Masterarbeit, 2018
45 Seiten, Note: 1,3
0 Abstract
1 Einleitung
1.1 Herleitung der zentralen Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Master Thesis
1.3 Aufbau und Vorgehensweise der Master Thesis
2 Darstellung theoretischer Grundlagen zu RPA
2.1 Stand der Forschung
2.2 RPA Software
2.2.1 Allgemeine Funktionsweise von RPA
2.2.2 Charakteristiken und Merkmale von RPA Software
2.2.3 Die RPA Software Blue Prism
2.3 Nutzen von RPA
2.4 Eigenschaften von Prozessen für die Automatisierung mit RPA
2.5 Anwendungsszenarien und Praxisbezug von RPA
2.6 Theoretischer Bezugsrahmen der Kriterienentwicklung von RPA
2.6.1 Theoretische Perspektiven
2.6.2 Themenabgrenzung
3 Schlussteil
Das primäre Ziel dieser Master Thesis ist die Entwicklung eines Kriterienkatalogs für Unternehmensprozesse, der als Instrument zur Identifikation und Bewertung von Prozessautomatisierungspotenzialen mittels Robotic Process Automation (RPA) dient. Die Arbeit adressiert dabei die Herausforderung, wie Finanzdienstleistungsunternehmen ihre Geschäftsprozesse effizienter gestalten können, um trotz wachsenden Wettbewerbsdrucks und regulatorischer Anforderungen wettbewerbsfähig zu bleiben.
2.2.1 Allgemeine Funktionsweise von RPA
„Ein System heißt intelligent, wenn es selbstständig und effizient Probleme lösen kann. Der Grad der Intelligenz hängt vom Grad der Selbstständigkeit, dem Grad der Komplexität des Problems und dem Grad der Effizienz des Problemlösungsverfahrens ab.“ Ein Softwareroboter ist im Rahmen der Arbeit als smarte Anwendung zu verstehen, der die Aufgaben des Menschen am Computer übernimmt bzw. nachahmt. Wichtig ist hierbei, dass der virtuelle Mitarbeiter sehr gezielt entwickelt werden muss, damit dieser exakt nach Vorgaben bzw. Regeln, insbesondere bei einfachen Prozessen, arbeiten kann. Ein Roboter, der RPA zur Prozessabwicklung nutzt, ist eine Software, der den Menschen vollständig in der Abwicklung von Aufgaben ersetzt oder einen Sachbearbeiter prozessbegleitend unterstützt. In diesem Kontext spricht man von einer sogenannten Echtzeit Unterstützung oder Teilautomatisierung, wohingegen die Vollautomatisierung ganze Prozesse eigenständig übernimmt.
Die Robotics Software wird nicht über Systemschnittstellen an die Vielzahl von Anwendungen angebunden. Stattdessen werden die bereits vorhandenen Benutzeroberflächen bedient, indem sich der Roboter analog eines Menschen in den Anwendungen mit seiner eigenen Benutzerkennung anmeldet und anschließend in den Applikationen bewegt. Die RPA Anwendungen werden zentral innerhalb einer IT-Landschaft installiert, um eine hohe Anzahl von Robotern einheitlich steuern zu können. Dadurch werden die Funktionen der Kontrolle, der Konfiguration bzw. Anpassung und des Monitorings für E2E-Prozesse ermöglicht. RPA kann dabei alle Anwendungen, die ein Mitarbeiter für seine Service-Prozesse benötigt, bedienen. Die Bandbreite geht von CRM-Systemen über EDV-Produkte wie SAP bis hin zu Eigenentwicklungen und Mainframe Software.
1 Einleitung: Dieses Kapitel leitet in die Problemstellung ein, begründet die Relevanz der Automatisierung im Finanzsektor und erläutert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Darstellung theoretischer Grundlagen zu RPA: Hier werden der aktuelle Stand der Forschung, die Funktionsweise von RPA sowie spezifische Softwarelösungen und deren Nutzen für Unternehmen detailliert dargelegt.
3 Schlussteil: Das Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit der systematischen Prozessidentifikation für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.
Robotic Process Automation, RPA, Finanzdienstleistungssektor, Prozessautomatisierung, Blue Prism, Digitalisierung, Geschäftsprozesse, Kosteneffizienz, Prozessqualität, Künstliche Intelligenz, Automatisierungspotenzial, Back Office, Prozessauswahl, Workflow, Transformation.
Die Arbeit behandelt die Entwicklung eines Kriterienkatalogs zur Auswahl und Bewertung von Geschäftsprozessen, die sich für eine Automatisierung mit Robotic Process Automation eignen.
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen von RPA, die Analyse von Prozesscharakteristiken, die Abgrenzung zu anderen IT-Lösungen sowie die praktische Anwendung im Finanzdienstleistungssektor.
Das Hauptziel ist die Erstellung eines Templates, das Unternehmen bei der Bewertung und Klassifizierung von Prozessen unterstützt, um eine professionelle Einführung von RPA zu ermöglichen.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literatur- und Studienanalyse, um relevante Auswahlkriterien für die Prozessautomatisierung abzuleiten und diese in einen theoretischen Bezugsrahmen zu überführen.
Der Hauptteil befasst sich mit der Funktionsweise von RPA-Software, dem konkreten Nutzen für die Prozessqualität, der Identifikation geeigneter Prozessmuster sowie der Veranschaulichung durch Anwendungsfälle.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Robotic Process Automation, Prozessautomatisierung, Finanzdienstleistungssektor, Effizienzsteigerung und Kriterienkatalog charakterisiert.
Blue Prism wird als Beispiel für eine führende RPA-Plattform genutzt, um zu illustrieren, wie objektorientierte Automatisierung und das Management von Prozessausnahmen technisch umgesetzt werden können.
RPA benötigt keine tiefgreifenden Anpassungen der bestehenden IT-Systeme oder Schnittstellen, da die Software die vorhandenen Benutzeroberflächen wie ein menschlicher Benutzer bedient.
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