Masterarbeit, 2017
136 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
1.1. PROBLEMSTELLUNG
1.2. VORGEHENSWEISE
2. THEORETISCHER HINTERGRUND
2.1. PERSÖNLICHKEIT
2.2. SOZIALE WAHRNEHMUNG
2.2.1. SPONTANE EIGENSCHAFTSRÜCKSCHLÜSSE.
2.2.2. VORURTEILE.
2.2.3. FÄHIGKEIT ZUR SOZIALEN WAHRNEHMUNG.
2.3. ÜBERBLICK ZUR PSYCHOLOGIE DER NAMEN
2.4. WAHRNEHMUNG VON VORNAMEN
2.4.1. SOZIALE HINTERGRÜNDE DER NAMENSGEBUNG.
2.4.2. HÄUFIGKEIT UND GEWÖHNLICHKEIT VON VORNAMEN.
2.4.3. EINFLUSS SELTENER UND UNGEWÖHNLICHER NAMEN.
2.4.4. EINFLUSS ALTER UND NEUER NAMEN.
2.4.5. STEREOTYPE.
2.4.5.1. KONSEQUENZEN VON STEREOTYPEN IM SCHULISCHEN & BERUFLICHEN UMFELD.
2.4.5.2. SPITZNAMEN.
2.4.5.3. GESCHLECHTERSPEZIFISCHE STEREOTYPEN.
2.4.5.4. STEREOTYPE VERKNÜPFUNGEN MIT DER NAMENSATTRAKTIVITÄT.
2.4.6. EINFLUSS SOZIALER WAHRNEHMUNG AUF DEN VORNAMENSTRÄGER.
2.5. ZWISCHENFAZIT
3. EMPIRISCHE BEFRAGUNG
3.1. FRAGESTELLUNG UND HYPOTHESEN
3.2. AUFBAU DES UNTERSUCHUNGSDESIGNS
3.3. AUSWAHL DER VORNAMEN
3.4. VORGEHEN ZUR DATENANALYSE
3.4.1. QUANTITATIVE DATENANALYSE.
3.4.2. QUALITATIVE DATENANALYSE.
4. ERGEBNISSE DER EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG
4.1. BESCHREIBUNG DER STICHPROBE
4.2. DESKRIPTIVE STATISTIK
4.3. EXPLORATIVE DATENANALYSE
4.3.1. EXTRAVERSION.
4.3.2. NEUROTIZISMUS.
4.3.3. GEWISSENHAFTIGKEIT.
4.3.4. VERTRÄGLICHKEIT.
4.3.5. OFFENHEIT.
4.4. INTERFERENZSTATISTIK
4.4.1. PERSÖNLICHKEIT DER VORNAMENSTRÄGER.
4.4.2. SOZIALE WAHRNEHMUNG DER VORNAMEN.
4.4.3. GEGENÜBERSTELLUNG VON PERSÖNLICHKEIT UND SOZIALER WAHRNEHMUNG.
4.5. INTERPRETATION DER ERGEBNISSE
4.5.1. PERSÖNLICHKEIT DER VORNAMENSTRÄGER.
4.5.2. SOZIALE WAHRNEHMUNG DER VORNAMEN.
4.5.3. GEGENÜBERSTELLUNG VON PERSÖNLICHKEIT UND SOZIALER WAHRNEHMUNG.
4.6. WEITERFÜHRENDE ERGEBNISSE
4.6.1. GESCHLECHTERSPEZIFISCHE UNTERSCHIEDE.
4.6.2. UNTERSCHIEDE ABHÄNGIG VOM PERSÖNLICHEN BEZUG.
4.6.3. ALTERSBEDINGTE UNTERSCHIEDE.
4.6.4. WEITERFÜHRENDE ERGEBNISSE DER QUALITATIVEN ANALYSE.
5. DISKUSSION
6. FAZIT
Diese Master-Thesis untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen dem Vornamen einer Person und ihrer Persönlichkeit existiert und inwiefern die tatsächliche Persönlichkeit mit der sozial wahrgenommenen Persönlichkeit des Vornamenträgers übereinstimmt.
