Bachelorarbeit, 2018
50 Seiten, Note: 2,2
1. Einleitung
2. Leitvorstellungen im Christentum und Islam
2.1 Leitvorstellungen im Christentum
2.1.1 Das Christentum
2.1.2 Die Würde des Menschen
2.1.3 Das Gebot der Nächstenliebe: Der Umgang mit Mitmenschen
2.2 Leitvorstellungen im Islam
2.2.1 Der Islam
2.2.2 Der Wert des Lebens: Der Mensch als Gottes Geschöpf
2.2.3 Die Barmherzigkeit: Die Zuwendung zum Mitmenschen
2.3 Fazit
3. Religionspädagogische Praxis im Elementarbereich unter besonderer Berücksichtigung der interreligiösen Bildung
3.1 Religionspädagogik im Elementarbereich
3.2 Interreligiöse Bildung in der Kindertageseinrichtung
3.3 Die Tübinger Studie
3.3.1 Rahmeninformationen
3.3.2 Vorbereitung
3.3.3 Durchführung
3.3.4 Ergebnisse
3.4 Fazit
4. Impulse zur Umsetzung der verbindenden ethischen Leitvorstellungen in der religionspädagogischen Praxis im Elementarbereich
4.1 Das Erzählen von Geschichten
4.1.1 Die Geschichte Abrahams
4.1.2 Die Geschichte des barmherzigen Samariters
4.2 Das Feiern von Festen
4.2.1 Ramadan
4.2.2 Sankt Martin
4.3 Die Rolle des Pädagogen
4.4 Die Zusammenarbeit mit den Eltern
5. Fazit
Die Arbeit untersucht Gemeinsamkeiten zwischen dem Christentum und dem Islam hinsichtlich der ethischen Leitvorstellungen „Menschenwürde“ und „Zuwendung zum Mitmenschen“, um aufzuzeigen, wie diese verbindenden Werte in der religionspädagogischen Praxis im Elementarbereich für ein friedvolles Miteinander genutzt werden können.
4.1.1 Die Geschichte Abrahams
Das Judentum, Christentum und der Islam sind die drei monotheistischen Religionen, welche als abrahamitische Religionen bezeichnet werden, „weil sie ihren Glauben jeweils auf ´Abraham als Stammesvater des Glaubens´ gründen“ (Frisch 2014, S. 32).
Abraham im Islam
Abraham im arabischen Ibrahim genannt, ist einer der wichtigsten Propheten im Islam, da er von Gott auserwählt ist und als rechtschaffen, ergeben, empfindsam, und wahrhaftig beschrieben wird (vgl. Jamal 2006, S. 79f). Er lebte vor ungefähr 4000 Jahren und wird als Freund Gottes beschrieben (vgl. ebd.). Er ist ein Vorbild für alle Menschen auf der Welt (vgl. Jamal 2006, S. 79). Es heißt im Koran:
„Wer hat eine schönere Religion als der, der ergeben sein Gesicht Gott zuwendet, liebfromm ist und dem Bekenntnis Abraham, des Rechtgläubigen, folgt? Und Gott nahm Abraham zum Freund.“ (Koran Sure 4 Vers 125, Goldschmidt o. J., S. 96)
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Menschenwürde als ethisches Ideal und setzt diese in den Kontext der religiösen Vielfalt und der Notwendigkeit interreligiöser Bildung in Kindertagesstätten.
2. Leitvorstellungen im Christentum und Islam: Dieses Kapitel arbeitet Gemeinsamkeiten in der Auffassung von Menschenwürde und Barmherzigkeit in beiden Weltreligionen heraus, ausgehend von einem grundlegenden Verständnis der jeweiligen Theologie.
3. Religionspädagogische Praxis im Elementarbereich unter besonderer Berücksichtigung der interreligiösen Bildung: Hier wird der theoretische Rahmen und der aktuelle Forschungsstand, insbesondere durch die Tübinger Studie, zur interreligiösen Bildung im Kindergarten analysiert.
4. Impulse zur Umsetzung der verbindenden ethischen Leitvorstellungen in der religionspädagogischen Praxis im Elementarbereich: Das Kapitel bietet konkrete methodische Anregungen für die Praxis, wie etwa das Erzählen von Geschichten und das Feiern von Festen, sowie Ansätze zur Zusammenarbeit mit Eltern und die Rolle der Pädagogen.
5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und reflektiert die Möglichkeiten, wie religiöse Bildung als Brücke für ein friedvolles Miteinander im Elementarbereich fungieren kann.
Menschenwürde, Zuwendung zum Mitmenschen, Islam, Christentum, Religionspädagogik, Interreligiöse Bildung, Elementarbereich, Erziehungspartnerschaft, Abraham, Barmherzigkeit, Nächstenliebe, Tübinger Studie, Religiöse Vielfalt, Kindertageseinrichtung, Ethik.
Die Bachelorarbeit setzt sich mit der Frage auseinander, wie die verbindenden ethischen Leitvorstellungen von Menschenwürde und Zuwendung zum Mitmenschen aus dem Islam und dem Christentum in der täglichen Arbeit mit Kindern in Kindertageseinrichtungen praktisch umgesetzt werden können.
Die zentralen Themenfelder sind die interreligiöse Bildung, die Gemeinsamkeiten der monotheistischen Weltreligionen, die Rolle des Pädagogen in der religiösen Erziehung und die Kooperation mit Eltern.
Das Ziel ist es, den interreligiösen Dialog durch das Herausarbeiten gemeinsamer ethischer Grundwerte zu stärken, um Kindern ein friedvolles Miteinander und eine wertschätzende Haltung gegenüber verschiedenen Glaubensrichtungen zu vermitteln.
Die Arbeit nutzt als methodischen Zugang den hermeneutischen Zirkel, um ein stetig tieferes Verständnis der Thematik durch die Analyse von Literatur und religiösen Texten zu erlangen.
Im Hauptteil werden zunächst die theologischen Gemeinsamkeiten erörtert, danach der Forschungsstand (Tübinger Studie) bewertet und schließlich konkrete Impulse für die Praxis durch Geschichten (z.B. Abraham, barmherziger Samariter) und Feste (Ramadan, St. Martin) gegeben.
Zu den Schlüsselwörtern gehören Menschenwürde, Nächstenliebe, Interreligiöse Bildung, Barmherzigkeit und Erziehungspartnerschaft.
Der Pädagoge hat eine Schlüsselfunktion als Vorbild und Kommunikationspartner, der sich seiner eigenen Haltung bewusst sein muss, um Kinder behutsam in ihrer religiösen Identitätsbildung zu begleiten.
Eine gelungene Zusammenarbeit basiert auf Respekt, Offenheit und einem lösungsorientierten Austausch, um Ängste abzubauen und eine vertrauensvolle Erziehungspartnerschaft zum Wohle des Kindes aufzubauen.
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