Bachelorarbeit, 2018
87 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
2 Wohlfahrt und Ehrenamt
2.1 Die Wohlfahrtsverbände und ihre Bedeutung für die Gesellschaft
2.2 Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit
2.2.1 Gesellschaftliche Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit
2.2.2 Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit für das DRK
2.2.3 Bedeutung für den Helfer
2.3 Bedeutung von Personalmanagement
2.3.1 Personalmanagement Allgemein
2.3.2 Personalmanagement in Organisationen mit ehrenamtlichem Personal
2.3.3 Personalbeschaffung / Personalgewinnung
3 Problemanalyse und Fragestellung
3.1 Unternehmensstruktur und Funktion des DRK
3.2 Personalsituation beim DRK
3.3 Wie kann das DRK ehrenamtliches Personal gewinnen?
3.4 Ist ein Umdenken in den Organisationen notwendig?
3.5 Gibt es „Best practice“ Modelle
4 Lösungsansätze
4.1 Bedarfsplanung
4.1.1 Bedarfsanalyse
4.1.2 Besonderheiten bei der Bedarfsplanung mit freiwilligen Helfern
4.1.3 Ermittlung des qualitativen und quantitativen Helferbedarfs
4.2 Gewinnung von ehrenamtlichem Personal
4.2.1 Bisheriges Vorgehen bei der Personalgewinnung
4.2.2 Gewinnung, Einsatz und Betreuung ungebundener Helfer
4.2.3 Anbindung von Flüchtlingshelfergruppen zur Helfergewinnung
5 Umsetzung im DRK Kreisverband Donaueschingen
5.1 Projektziele
5.2 Zielgruppen dieses Projektes
5.3 Stakeholder
5.4 Projektbeteiligte und Projektstrukturplan
5.4.1 Projektpersonal
5.4.2 Projektstrukturplan
6 Die Projekte
6.1 Vorbereitung des ehrenamtlichen DRK Personals auf die Zusammenarbeit mit ungebundenen Helfern
6.1.1 Information und Einweisung der DRK Führungskräfte
6.1.2 Information und Einweisung der DRK Helfer
6.1.3 Stand des Projektes - Ausblick
6.2 Personalplanung
6.2.1 Ermittlung des Personalbedarfs
6.2.2 Ermittlung und Planung der Helferkapazitäten
6.3 Gewinnung ungebundener Helfer
6.3.1 Analyse zu den Einsatzmöglichkeiten ungebundener Helfer
6.3.2 Geeignete Einsatzbereiche für Ungebundene Helfer im DRK Ortsverein
6.3.3 Maßnahmen zur Gewinnung ungebundener Helfer
6.3.4 Gewinnung ungebundener Helfer in weiteren Bereichen im DRK
6.4 Integration von freien Helfergruppen in das DRK
6.4.1 Integration des Flüchtlingshelferkreises Hüfingen
6.4.2 Ausgangssituation
6.4.3 Beginn des Projektes
6.4.4 Konzeptionelle Überlegungen
6.4.5 Erfolg für die Mitgliedergewinnung
6.4.6 Transfer für andere Ortsvereine:
7 Fazit
Die Arbeit analysiert die veränderte Einstellung zur ehrenamtlichen Tätigkeit und den damit verbundenen Rückgang an aktiven Helfern im Deutschen Roten Kreuz. Ziel ist die Entwicklung einer Strategie zur Personalgewinnung, insbesondere durch die Einbindung ungebundener Helfer, um die Einsatzfähigkeit der Hilfsorganisation langfristig zu sichern.
Definition ungebundener Helfer
Während die offiziellen Hilfskräfte aus beruflichen Helfern und ehrenamtlichen Mitgliedern im Bevölkerungsschutz bestehen, handelt es sich beim Phänomen der „ungebundenen Helfer“ um Menschen, die ausschließlich während der Schadenslagen aktiv werden. Da sie nicht selbst vom Schadensereignis betroffen sind, zählt ihre Hilfe nicht mehr als Teil der Selbsthilfe.
