Bachelorarbeit, 2017
62 Seiten, Note: 1.8
1 Einleitung
2 Grundlagen und Begriffsbestimmungen
3 Analyse des Berichtes „Wanderungen in die Metropolen Deutschlands“ von Konstantin A. Kholodilin in Bezug auf die räumliche Bevölkerungsbewegung der Stadt Frankfurt am Main
3.1 Räumliche Bevölkerungsbewegung der Stadt Frankfurt am Main in Bezug auf die Nationalität
3.2 Räumliche Bevölkerungsbewegung der Stadt Frankfurt am Main in Bezug auf die Altersgruppen
4 Ursachen der Suburbanisierung am Beispiel der Stadt Frankfurt am Main
4.1 Ursachen der Bevölkerungssuburbanisierung
4.2 Ursachen der Suburbanisierung des sekundären Sektors
4.3 Ursachen der Suburbanisierung des tertiären Sektors
5 Herausforderungen in Bezug auf den Prozess der Suburbanisierung für die Stadt Frankfurt am Main und den suburbanen Raum
5.1 Errichtung von neuem und bezahlbaren Wohnraum
5.2 Umgang mit der Veränderung der Bevölkerungsstruktur infolge selektiver Zu- und Abwanderung
5.3 Umgang mit der temporären Stadtnutzung
5.4 Verkehrsproblematik und ökologische Folgen
6 Analyse des Flächenbedarfs und des Flächenpotenzials
7 Regionale Zusammenarbeit am Beispiel des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain
8 Lösungsansätze
8.1 Regionaler Flächennutzungsplan
8.2 Nachverdichtung am Beispiel des Projektes „Klimagerechtes Flächenmanagement“.
8.3 Umwidmung mindergenutzter Flächen zu Gunsten von neuem Wohnraum
8.4 Wohnungsbauförderung in Frankfurt am Main
8.5 Initiative „Runder Tisch Wohnen“
8.6 Mietpreisbremse
8.7 Radschnellwege in der Region FrankfurtRheinMain
9 Zukunftsaussichten für die Region FrankfurtRheinMain in Bezug auf das Jahr 2030
Die Arbeit untersucht den Prozess der Suburbanisierung in der Metropolregion FrankfurtRheinMain, mit besonderem Fokus auf der Stadt Frankfurt am Main. Ziel ist es, die Ursachen dieser Entwicklung sowie deren Herausforderungen – insbesondere den Mangel an bezahlbarem Wohnraum und die Verkehrsbelastung – zu analysieren und mögliche Lösungsstrategien für eine koordinierte regionale Planung aufzuzeigen.
4.1 Ursachen der Bevölkerungssuburbanisierung
Gemäß der vom Stadtplanungsamt und Bürgeramt, Statistik und Wahlen gemeinsam durchgeführten Umfrage zu Wanderungsmotiven, stellten mit 42% zu hohe Wohnkosten die Hauptursache für eine Verlagerung in den suburbanen Raum dar, gefolgt von 17% der Befragten, die sich mehr Grün wünschten und weiteren 13% der Befragten, die eine ruhigere Wohngegend bevorzugten.36
Die Schwierigkeit in der Kernstadt eine preiswerte und nicht zu teure Wohnung zu finden, stellt somit den wesentlichen Grund für eine Verlagerung in den suburbanen Raum dar. Ein unzureichendes Wohnraumangebot der gewünschten Preisgruppe bzw. an preiswerten Grundstücken, zwingt insbesondere Haushalte mit Kindern zum Fortzug.37
Dies trifft auch auf die Stadt Frankfurt am Main zu, wo die Bevölkerungsbewegung der Deutschen in den Altersklasse 0-14 und 30-44 im Zeitraum von 2000 bis 2014 stets negativ war. (siehe Abb. 2) Das oft in Verbindung mit dem Begriff Suburbanisierung verwendete Synonym der Stadtflucht ist für diese Entwicklung jedoch nicht passend.38
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Problematik der negativen Inland-Wanderungssalden in deutschen Großstädten und definiert den Untersuchungsrahmen zur Suburbanisierung in Frankfurt am Main.
2 Grundlagen und Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel definiert Suburbanisierung als Prozess der räumlichen Dekonzentration von Nutzungen und Bevölkerung unter Einbeziehung ökonomischer und demografischer Aspekte.
