Bachelorarbeit, 2017
41 Seiten
Diese Arbeit befasst sich mit den Schwierigkeiten, erfolglose Projekte abzubrechen. Ziel ist es, die Ursachen für dieses Phänomen zu untersuchen und mögliche Einflussfaktoren zu identifizieren. Die Arbeit konzentriert sich dabei auf die Eskalation von Commitment und analysiert die Rolle von ökonomischen, psychologischen, soziologischen und organisatorischen Effekten.
Die Einleitung stellt die Problematik der Abbruchproblematik von erfolglosen Projekten in der Literatur dar. Kapitel A beleuchtet die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema und stellt die Escalation of Commitment Theorie vor. Kapitel B fokussiert auf vier Effektkategorien: Ökonomische Effekte, psychologische Effekte, soziologische Effekte und organisatorische Effekte. Diese Effekte werden mit den dazugehörigen Steuerungsgrößen näher erläutert. Anschließend erfolgt eine kritische Reflexion der Schwierigkeiten, erfolglose Projekte abzubrechen. Kapitel C präsentiert einen punktuellen Ansatz für mögliche Maßnahmen zur Reduzierung von Eskalationstendenzen und einen Ausblick auf weitere Forschungsansätze.
Die Arbeit fokussiert auf die Schwierigkeiten, erfolglose Projekte abzubrechen. Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Eskalation von Commitment, Projektabbruch, ökonomische Effekte, psychologische Effekte, soziologische Effekte, organisatorische Effekte, Entscheidungsfindung, Irrationalität, Projektmanagement.
Es beschreibt das Phänomen, dass Entscheidungsträger an erfolglosen Projekten festhalten und weiter investieren, obwohl ein Abbruch wirtschaftlich sinnvoller wäre.
Zentrale Faktoren sind der Sunk-Costs-Effekt (bereits getätigte Investitionen), der Optimismus-Effekt und das Bedürfnis nach Selbstbegründung.
Effekte wie „Gruppendenken“ oder die Rolle eines „Project Champions“ können dazu führen, dass kritische Stimmen ignoriert und Projekte künstlich am Leben erhalten werden.
Sie erklärt organisatorische Schwierigkeiten, wenn Projektleiter (Agenten) andere Interessen verfolgen als das Unternehmen (Prinzipal) und Misserfolge verschleiern.
Durch kürzere Produktlebenszyklen und globalen Wettbewerb müssen Ressourcen effizient genutzt und erfolglose Projekte schnellstmöglich erkannt werden.
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