Sie ist aber auch nicht Teil der (professionell) organisierten Hilfe durch die Behörden und Organisationen (BOS). Im Grunde bilden Sie eine Schnittmenge zu den in den Strukturen des Katastrophenschutzes arbeitenden ehrenamtlichen Helfern.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Helfermangels im ehrenamtlichen Bereich ein und beleuchtet die Notwendigkeit eines professionelleren Personalmanagements in Hilfsorganisationen.
2 Wohlfahrt und Ehrenamt: Dieses Kapitel erörtert die gesellschaftliche Bedeutung von Wohlfahrtsverbänden sowie die essenzielle Rolle ehrenamtlicher Arbeit und deren Einfluss auf die Organisationsstruktur.
3 Problemanalyse und Fragestellung: Hier wird die aktuelle Personalsituation im DRK untersucht und die Notwendigkeit eines Umdenkens hinsichtlich der Einbindung ungebundener Helfer begründet.
4 Lösungsansätze: Dieses Kapitel präsentiert Methoden der Personalbedarfsplanung und Strategien zur externen sowie internen Gewinnung von ehrenamtlichem Personal.
5 Umsetzung im DRK Kreisverband Donaueschingen: Die konkrete Anwendung der Konzepte auf Kreisebene wird hier dargestellt, inklusive der Projektziele und der Stakeholder-Analyse.
6 Die Projekte: Dies ist der Hauptteil, in dem die konkreten Maßnahmen zur Vorbereitung des Stammpersonals, der Gewinnung ungebundener Helfer und der Integration freier Helfergruppen beschrieben werden.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont, dass die Personalgewinnung eine dauerhafte und zentrale Aufgabe für die Zukunftsfähigkeit des DRK darstellt.
Personalmanagement, Ehrenamt, Deutsches Rotes Kreuz, Ungebundene Helfer, Personalgewinnung, Freiwilligenarbeit, Bevölkerungsschutz, Helfermangel, Projektmanagement, Integration, Sozialarbeit, Bedarfsplanung, Motivationsforschung, Krisenmanagement, Ehrenamtskoordination
Die Arbeit untersucht den Helfermangel im ehrenamtlichen Bereich des Deutschen Roten Kreuzes und entwickelt Strategien, um durch gezieltes Personalmanagement – insbesondere durch die Einbindung ungebundener Helfer – die Zukunftsfähigkeit der Hilfsorganisation zu sichern.
Die zentralen Themen sind das veränderte Verständnis von ehrenamtlicher Arbeit, die Notwendigkeit professioneller Personalplanung in gemeinnützigen Organisationen und die methodische Integration von projektbezogen helfenden Menschen (sogenannten Spontan- oder ungebundenen Helfern).
Das primäre Ziel ist es, durch die Erarbeitung eines Personalentwicklungsprojektes im DRK Kreisverband Donaueschingen aufzuzeigen, wie ein nachhaltiges System zur Gewinnung und Integration von neuen Helfern geschaffen werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer Analyse des Ist-Zustandes, einer Stakeholder-Analyse sowie der Anwendung des Phasenmodells lösungsorientierter Beratung bei der Integration freier Helfergruppen.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Vorbereitung des bestehenden ehrenamtlichen Personals auf die neue Zusammenarbeit, den Prozessen zur Personalplanung, der Gewinnung ungebundener Helfer sowie dem Transfer erfolgreicher Pilotprojekte in die Ortsvereine.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Personalmanagement im Ehrenamt, ungebundene Helfer, Bevölkerungsschutz und Strategische Organisationsentwicklung beschreiben.
Die Schwierigkeit liegt in der bestehenden Organisationskultur, die oft auf festen Strukturen und langwierigen Ausbildungen basiert, während ungebundene Helfer oft spontan und ohne formale Bindung agieren möchten, was zu Akzeptanzproblemen bei den „eingefleischten“ Rotkreuzlern führt.
Die Flüchtlingshilfe diente als Praxisbeispiel für die Integration bereits bestehender freier Helferkreise in die Struktur des DRK, um deren vorhandenes Engagement dauerhaft zu binden und in die Organisationslandschaft zu überführen.
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