Bachelorarbeit, 2017
55 Seiten, Note: 1,0
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Hypochondrischen Störung unter dem Einfluss des Internets. Sie untersucht die Chancen und Risiken webbasierter Gesundheitsinformationen für Menschen mit Hypochondrie. Dabei werden die potenziellen Vorteile, wie z.B. der Zugang zu medizinischem Wissen und der Austausch mit anderen Betroffenen, sowie die möglichen Nachteile, wie z.B. die Gefahr der Überforderung mit Informationen und die Verbreitung von Fehlinformationen, beleuchtet.
Die Einleitung führt in die Thematik der Hypochondrischen Störung im Kontext des Internets ein und beleuchtet die wachsende Bedeutung des Internets im Gesundheitsbereich. Kapitel 1 bietet einen Überblick über das Störungsbild der Hypochondrie, einschließlich seiner historischen Entwicklung, Klassifikation und Diagnosekriterien sowie theoretischer Erklärungsmodelle. Kapitel 2 beschäftigt sich mit dem Medium Internet und seinen spezifischen Eigenschaften im Gesundheitsbereich. Es werden die Themenbereiche E-Health, Qualitätssicherung von Webinformationen und verschiedene Informationsquellen im Internet behandelt. Kapitel 3 erläutert die Fragestellungen, die im Rahmen der Arbeit untersucht werden. Der Methodenteil (Kapitel 4) beschreibt die Vorgehensweise bei der Erhebung und Auswertung der Daten. Der Ergebnisteil (Kapitel 5) präsentiert die Ergebnisse der Untersuchung von Effekten webbasierter Einflussfaktoren auf hypochondrische Patienten. Es werden verschiedene Studien und Forschungsbefunde hinsichtlich der Verarbeitung gesundheitsrelevanter Informationen, des Phänomens „Cyberchondrie“ und der Nutzung von Gesundheitsinformationen im Internet durch Menschen mit Hypochondrie diskutiert. Das Fazit (Kapitel 6) fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen und zieht Schlussfolgerungen.
Hypochondrische Störung, Internet, E-Health, Gesundheitsinformationen, Cyberchondrie, Informationsverarbeitung, Qualitätssicherung, Informationsquellen, Gesundheitsangst, Online-Gesundheitsdienste, Hypochonder, Nicht-Hypochonder, webbasierte Einflussfaktoren.
Cyberchondrie bezeichnet die Steigerung von Gesundheitsängsten durch die exzessive Recherche von Krankheitssymptomen im Internet.
Die Fülle an ungeprüften Informationen kann zu Überforderung führen. harmlose Symptome werden oft mit schweren Krankheiten assoziiert, was den psychischen Druck erhöht.
Sie ermöglichen Patienten einen schnellen Zugang zu medizinischem Wissen, fördern die Selbstverantwortung und bieten Austauschmöglichkeiten in Foren mit anderen Betroffenen.
Patienten treten Ärzten oft mit Vorwissen (oder Halbwissen) gegenüber, was zu einer partnerschaftlicheren Beziehung führen kann, aber auch zu Konflikten, wenn Online-Infos die ärztliche Diagnose infrage stellen.
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