchenzugehörigkeit
5.3 Gesundes Unternehmen
5.4 Gesundes Arbeitsumfeld
5.5 Gesunde Organisation
5.6 Gesunde Führung
5.7 Gesundes Miteinander
5.8 Gesundes Verhalten
5.9 Hypothesenprüfung
6 DISKUSSION
6.1 Interpretation der Ergebnisse
6.2 Vergleich mit der aktuellen Studienlage
6.3 Chancen für den Ausbildungsbetrieb
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht die Hindernisse bei der Implementierung von betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und analysiert die Motive der Führungskräfte zur Förderung der Mitarbeitergesundheit und -motivation. Ziel ist es, den aktuellen Stand und Verbesserungspotenziale in KMU aufzuzeigen sowie den Nutzen gesundheitsfördernder Maßnahmen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer hervorzuheben.
3.1.1 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
BGM bezeichnet das systematische und ganzheitliche Bemühen um eine gesundheitsfördernde Gestaltung von Strukturen und Prozessen zur Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter. Das BGM umfasst alle Aktivitäten im Bereich des gesetzlichen ArbSchG, welche mit Managementmethoden gesteuert werden können (Oppolzer, 2010, S.23). Für Badura bedeutet ein BGM „die Entwicklung integrierter betrieblicher Strukturen und Prozesse, die die gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeit, Organisation und dem Verhalten am Arbeitsplatz zum Ziel haben und den Beschäftigten sowie dem Unternehmen gleichermaßen zugutekommen.“ (1999, S.15).
In diesen Definitionen zeichnet sich die Wichtigkeit von Nachhaltigkeit und der Prozesstypus der Strategie im BGM aus, in welchem die gesunde Unternehmenskultur in den Mittelpunkt gerückt wird. Dies wird auch bereits in vielen Unternehmen berücksichtigt, aber nicht wirksam umgesetzt. Innerbetriebliche Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit sind keine Seltenheit mehr und es finden sich beispielsweise betriebliche Gesundheitstage, welche verschiedene gesundheitsorientierte Themen beinhalten und die Arbeitnehmergesundheit langfristig verbessern soll. Dies funktioniert jedoch nicht ohne langfristige Implementierung, das heißt, immer wiederkehrende Berührung mit dem Thema Gesundheit.
Die Kontinuität im Gesundheitsmanagement ist somit ein wichtiger Stichpunkt für Betriebe. Einzelne Maßnahmen wie zum Beispiel Veranstaltungen im Unternehmen zum Thema „Gesundheit“ integrieren auf lange Sicht keine nachhaltige Denkweise im Unternehmen und der Grad der Wirksamkeit dieser Maßnahmen fällt sehr gering aus (Bödecker, 2005).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Arbeit stellt den wachsenden Druck auf Arbeitnehmer dar und identifiziert KMU als zentralen Bereich für gesundheitsfördernde Maßnahmen.
2 ZIELSETZUNG: Das Kapitel definiert das Vorhaben, Hindernisse beim BGM in KMU aufzudecken und Motive von Führungskräften zu beleuchten.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Es werden grundlegende Begriffe, die gesundheitliche Situation der Erwerbstätigen sowie Zusammenhänge zwischen Führung, Kultur und Gesundheit erläutert.
4 METHODIK: Dieses Kapitel beschreibt das Studiendesign einer Online-Befragung von 16 Unternehmen aus dem niedersächsischen Raum zur Datengewinnung.
5 ERGEBNISSE: Die Ergebnisse der Befragung zu verschiedenen BGM-Kategorien werden grafisch sowie tabellarisch dargestellt und interpretiert.
6 DISKUSSION: Die gewonnenen Erkenntnisse werden kritisch hinterfragt, mit bestehenden Studien verglichen und Chancen für den Ausbildungsbetrieb abgeleitet.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Eine abschließende Betrachtung, die den Handlungsbedarf in KMU betont und zu weiteren Langzeitstudien aufruft.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, KMU, BGM, Gesundheitsförderung, Arbeitgeberattraktivität, Prävention, Mitarbeitergesundheit, Führungskräfte, Unternehmenskultur, Arbeitsunfähigkeit, Stressprävention, betriebliches Eingliederungsmanagement, Mitarbeiterbindung, psychische Belastung, Gesundheit am Arbeitsplatz.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Hindernisse bei der Einführung von betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).
Ziel ist es aufzuzeigen, wodurch Führungskräfte motiviert werden, ein BGM einzuführen und welche Barrieren die Umsetzung gesundheitsfördernder Maßnahmen in KMU verhindern.
Es wurde ein "Ex-post-facto"-Design (Querschnittsstudie) in Form einer anonymen Online-Befragung bei 16 Unternehmen aus dem niedersächsischen Raum durchgeführt.
Die Themenfelder umfassen die Definition des BGM, die Arbeits- und Gesundheitssituation in Deutschland, den Zusammenhang zwischen Führung und Unternehmenskultur sowie die statistische Auswertung von Umfrageergebnissen.
Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen und verknüpft diese mit einer eigenen empirischen Erhebung, unterteilt in Themenbereiche wie Organisation, Führung, Miteinander und Verhalten.
Sie zeichnet sich durch einen klaren Fokus auf die Praxis in KMU und die Verknüpfung von wissenschaftlicher Theorie mit den tatsächlichen Einschätzungen von Führungskräften aus.
Der Informationsfluss wird als Beispiel herangezogen, um zu verdeutlichen, dass flache Hierarchien in KMU nicht immer automatisch zu einem optimalen Wissensaustausch führen.
Gesunde Führung wird als kritischer Erfolgsfaktor identifiziert, wobei die Vorbildfunktion der Führungskraft eine zentrale Rolle für die nachhaltige Integration von Gesundheitsmaßnahmen spielt.
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