Fachbuch, 2018
40 Seiten
Die Arbeit befasst sich mit der krankheitsbedingten Kündigung als Unterfall der personenbedingten Kündigung im deutschen Arbeitsrecht. Ziel ist es, einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen und Fallgruppen der krankheitsbedingten Kündigung zu geben und die Besonderheiten dieses Kündigungsgrundes zu beleuchten. Der Fokus liegt dabei auf der Anwendung und Interpretation des Kündigungsschutzgesetzes im Zusammenhang mit krankheitsbedingten Kündigungen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das deutsche Kündigungsrecht, wobei die verschiedenen Arten der Kündigung, die Wirksamkeit der Kündigung und das Kündigungsschutzgesetz erläutert werden. Im darauf folgenden Kapitel wird die krankheitsbedingte Kündigung als Unterfall der personenbedingten Kündigung näher betrachtet. Hierbei wird der Begriff "Krankheit" im medizinischen Sinne sowie die Arbeitsunfähigkeit definiert. Anschließend werden die vier Fallgruppen der krankheitsbedingten Kündigung vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf den wichtigen Aspekt der negativen Zukunftsprognose liegt. Das letzte Kapitel befasst sich mit zwei Sonderformen der krankheitsbedingten Kündigung: AIDS und Alkohol- bzw. Drogensucht. Hier werden die Besonderheiten dieser Fälle und die rechtlichen Vorgaben im Hinblick auf Entziehungskuren und die Arbeitsfähigkeit beleuchtet.
Krankheitsbedingte Kündigung, personenbedingte Kündigung, Kündigungsschutzgesetz, Arbeitsrecht, Arbeitsunfähigkeit, negative Zukunftsprognose, Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM), AIDS, Alkohol- und Drogensucht
Ja, unter bestimmten Voraussetzungen ist eine krankheitsbedingte Kündigung als Unterfall der personenbedingten Kündigung in Deutschland rechtlich möglich.
Dies ist die wichtigste Voraussetzung für eine Kündigung: Es muss zum Zeitpunkt der Kündigung wahrscheinlich sein, dass der Arbeitnehmer auch in Zukunft aufgrund seiner Krankheit nicht arbeiten kann.
Das BEM ist ein Verfahren, das der Arbeitgeber anbieten muss, wenn ein Mitarbeiter länger als sechs Wochen krank ist, um Wege zur Weiterbeschäftigung zu finden und eine Kündigung zu vermeiden.
Sucht gilt rechtlich als Krankheit. Eine Kündigung ist hier oft nur zulässig, wenn der Arbeitnehmer eine Therapie verweigert oder diese erfolglos blieb.
Ja, auch hier greift das Kündigungsschutzgesetz. Eine Kündigung ist nur dann wirksam, wenn die Krankheit zu einer erheblichen Beeinträchtigung der betrieblichen Interessen führt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

