Diplomarbeit, 1997
95 Seiten, Note: 1
Die Arbeit analysiert das psychosoziale Gefüge einer Intensivstation, indem sie die Arbeitsabläufe, die Arbeitsatmosphäre, die Konfliktfähigkeit und Belastbarkeit der Mitarbeiter und Patienten sowie die Schwierigkeiten beleuchtet, die sich aus dem intensiven medizinischen Alltag ergeben. Dabei wird der Fokus auf die Interaktionen zwischen medizinischem Personal und Patienten gelegt, um ein tieferes Verständnis für die besonderen Herausforderungen und Belastungen in diesem Arbeitsfeld zu entwickeln.
Die Einleitung erläutert die Motivation des Autors für die Arbeit und beschreibt den Entstehungsprozess der Forschungsfrage. Die Methodik erläutert die methodische Vorgehensweise der Untersuchung.
Kapitel 2 beleuchtet die ethische Dimension der Medizin und fokussiert insbesondere auf die aktuellen Debatten rund um Sterbehilfe und die Definition des Todes. Es werden die Herausforderungen für Ärzte im Kontext der Organtransplantation und die Bedeutung der Hirntoddiagnostik beleuchtet.
Kapitel 3 beschreibt die besonderen Rahmenbedingungen der Intensivpflege, inklusive der Arbeitsorganisation und der typischen Krankheitsbilder und Belastungsfaktoren, denen die Mitarbeiter und Patienten auf dieser Station ausgesetzt sind.
Kapitel 4 befasst sich mit dem komplexen Thema des Sozialverhaltens und der Interaktionen zwischen medizinischem Personal und Patienten. Es wird das Verhältnis zwischen Ärzten und Pflegepersonal, die Herausforderungen bei der Kommunikation mit Patienten und die psychische Situation des Intensivpatienten betrachtet.
Kapitel 5 untersucht die psychische Situation der Pflegenden und analysiert die besonderen Herausforderungen und Belastungen, die diese Arbeit mit sich bringt. Es werden Faktoren beleuchtet, die zu bestimmten Verhaltensmustern führen können.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Intensivmedizin, Sozialverhalten, Interaktion, Ethik, Hirntoddiagnostik, Sterbehilfe, Organtransplantation, Arbeitsbedingungen, Belastungsfaktoren, Patientenrolle, psychische Belastung, Mitarbeiterverhalten, Todesfolgenberuf.
Zentrale Themen sind die Hirntoddiagnostik, die Organtransplantation, Sterbehilfe und die Wahrung der Patientenwürde in einer technisierten Umgebung.
Der ständige Kontakt mit dem Tod ("Todesfolgenberuf") führt zu hohen psychischen Belastungen, die das Sozialverhalten und die Interaktion mit Patienten und Kollegen beeinflussen können.
Patienten befinden sich oft in einer psychischen Ausnahmesituation, geprägt von Hilflosigkeit, Angst und dem Verlust der Autonomie, was ihre Interaktion mit dem Personal erschwert.
Die Arbeit analysiert gestörte Beziehungen, die aus unterschiedlichen Hierarchien, Belastungsfaktoren und Sichtweisen auf die Patientenversorgung resultieren können.
Es beschreibt den täglichen Überlebenskampf und die emotionalen Extremsituationen, die auf einer Intensivstation zur Routine gehören, aber dennoch hohe Anforderungen an die Menschlichkeit stellen.
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