Masterarbeit, 2013
89 Seiten, Note: 1,3
Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung
Diese Arbeit analysiert Heinrich von Treitschkes Essay „Cavour“ und untersucht, wie er die italienische Einigung als Vorbild für Deutschland nutzt. Der Essay entstand in einer Zeit, in der sich Deutschland in einem Umbruch befand, und Treitschke nutzte die Geschichte der italienischen Einigung, um seine Ideen über eine deutsche Einigung und einen neuen deutschen Staat zu vermitteln.
Die Einleitung stellt den historischen Kontext der Arbeit dar und beleuchtet Treitschkes' Biografie und seine politischen Ansichten. Sie betrachtet außerdem die deutsche und italienische Geschichte im 19. Jahrhundert und die Bedeutung des Risorgimento für Treitschkes' Werk.
Das zweite Kapitel analysiert Treitschkes' „Cavour“ und untersucht die Rolle von Charakteren wie Cavour, Karl Albert, Viktor Emanuel II, Garibaldi und Manin in seiner Geschichte. Es untersucht außerdem die Darstellung von Institutionen wie der katholischen Kirche und der Pressefreiheit.
Das dritte Kapitel analysiert die Darstellung von Staaten in Treitschkes' „Cavour“. Es untersucht die Beziehungen zwischen Italien, Österreich, Frankreich, Piemont und Preußen und die Rolle von Krieg und Nation in Treitschkes' Darstellung der italienischen Einigung.
Heinrich von Treitschke, Cavour, italienische Einigung, deutsche Einigung, Risorgimento, Geschichtspolitik, Nationalismus, Liberalismus, Preußen, Piemont, Krieg, Nation.
Treitschke nutzte die italienische Einigung unter Cavour als Modell und Spiegel für die deutsche Einheitsbewegung und die zukünftige Struktur eines deutschen Staates.
Treitschke vergleicht das italienische Piemont mit Preußen und sieht in beiden Staaten die treibenden militärischen und politischen Kräfte für die jeweilige nationale Einigung.
In seinem Werk stellte er die katholische Kirche als einen Feind der Freiheit und der nationalen Einheit dar.
Es handelt sich um eine preußisch-zentrierte Geschichtsschreibung, der Treitschke angehörte und die die Einigung Deutschlands unter preußischer Führung legitimierte.
Neben Cavour werden unter anderem Viktor Emanuel II, Garibaldi und Karl Albert als geschichtspolitische Instrumente analysiert.
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