3 Analyse des Berichtes „Wanderungen in die Metropolen Deutschlands“ von Konstantin A. Kholodilin in Bezug auf die räumliche Bevölkerungsbewegung der Stadt Frankfurt am Main: Hier werden Wanderungsbewegungen differenziert nach Nationalität und Altersgruppen analysiert, um spezifische Trends der Stadt-Umland-Migration aufzuzeigen.
4 Ursachen der Suburbanisierung am Beispiel der Stadt Frankfurt am Main: Es werden die treibenden Faktoren für die Verlagerung von Wohnbevölkerung sowie Industrie- und Dienstleistungsbetrieben in das Umland untersucht.
5 Herausforderungen in Bezug auf den Prozess der Suburbanisierung für die Stadt Frankfurt am Main und den suburbanen Raum: Dieses Kapitel identifiziert zentrale Probleme wie Wohnraummangel, soziale Segregation, temporäre Stadtnutzung und ökologische Folgen des Verkehrsaufkommens.
6 Analyse des Flächenbedarfs und des Flächenpotenzials: Die Analyse verdeutlicht die Diskrepanz zwischen dem hohen Wohnungsbedarf bis 2030 und den begrenzten Flächenressourcen der Kernstadt Frankfurt.
7 Regionale Zusammenarbeit am Beispiel des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain: Es wird die Rolle des Regionalverbandes als planende Instanz für die polyzentrische Metropolregion dargestellt.
8 Lösungsansätze: Verschiedene Strategien, darunter der regionale Flächennutzungsplan, Nachverdichtung und die Mietpreisbremse, werden auf ihre Wirksamkeit zur Entlastung des Wohnungsmarktes geprüft.
9 Zukunftsaussichten für die Region FrankfurtRheinMain in Bezug auf das Jahr 2030: Abschließend wird die Notwendigkeit einer aktiven, regional gesteuerten Entwicklung betont, um die Zukunft der Stadt erfolgreich im regionalen Kontext zu sichern.
Suburbanisierung, Frankfurt am Main, Metropolregion, Wohnungsmarkt, Demografie, Flächenmanagement, Nachverdichtung, Pendler, soziale Segregation, Regionalplanung, Mietpreisbremse, Bevölkerungswachstum, Stadtentwicklung, polyzentrische Struktur, Wohnungsbauförderung.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit den Prozessen der Suburbanisierung in der Metropolregion FrankfurtRheinMain und deren Auswirkungen auf die Stadt Frankfurt am Main.
Die Arbeit behandelt Themen wie demografische Wanderungsbewegungen, Ursachen der Suburbanisierung, Herausforderungen in der Stadtplanung, Flächenpotenziale sowie verschiedene Lösungsansätze für den Wohnungsmarkt.
Das Ziel ist es, die Ursachen der Suburbanisierung zu analysieren und zu erörtern, wie durch koordinierte regionale Zusammenarbeit und gezielte Maßnahmen den Herausforderungen des Wachstums begegnet werden kann.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literatur- und Berichtsanalyse sowie der Auswertung statistischer Daten des Regionalverbandes und des Statistischen Jahrbuchs von Frankfurt am Main.
Im Hauptteil werden die Wanderungsbewegungen analysiert, Ursachen der Suburbanisierung differenziert, Herausforderungen identifiziert und Lösungsstrategien wie der regionale Flächennutzungsplan oder Nachverdichtungsprojekte diskutiert.
Wesentliche Begriffe sind Suburbanisierung, Frankfurt am Main, Wohnungsmarkt, soziale Segregation, Flächenmanagement und regionale Zusammenarbeit.
Die Mietpreisbremse soll als regulatorisches Instrument dienen, zeigt jedoch laut der Analyse in ihrer jetzigen Form nur begrenzte Wirkung, da sie den Anstieg der Mietpreise nicht nachhaltig verlangsamen konnte.
Dieses Leitbild zielt darauf ab, die Distanz zwischen Wohnort und Arbeitsplatz zu verringern, um Verkehrsaufkommen und damit verbundene CO2-Belastungen zu reduzieren.
Es dient als modellhafte Strategie zur Nachverdichtung im Bestand, um neuen Wohnraum zu schaffen, ohne weitere Flächen im Außenbereich zu versiegeln.
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