2.4. Wahrnehmung von Vornamen
Der Name ist oftmals die erste Information über eine fremde Person. Menschen neigen dazu, fremde Personen über unterbewusste Eindrücke zu kategorisieren (Gebauer et al., 2012). Diese namensbasierten ersten Eindrücke können im Fall negativ konnotierter Vornamen zu Missachtung, Diskriminierung oder sozialer Ausgrenzung führen (Erwin, 1993; Gebauer et al., 2012). Diverse Studien beschreiben den zentralen Einfluss des Vornamens auf die soziale Wahrnehmung dieser Person (Buchanan & Bruning, 1971; Garwood, 1976; McDavid & Harari, 1966). McDavid & Harari (1966) belegen mit ihren Ergebnissen den Zusammenhang zwischen Vornamen und sozialer Popularität des Namensträgers. Nicht nur Personen der gleichen Schulklasse, sondern auch Personen außerhalb der betrachteten Schulklasse konnten die Popularität des Namensträgers in der Gruppe allein aufgrund des Namens treffend beurteilen (McDavid & Harari, 1966).
Colman, Hargreaves und Sluckin (1980) untersuchten, wie Erwartungen anderer gegenüber bestimmter Namensträger entstehen. Sie gehen davon aus, dass die individuellen Reaktionen auf einen Namen durch verschiedene Faktoren geprägt werden. Eine zentrale Rolle spielen die persönlichen Erfahrungen mit realen oder fiktiven Namensträgern. Darüber hinaus vermuten Colman et al. (1980) zudem generalisierbare Prinzipien ästhetischer Präferenz wie beispielsweise Vertrautheit mit dem Namen.
1. EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung und die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Vorname und Persönlichkeit sowie die methodische Vorgehensweise.
2. THEORETISCHER HINTERGRUND: Erläutert die Grundlagen der Persönlichkeitspsychologie, soziale Wahrnehmungsprozesse und den Stand der Namensforschung, inklusive Stereotypisierung.
3. EMPIRISCHE BEFRAGUNG: Beschreibt die Hypothesenbildung, die Konzeption der zwei Online-Fragebögen und die Auswahl der untersuchten Vornamen.
4. ERGEBNISSE DER EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG: Präsentiert die deskriptive Statistik, die explorative Datenanalyse und die interferenzstatistischen Analysen der erhobenen Daten.
5. DISKUSSION: Reflektiert die Ergebnisse, beleuchtet die Grenzen der durchgeführten Studie und leitet Empfehlungen für zukünftige Forschungen ab.
6. FAZIT: Fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und beantwortet die Forschungsfrage hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Persönlichkeit und Vorname.
Vorname, Persönlichkeit, Big Five, Soziale Wahrnehmung, Stereotype, Kevinismus, Selbsteinschätzung, Fremdwahrnehmung, Persönlichkeitsdimensionen, Namenspsychologie, Empirische Studie, Quantitative Datenanalyse, Qualitative Inhaltsanalyse, Korrelation, Identität.
Die Arbeit untersucht die wissenschaftliche Fragestellung, ob es einen nachweisbaren Zusammenhang zwischen dem Vornamen einer Person und ihren spezifischen Persönlichkeitsmerkmalen gibt.
Die zentralen Themen umfassen die Persönlichkeitspsychologie (Big Five), Prozesse der sozialen Wahrnehmung, die Auswirkungen von Namensstereotypen und die Analyse von Korrelationen zwischen Selbst- und Fremdbild.
Das primäre Ziel ist es herauszufinden, ob tatsächliche Persönlichkeitseigenschaften mit den stereotypen Erwartungen, die Außenstehende aufgrund eines Vornamens an eine Person haben, übereinstimmen.
Es wurde eine empirische Studie durchgeführt, die sowohl quantitative Online-Fragebögen zur Erhebung der Big Five Persönlichkeitsdimensionen als auch eine qualitative Inhaltsanalyse freier Assoziationen umfasst.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Erhebung mittels Fragebögen sowie die detaillierte statistische und qualitative Auswertung der gewonnenen Datensätze.
Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Persönlichkeit, Vornamen, soziale Wahrnehmung, Stereotype und die Big Five-Persönlichkeitsdimensionen geprägt.
Der Begriff dient als Beispiel für negativ konnotierte Vornamen und deren potenziellen Einfluss auf die soziale Diskriminierung und Wahrnehmung von Namensträgern in der Gesellschaft.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Namen weit über bloße Bezeichnungen hinausgehen und ein Bewusstsein für die unbewussten Erwartungen schaffen, die mit der Namensgebung und -wahrnehmung verbunden sind.
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