Bachelorarbeit, 2018
52 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen, die potenzielle Filterblasen und Echokammern algorithmischer Natur in sozialen Netzwerken und auf gesellschaftlicher Ebene haben könnten.
Das erste Kapitel erläutert die Grundzüge des Sozialkonstruktivismus und bezieht sich dabei auf die Werke von Berger und Luckmann sowie Knoblauch. Das Kapitel beleuchtet die Entstehung subjektiver Realität und die Rolle von Kommunikation und Interaktion in der Konstruktion der Wirklichkeit. Das zweite Kapitel stellt Facebook als soziale Plattform vor und analysiert die Plattform in Bezug auf ihre Relevanz, Inhalte, Aufbau und Rezeption sowie die Rolle von Algorithmen als Gatekeeper. Das dritte Kapitel beschreibt die Forschungsmethode der qualitativen Sozialforschung und die Durchführung einer explorativen Untersuchung auf Facebook-Seiten von verschiedenen politischen Parteien. Das vierte Kapitel interpretiert und deutet die Ergebnisse der Untersuchung. Es werden medienpsychologische Theorien zur Erklärung von Filterblasen herangezogen und die Auswirkungen von Filterblasen auf Bildung und Demokratie diskutiert. Das fünfte Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und diskutiert die Auswirkungen von Filterblasen auf die Gesellschaft.
Sozialkonstruktivismus, Filterblasen, Echokammern, Algorithmen, Facebook, Kommunikation, Interaktion, Medienpsychologie, Bildung, Demokratie, Fake News, politische Rechte.
Echokammern entstehen, wenn Nutzer durch Algorithmen vorwiegend Inhalte sehen, die ihre eigene Meinung bestätigen, was zu einer einseitigen Weltwahrnehmung führt.
Der Algorithmus selektiert Inhalte basierend auf dem bisherigen Nutzerverhalten, um die Verweildauer zu erhöhen, wodurch kritische oder gegensätzliche Meinungen oft ausgeblendet werden.
Nach Berger und Luckmann konstruieren Menschen ihre Wirklichkeit durch Interaktion. Facebook-Filterblasen schaffen somit eine spezifische "subjektive Realität" für den Nutzer.
Die Arbeit diskutiert, ob die algorithmische Selektion zu einer Polarisierung der Gesellschaft führt und den sachlichen Diskurs zwischen verschiedenen politischen Lagern erschwert.
Primärsozialisation findet in der Familie statt, während die Sekundärsozialisation (z.B. durch soziale Medien) Identitäten und Wissen im späteren Leben prägt.
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