Fachbuch, 2018
51 Seiten
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Theoretische Grundlagen zum Thema Work-Life-Balance
2.1 Entstehungsgeschichte und begriffliche Bestimmung
2.2 Gründe für die Einführung
2.3 Betriebliche Maßnahmen
2.4 Klassische Theorien
3 Empirische Erhebung zum Thema Work-Life-Balance
3.1 Methodik
3.2 Auswertung des Fragebogens
3.3 Handlungsempfehlung
3.4 Kritische Würdigung
4 Schlussbetrachtung
4.1 Zusammenfassung
4.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Work-Life-Balance auf die Motivation von Mitarbeitern. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Welchen Einfluss hat die Work-Life-Balance auf die Mitarbeitermotivation? Ziel ist es, theoretische Konzepte sowie betriebliche Praxisbeispiele zu analysieren und mittels einer empirischen Erhebung Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Arbeitnehmer die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben einschätzen.
2.1 Entstehungsgeschichte und begriffliche Bestimmung
Die ersten Work-Life-Balance-Konzepte entstanden Anfang der 70er Jahre in den USA. Es waren Versuche, der immer lauter werdenden Forderung nach einer Humanisierung der Arbeit durch eine menschenwürdigere Gestaltung der Arbeitsplätze zu entsprechen. Das Ziel dabei war, eine physische und psychische Überforderung der Mitarbeiter zu verhindern. Neben der Psychologie und der Soziologie befasste sich zunehmend auch die Betriebswirtschaftslehre mit der Frage, wie eine bessere Vereinbarkeit von Berufsleben und Privatleben erreichbar sei. Während sich Psychologen und Soziologen hauptsächlich dafür interessierten, wie sich die Work-Life-Balance auf das Individuum und seine Umwelt auswirkt, betrachtet und analysiert die Betriebswirtschaftslehre Work-Life-Balance als ein personalpolitisches Instrument: Ihr geht es darum, praxisnahe Konzepte zur Optimierung des Verhältnisses von Beruf und Privatleben zu erarbeiten. In Deutschland tauchte das Konzept der Work-Life-Balance erstmals in den 90er Jahren auf. Zu dieser Zeit drängten immer mehr gut ausgebildete Frauen auf den Arbeitsmarkt und immer mehr Männer äußerten den Wunsch nach einer „engagierten Vaterschaft“.
Für den Begriff Work-Life-Balance liegen zahlreiche Definitionen vor und somit existiert keine einheitliche Definition. Eine Wort-für-Wort-Übersetzung des englischen Begriffs Work-Life-Balance ins Deutsche ergibt, dass es um das Arbeit-Leben-Gleichgewicht geht. Mag diese Übersetzung auch wenig ansprechend sein, so konfrontiert sie uns doch mit drei wesentlichen Teil-Konzepten, auf die im Weiteren kurz eingegangen werden soll, um zu einem besseren Verständnis der gesamten Problematik zu gelangen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben ein und definiert die zentrale Forschungsfrage sowie den Aufbau der Untersuchung.
2 Theoretische Grundlagen zum Thema Work-Life-Balance: Hier werden die Entstehungsgeschichte, Gründe für die Einführung betrieblicher Maßnahmen sowie klassische wissenschaftliche Theorien wie die Border Theorie und die Spillover Theorie detailliert erläutert.
3 Empirische Erhebung zum Thema Work-Life-Balance: Dieser Teil beschreibt die methodische Vorgehensweise der durchgeführten Befragung, präsentiert die gewonnenen Daten in Diagrammen und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen sowie eine kritische Reflexion ab.
4 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Work-Life-Balance für Unternehmen.
Work-Life-Balance, Mitarbeitermotivation, Vereinbarkeit, Personalpolitik, betriebliche Maßnahmen, Arbeitszeitflexibilität, Teilzeitarbeit, Jobsharing, Telearbeit, Sabbatical, Demografischer Wandel, Wertewandel, Globalisierung, Mitarbeiterbindung, empirische Erhebung.
Die Arbeit befasst sich mit der Work-Life-Balance, also der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben, und untersucht deren Bedeutung und Einfluss auf die Mitarbeitermotivation.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des Begriffs, betriebliche Maßnahmen zur Förderung dieser Balance sowie eine empirische Untersuchung der Einstellungen von Arbeitnehmern dazu.
Das primäre Ziel ist es, den Einfluss der Work-Life-Balance auf die Mitarbeitermotivation zu ergründen und Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung von Fachliteratur sowie einer empirischen Primärforschung mittels eines Online- und schriftlichen Fragebogens bei 125 Teilnehmern.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Historie, Theorien, Maßnahmen) und eine empirische Erhebung, in der die Ergebnisse der Befragung ausgewertet und kritisch gewürdigt werden.
Wichtige Begriffe sind Work-Life-Balance, Personalpolitik, Mitarbeiterbindung, Arbeitsflexibilität und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
Unternehmen erkennen, dass eine ausgewogene Work-Life-Balance die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter steigert, was maßgeblich zur langfristigen Bindung von qualifizierten Fachkräften beiträgt.
Die Border Theorie beschreibt, wie Menschen Grenzen zwischen den verschiedenen Lebensbereichen ziehen, um ein Gleichgewicht zu schaffen, was für das Verständnis der individuellen Work-Life-Balance essenziell ist.
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