Diplomarbeit, 2009
85 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Mobile Business
2.1.1 Begriffsabgrenzung
2.1.2 Potenziale des Mobile Business
2.1.2.1 Optimierung der Geschäftsprozesse
2.1.2.2 Transaktionskostensenkungspotenziale
2.1.3 Mobile Szenarien
2.1.4 Benutzerorientierte Gestaltung
2.2 Modelle des Arbeitsgedächtnisses
2.2.1 Arbeitsgedächtnismodell nach Baddeley
2.2.2 Arbeitsgedächtnismodell nach Oberauer
2.2.2.1 Funktionale Kategorien
2.2.2.2 Inhaltliche Kategorien
2.2.3 Vergleich der Modelle von Oberauer und Baddeley
2.3 Studie
2.4 Informationsdarstellung
2.4.1 Grundsätze der Informationsdarstellung
2.4.2 Umsetzung der Grundsätze der Informationsdarstellung
2.4.2.1 Ablauf der mobilen Anwendung
2.4.2.2 Darstellung der mobilen Anwendung
3 Konzeption
3.1 Aufgabenstellungen
3.2 Auswahl des mobilen Endgeräts
3.2.1 Mobile Endgeräte
3.2.2 Kriterien bei der Auswahl des mobilen Endgeräts
3.2.3 Datenblatt des mobilen Endgeräts
3.3 Verwendete Programmiersprache: Java
3.3.1 Vor- und Nachteile von Java
3.3.2 Einschränkungen mobiler Endgeräte
3.3.3 Java Micro Edition
3.3.3.1 Connected Limited Device Configuration (CLDC)
3.3.3.2 Mobile Information Device Profile (MIDP)
3.3.3.3 Optionale Pakete
4 Die mobile Applikation
4.1 Verwendete Entwicklungsumgebung und Software
4.2 Analyse und Design
4.2.1 Primäraufgabe auf dem mobilen Endgerät
4.2.2 Sekundäraufgabe auf dem Laptop
4.3 Implementierung
4.3.1 Implementierung der Primäraufgabe
4.3.2 Implementierung der Sekundäraufgabe
5 Empirische Erhebung und Auswertung
5.1 Studienablauf
5.2 Ergebnisse der leistungsbezogenen Daten
5.3 Auswertung der leistungsbezogenen Daten
6 Fazit
6.1 Zusammenfassung der Erkenntnisse
6.2 Kritische Würdigung
6.3 Ausblick
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, auf Basis psychologischer Theorien zum Arbeitsgedächtnis und des Konzepts der kognitiven Belastung Gestaltungsleitlinien für die Informationsdarstellung in mobilen Applikationen zu entwickeln, um die Interaktion zwischen Mensch und Maschine zu optimieren.
1.1 Problemstellung
Neben den oben genannten Vorteilen sind auch einige Nachteile zu berücksichtigen. In mobilen Szenarien, in denen mobile Endgeräte zum Einsatz kommen, ist die Aufmerksamkeit des Nutzers meist auf mehrere Informationsquellen verteilt. Dies erschwert die Auswahl der für den mobilen Nutzer relevanten Informationen sowie die Interaktion mit dem mobilen Endgerät. Dies kann die kognitiven Ressourcen eines Einzelnen übersteigen, was vor allem in der beschränkten Aufnahme- und Verarbeitungskapazität des Menschen begründet liegt.
Neben der Überlastung des Nutzers und dem damit gegebenenfalls verbundenen Abschalten des mobilen Endgeräts kann es, zum Beispiel im Straßenverkehr, zu einer verringerten Fahrleistung und damit zu einer verringerten Verkehrssicherheit führen. Diesen Gefahren gilt es bei der Entwicklung von Applikationen für mobile Endgeräte entgegen zu wirken.
1 Einleitung: Einführung in die Problematik der begrenzten kognitiven Kapazitäten bei der Nutzung mobiler Endgeräte und Zielsetzung der Arbeit.
2 Grundlagen: Theoretische Fundierung durch Mobile Business-Konzepte, Arbeitsgedächtnistheorien und Ansätze zur Informationsdarstellung.
3 Konzeption: Herleitung der Anforderungen an die mobile Applikation, Auswahl der Hardware und Begründung der Wahl der Programmiersprache Java.
4 Die mobile Applikation: Dokumentation der Softwareentwicklung, der Analyse- und Designphase sowie der konkreten technischen Implementierung.
5 Empirische Erhebung und Auswertung: Detaillierte Beschreibung der durchgeführten Studie, der Datenerhebung und der Analyse der Leistungsparameter.
6 Fazit: Zusammenfassende inhaltliche Bilanz der Arbeit, kritische Würdigung der Methodik und Ausblick auf künftige Forschungsmöglichkeiten.
Mobile Business, Arbeitsgedächtnis, kognitive Belastung, Informationsdarstellung, mobile Applikation, Java Micro Edition, Dual-Task-Szenario, Benutzerschnittstelle, Mensch-Maschine-Interaktion, Performanz, Usability, Gestaltungsleitlinien, empirische Erhebung, Softwareentwicklung, Kontextmodell.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung der Informationsdarstellung auf mobilen Endgeräten, um die kognitive Belastung der Nutzer zu verringern und die Interaktion effizienter zu gestalten.
Die zentralen Themenfelder umfassen die psychologischen Grundlagen des Arbeitsgedächtnisses, das Konzept der kognitiven Belastung sowie die technische Umsetzung mobiler Anwendungen mittels Java.
Ziel ist die Ableitung wissenschaftlich fundierter Gestaltungsleitlinien für mobile Applikationen, um Informationsüberflutung zu vermeiden und die Performanz der Nutzer zu steigern.
Es wurde ein empirischer Forschungsansatz gewählt, bei dem in einem Dual-Task-Szenario die Leistung der Probanden bei der Bedienung einer mobilen Applikation unter verschiedenen Darstellungsbedingungen gemessen wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Gestaltungsregeln, die technische Konzeption und Implementierung der Software sowie die Durchführung und Auswertung der empirischen Studie.
Die wichtigsten Schlagworte sind Mobile Business, kognitive Belastung, Arbeitsgedächtnis, Informationsdarstellung, Usability und Mensch-Maschine-Interaktion.
Java bietet eine hohe Portabilität und Verbreitung auf mobilen Endgeräten, was es für die Entwicklung der Beispiel-Applikation besonders geeignet machte, trotz einiger hardwarebedingter Einschränkungen.
Die Studie vergleicht verschiedene Navigationsstrukturen wie Listen, Koordinatensysteme und Straßendarstellungen, um herauszufinden, welche Form die kognitive Belastung in mobilen Kontexten am besten unterstützt.
Für sicherheitskritische Kontexte empfiehlt der Autor eher eine numerisch-verbale Darstellung, während für geschwindigkeitsoptimierte Anwendungen räumlich-figurale Ansätze zu bevorzugen sind.
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