Examensarbeit, 2018
29 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund – Teamteaching
2.1. Definition
2.2. Gelingensbedingungen
2.3. Formen
2.4. Chancen
2.5. Grenzen
3. Herleitung der Leitfrage und der zu untersuchenden Hypothesen
4. Planung
4.1. Lerngruppe
4.2. Inhaltliche Gestaltung der Stunden
4.3. Umsetzung des Teamteaching
4.4. Evaluation
5. Durchführung
6. Auswertung
6.1. Schülerfragebogen
6.2. Lehrerbericht
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Chancen und Grenzen des Teamteaching im Sportunterricht einer fünften Klasse am Gymnasium, um Erkenntnisse über die Wirksamkeit dieser kooperativen Unterrichtsform für Lehrkräfte und Schüler zu gewinnen. Basierend auf einer theoretischen Fundierung werden durch eine empirische Studie mit Schülerfragebögen und Lehrerberichten Hypothesen zu Differenzierung, Lernatmosphäre, Bewegungszeit und beruflicher Professionalisierung überprüft.
2.1. Definition
Nach Schwager (2011, S.2) kann man von Teamteaching sprechen, „...wenn mindestens zwei Lehrkräfte den Unterricht für eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen in einem gemeinsamen Klassenraum gemeinsam planen, gemeinsam durchführen und gemeinsam bewerten.“ Dabei handelt es sich bei Teamteaching um eine kooperative Lehrform, in der die Lehrpersonen die Verantwortung gemeinsam tragen, Aufgaben untereinander verteilen und wechselnde Rollen einnehmen. Die Schüler werden beim Teamteaching keinen festen Gruppen zugeteilt, sondern arbeiten immer wieder in neuen Gruppen zusammen. Die Dauer der Zusammenarbeit kann ganz unterschiedlich sein. So gibt es punktuelles Teamteaching, bei dem beispielsweise nur eine Unterrichtseinheit im Team unterrichtet wird, aber auch Projektschulen, an denen bestimmte Fächer oder Klassen dauerhaft von zwei Lehrpersonen gleichzeitig unterrichtet werden (vgl. Halfhide et al., 2002, S.7; Weyhe, 2012, S.2-3).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des Teamteachings im Sportunterricht und stellt die Forschungsintention dar, Chancen und Grenzen für die beteiligten Akteure zu analysieren.
2. Theoretischer Hintergrund – Teamteaching: Dieses Kapitel definiert Teamteaching, beschreibt Gelingensbedingungen sowie verschiedene Formen wie "One Teach – One Assist" und beleuchtet Chancen und Grenzen der Methode.
3. Herleitung der Leitfrage und der zu untersuchenden Hypothesen: Basierend auf der Theorie werden die zentrale Leitfrage und fünf Hypothesen zur Wirksamkeit des Teamteachings für die geplante Studie formuliert.
4. Planung: Der Abschnitt erläutert die Auswahl der Lerngruppe, die inhaltliche Gestaltung der Akrobatikstunden sowie die methodische Umsetzung der gewählten Teamteaching-Formen und die Evaluationsinstrumente.
5. Durchführung: Dieses Kapitel reflektiert den praktischen Ablauf der zwei Untersuchungsstunden, geht auf spontane Anpassungen ein und beschreibt erste Beobachtungen im Unterrichtsgeschehen.
6. Auswertung: Hier werden die durch Schülerfragebögen und Lehrerberichte gewonnenen Daten präsentiert und hinsichtlich der aufgestellten Hypothesen diskutiert.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt den positiven Einfluss von Teamteaching und reflektiert den persönlichen Erkenntnisgewinn des Autors.
Teamteaching, Sportunterricht, Inklusion, Differenzierung, Bewegungszeit, Lernatmosphäre, Lehrerentlastung, Handlungskompetenz, Alternative Teaching, One Teach – One Assist, Kooperation, Akrobatik, Schülerbefragung, Reflexion, Unterrichtsplanung.
Die Arbeit untersucht, wie sich die kooperative Unterrichtsform "Teamteaching" konkret im Sportunterricht einer fünften Klasse an einem Gymnasium auf den Lehr- und Lernprozess auswirkt.
Die Arbeit behandelt die Chancen und Grenzen von Teamteaching, Aspekte der Differenzierung, die Lernatmosphäre, die Bewegungszeit der Schüler sowie die berufliche Entlastung und Kompetenzentwicklung der Lehrkräfte.
Die Leitfrage der Arbeit lautet: "Welche Chancen und Grenzen entstehen für Lehrer und Schüler durch Teamteaching im Sportunterricht?"
Der Autor führt eine empirische Untersuchung durch, bei der zwei Doppelstunden im Sportunterricht (Akrobatik) nach dem Teamteaching-Prinzip gestaltet und mittels quantitativer Schülerfragebögen sowie qualitativer Lehrerberichte evaluiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Planung der Unterrichtseinheiten unter Einbezug zweier Teamteaching-Formen, die Durchführung und die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten.
Wichtige Begriffe sind Teamteaching, Sportunterricht, Differenzierung, Bewegungszeit, Lernatmosphäre, kooperativer Unterricht und professionelle Handlungskompetenz.
In der Studie wurden exemplarisch die Formen "One Teach – One Assist" sowie "Alternative Teaching" angewendet, um verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu testen.
Akrobatik wurde gewählt, da sie ein hohes Maß an individueller Betreuung erfordert, um Differenzierung zu ermöglichen, Lernvorteile zu generieren und Sicherheitsrisiken (Haltungsfehler) durch engmaschige Begleitung zu minimieren.
Die Lehrkräfte berichteten von einer Entlastung insbesondere während der Unterrichtsdurchführung durch gegenseitige Ergänzung, Verantwortungsteilung und die Möglichkeit, bei Störungen oder organisatorischen Anforderungen besser reagieren zu können.
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