Masterarbeit, 2017
62 Seiten, Note: 3,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
2. Vorbedingungen und Grundbedingungen im Wissensbestand um das Thema 'Mogeln'
2.1 Was ist 'Schummeln' oder 'Mogeln'?
2.2 Forschungsstand
2.3 'Schummeln' nur ein Kavaliersdelikt? Gesetzliche Grundlagen zu Täu-, schung, Fälschung, Urkundenfälschung und Plagiate
3. Methodische Vorgehensweise
3.1 Meta-Analyse
3.2. Grafische Umsetzung der Ergebnisse
3.2.1 Tabellen
4. Forschungsstand und Entwicklung der wissenschaftlichen Erarbeitung zum Thema 'Schummeln'
4.1 Historie der Bestandsaufnahme zur wissenschaftlichen Literatur
4.2 Aktuelle Theorien zum Thema
4.3 Welche Arten werden angesprochen?
4.4 Grafische Darstellung der Ergebnisse
4.5. Untersuchte Parameter im Katalog
4.5.1 Zeit
4.5.2 Entstehungsort
4.5.3 Zielsetzungen der Studien
4.5.4 Eingrenzungen der Forschungen
4.5.5 Probanden
4.5.6 Forschungsmethodik
4.6 Tabellen
4.7 Grafische Auswertung der wichtigsten Parameter
4.8 Welche Lücken bestehen noch in der Erforschung?
5. Ergebnisse
5.1 Zusammenfassung
5.2 Selbsteinschätzung der Ergebnisse
5.3 Limitation
5.4 Implikationen für die Forschung und Praxis
5.5 Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den bestehenden Forschungsstand zum Thema "Mogeln" (inklusive Synonymen wie Schummeln, Täuschen oder Plagiieren) im schulischen und universitären Kontext zu reflektieren und systematisch aufzubereiten. Die Arbeit fungiert dabei als bibliographisches System, das aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse strukturiert, um für Studierende und Wissenschaftler eine fundierte Basis für zukünftige Forschungen zu bieten.
1. Einleitung
Das Schummeln, Mogeln, Tricksen und Täuschen ist ein Prozess durch Schüler und Studenten, der immer mehr durch die Lehrkräfte als Verhaltensweise beobachtet wird. Dass dies schon seit Anbeginn einer jeglichen Prüfungssituation zu jeder Zeit stattfindet, erscheint aufgrund des Verhaltens von Menschen logisch. Dabei werden die unterschiedlichsten Techniken und Tricks verwendet, die dem Lernenden erlauben, Leistungen in Form von besseren Noten ohne eine selbst erbrachte Eigenleistung zu erlangen, die als unrechtmäßig wahrgenommen werden muss.
Dass diese Art der unrechtmäßigen Leistungserlangung sich vermehrt hat, ist auch dem digitalen Zeitalter geschuldet, in dem fast jede Information in irgendeiner Form aufbereitet im Netz abgreifbar ist. Und die Generationen Y und Z sind dankbare Abnehmer dieser Informationen, wobei die Reflexion der Inhalte oftmals auf der Strecke bleibt. Verifizierungen oder die eigene Auseinandersetzung mit den eingeholten Informationen wird in den seltensten Fällen vorgenommen. Es geht nach dem Motto 'Kopieren und Einfügen', was das Wissen anderer zu einer beliebig einsetzbaren Ware macht.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz von Täuschungshandlungen im digitalen Zeitalter und definiert die Notwendigkeit einer tiefergehenden wissenschaftlichen Auseinandersetzung.
2. Vorbedingungen und Grundbedingungen im Wissensbestand um das Thema 'Mogeln': Dieses Kapitel klärt definitorische Grundlagen, betrachtet juristische Rahmenbedingungen und legt den aktuellen Stand der Forschung dar.
3. Methodische Vorgehensweise: Hier wird der methodische Rahmen der Arbeit vorgestellt, welcher sich an das Analyseschema von Dr. Jörn Sparfeldt anlehnt, um Studien objektiv auszuwerten.
4. Forschungsstand und Entwicklung der wissenschaftlichen Erarbeitung zum Thema 'Schummeln': In diesem Hauptteil werden historische Entwicklungen, aktuelle Theorien, verschiedene Mogelarten und die Analyse der gesammelten Studiendaten detailliert präsentiert.
5. Ergebnisse: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, reflektiert die Limitationen der Untersuchung und leitet daraus Implikationen sowie einen Ausblick für die zukünftige Forschung ab.
Mogeln, Schummeln, Täuschen, Plagiat, Forschungsstand, Meta-Analyse, Prüfungsverhalten, Leistungsdruck, Bildungsforschung, Universität, Schule, Täuschungsversuch, Lernende, Sanktionierung, digitale Medien.
Die Arbeit analysiert das Phänomen des "Mogelns" im schulischen und universitären Kontext, um den aktuellen Forschungsstand zu systematisieren und die Verbreitung sowie die Ursachen dieses Verhaltens zu beleuchten.
Zu den Kernbereichen gehören die Definition von Mogelverhalten, die juristische Bewertung von Täuschungen und Plagiaten, die Rolle der Digitalisierung sowie die Analyse unterschiedlicher Methoden in der Bildungsforschung.
Ziel ist es, ein bibliographisches System zu schaffen, das als Grundlage für weitere Forschung dient und durch eine strukturierte Datensammlung Transparenz über existierende Studien bietet.
Der Autor nutzt einen meta-analytischen Ansatz, bei dem bestehende Studien nach selbst definierten Parametern (wie Zeit, Ort, Probanden und Methodik) kategorisiert und grafisch ausgewertet werden.
Der Hauptteil befasst sich mit der Historie des Forschungsstandes, der Darstellung aktueller Theorien, der Unterscheidung verschiedener Täuschungsarten und der detaillierten Auswertung der recherchierten Studien.
Wichtige Begriffe sind Mogeln, Plagiat, Leistungsdruck, Meta-Analyse, Bildungsforschung und Täuschungsversuch.
Laut Arbeit haben das Internet und neue Kommunikationsmittel das Potential zum Mogeln exponentiell gesteigert, da Informationen leicht abrufbar sind und die Hemmschwelle zum Kopieren gesunken ist.
Die Analyse der Studien ergab, dass männliche Lernende eine höhere Affinität zum Mogelverhalten zeigen als ihre weiblichen Pendants, was sich durch alle untersuchten Nationen zieht.
Quantitative Daten liefern zwar Häufigkeiten, erklären jedoch kaum die individuellen Beweggründe und Motive der Täter; hierfür seien tiefgreifende qualitative Ansätze notwendig.
Die Arbeit schlägt vor, dass Lehrstühle ein kontinuierliches technisches Monitoring (Issue-Management) etablieren sollten, um den Forschungsstand stets aktuell zu halten.
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