Bachelorarbeit, 2018
63 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Ziele und Forschungsfrage
1.3 Methodische Vorgehensweise
2 Geschichte der Sharing Economy
3 Definition Sharing Economy
3.1 Neue Form des Konsumierens
3.1.1 Business-to-Cosumer
3.1.2 Peer-to-Peer Sharing
3.2 Ökologische Gesichtspunkte der Sharing Economy
3.2.1 Die Theorie der Transaktionskosten
3.2.2 Die Theorie des kollektiven Handels
3.2.3 Chancen und Risiken
4 Entwicklung eines neuen Geschäftsfeldes
4.1 Unternehmensvorstellung Uber
4.1.1 Das Geschäftsmodell
4.1.2 Ökonomische Analyse des Unternehmens
4.2 Möglichkeiten für die Sharing Economy im Handwerk
4.2.1 Fortschreitende Digitalisierung im Handwerk
4.2.2 Fortschritt der Sharing Economy im Handwerk
4.2.3 Entwickelung von Leasing
4.2.4 Analyse der Entwicklung der Sharing Economy im Handwerk
4.3 Chancen und Risiken der neuen Geschäftsfelder
4.3.1 Mobilität
4.3.2 Unterkunft
5 Methodisches Vorgehen
5.1 Das Erhebungsinstrument
5.2 Gestaltung des Interviewleitfadens
5.3 Auswahl und Beschreibung der Experten
5.4 Aussagekraft der Daten
6 Auswertung der Umfrage
6.1 Möglichkeiten der Sharing Economy im Handwerk
7 Auswirkungen der Sharing Economy auf den Profit und die Prozesse
7.1 Definition Prozessoptimierung
7.2 Möglichkeiten der Prozessoptimierung
7.3 Rendite Definition
7.4 Möglichkeiten der Renditeoptimierung
8 Fazit & Ausblick
Die Bachelorarbeit untersucht das Potenzial der Sharing Economy im Handwerkssektor mit dem Ziel aufzuzeigen, wie durch dieses Prinzip betriebliche Prozesse optimiert und der Profit gesteigert werden kann, unter Berücksichtigung des derzeitigen Digitalisierungsstandes der Branche.
3.1.2 Peer-to-Peer Sharing
Das Peer-to-Peer-System ist das meist verbreitete der drei Modelle. Im Folgenden wird dieses Modell einmal genauer beleuchtet.
Dieses Modell führt Anbieter und Nachfrager über eine Plattform (App) zusammen. Die großen Vorteile in diesem System sind die niedrigen Transaktionskosten und hohen Skalenerträge. Die Kosten bei einer Vermittlung über das Smartphone gehen gegen Null, jedoch muss man am Anfang einmal etwas investieren, um eine App entwickeln zu können. Nach der Erstellung der App und der Infrastruktur fallen keine größeren Investitionen mehr an. Dieses Geschäftsmodell weltweit auszubauen, hat enorme Skalenerträge zur Folge, so kann ein schnelles und exponentielles Wachsen möglich gemacht werden. Wichtig für diese Geschäftsmodelle sind die digitalen Technologien, welche aber noch nicht auf einem ausreichenden Stand sind. Durch die verschiedenen Depressionen in den letzten Jahren lässt sich eine klare Präferenz in den Köpfen der Menschen feststellen, die nun deutlich offener gegenüber neuen Geschäftsmodellen ist. Dies hat zur Folge, dass Nutzen tendenziell wichtiger wird als Besitzen. Eine Entwicklung, die sich seit mehreren Jahren anbahnt, immer mehr neue Geschäftsmodelle hervorbringt und aus diesem Grund nicht als Modeerscheinung abgetan werden sollte.
1 Einleitung: Einführung in die Fragestellung, ob das Prinzip des Teilens im Handwerk Einzug halten kann, sowie Erläuterung der methodischen Vorgehensweise.
2 Geschichte der Sharing Economy: Darlegung der theoretischen Grundlagen und der historischen Entwicklung des Konzepts der Sharing Economy.
3 Definition Sharing Economy: Abgrenzung des Begriffs sowie Erläuterung der ökonomischen und ökologischen Mechanismen wie Transaktionskosten und kollektiver Handel.
4 Entwicklung eines neuen Geschäftsfeldes: Analyse von Fallbeispielen wie Uber und Untersuchung der Übertragbarkeit auf das Handwerk, insbesondere unter den Gesichtspunkten Digitalisierung und Leasing.
5 Methodisches Vorgehen: Beschreibung des empirischen Teils der Arbeit, inklusive der Experteninterviews mit Tischlerbetrieben zur Ermittlung des Ist-Zustandes.
6 Auswertung der Umfrage: Analyse der Ergebnisse aus den Experteninterviews hinsichtlich der Bereitschaft zur Maschinenteilung und der wahrgenommenen Chancen und Risiken.
7 Auswirkungen der Sharing Economy auf den Profit und die Prozesse: Untersuchung von Optimierungspotenzialen durch die Sharing Economy für betriebliche Prozesse und die Rendite im Handwerk.
8 Fazit & Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Potenziale und kritische Reflektion der notwendigen organisatorischen Weiterentwicklungen im Handwerk.
Sharing Economy, Handwerk, Prozessoptimierung, Rendite, Digitalisierung, Peer-to-Peer, Transaktionskosten, Tischler, Nachhaltigkeit, Geschäftsmodell, Ressourcenmanagement, Maschinenpark, Expertenumfrage, Online-Plattformen, Leasing
Die Arbeit untersucht, ob das Prinzip der Sharing Economy – also Teilen statt Besitzen – im Handwerk sinnvoll angewendet werden kann, um Prozesse zu verbessern und die Rentabilität zu steigern.
Die zentralen Themen umfassen die Definition und Geschichte der Sharing Economy, die Bedeutung der Digitalisierung für das Handwerk sowie die Analyse von Geschäftsmodellen wie P2P-Plattformen.
Das Ziel ist es, Möglichkeiten für Handwerksbetriebe aufzuzeigen, durch die Sharing Economy Maschinen besser auszulasten und betriebliche Abläufe durch Kooperationen effizienter zu gestalten.
Der Autor führt eine qualitative Expertenbefragung durch, wobei 21 Tischlerunternehmen zu ihren Erfahrungen und Einstellungen bezüglich des Teilens von Maschinen und Werkzeugen interviewt wurden.
Der Hauptteil analysiert theoretische Ansätze (wie die Transaktionstheorie), die Digitalisierung des Handwerks, sowie die Auswertung der Experteninterviews zu Chancen und Risiken der geteilten Maschinennutzung.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Sharing Economy, Handwerk, Prozessoptimierung, Digitalisierung und Ressourcenmanagement geprägt.
Die Digitalisierung wird als Voraussetzung für Sharing-Plattformen angesehen, da nur durch moderne Kommunikationswege Transaktionskosten minimiert und Angebote für Handwerker transparent und skalierbar werden.
Die größte Sorge betrifft das Eigentum; Handwerker fürchten Schäden an teuren Maschinen durch unsachgemäße Bedienung durch Dritte sowie organisatorische Probleme bei der Abstimmung.
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