Bachelorarbeit, 2015
35 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
2. Grundlagen
3. Von den Platonischen Körper zu den konvexen Deltaedern
4. Herleitung der konvexen Dreieckskörper
4.1 Konvexe Dreieckskörper mit E3 und E4 Ecken
4.2 Konvexe Dreieckskörper mit E3 und E5 Ecken
4.3 Konvexe Dreieckskörper mit E3, E4 und E5 Ecken
4.4 Warum existiert kein 18-Flächner?
5. Aufbau der konvexen Deltaeder
5.1 Tetraeder
5.2 Trigonale Dipyramide
5.3 Oktaeder
5.4 Pentagonale Bipyramide
5.5 Trigondodekaeder
5.6 Dreifach gekapptes Prisma
5.7 Dreifach gekapptes Antiprisma
5.8 Ikosaeder
6. Übergange zwischen den konvexen Deltaedern
6.1 Vom Tetrader zur Triangularen Bipyramide
6.2 Von der triangularen Bipyramide zum Oktaeder
6.3 Vom Oktaeder zur pentagonale Bipyramide
6.3.1 Die Bipyramiden
6.4 Von der pentagonalen Bipyramide zum Trigondodekaeder
6.5 Vom Trigondodekaeder zum dreifach gekappten Prisma
6.6 Vom Dreifach gekappten Prisma zum dreifach gekappten Antiprisma
6.7 Vom dreifach gekappten Antiprisma zum Ikosaeder
7. Ausblick
8. Zusammenfassung
Die Bachelorarbeit untersucht konvexe Polyeder, die ausschließlich aus gleichseitigen Dreiecken bestehen (Deltaeder). Das primäre Ziel ist die mathematische Herleitung dieser Körperklassen sowie ihre praktische Konstruktion mittels Flächenmodellen, um Abhängigkeiten und Übergangsmechanismen zwischen den Körpern zu visualisieren und zu verstehen.
4 Herleitung der konvexen Dreieckskörper
Die Platonischen Körper Tetraeder, Oktaeder und Ikosaeder werden im Folgenden aufgrund der weiteren Überlegungen zu den konvexen Dreieckskörpern gezählt.
Die Oberfläche eines konvexen Dreieckskörpers – oder auch Deltaeders, wobei die Benennung nach dem griechischen Buchstaben Delta, welcher die Form eines solchen Dreiecks besitzt - besteht ausschließlich aus F gleichseitigen Dreiecken. Ein Dreieck hat drei Seiten oder in diesem Fall Kanten, die dann allerdings doppelt gezählt werden. Für K gilt somit: 2K = 3F oder umgeformt K = 3F/2.
Daraus lässt sich schon folgern, dass F eine gerade Zahl >2 sein muss, da 3F durch 2 teilbar ist. Konvexe Deltaeder haben also eine gerade Anzahl von Flächen. Da weiterhin bekannt ist, dass mindestens drei Flächen zum Bilden einer Polyederecke vorhanden sein müssen, bestehen konvexe Deltaeder aus mindestens vier Flächen. Das kleinste konvexe Deltaeder ist somit das Tetraeder mit F= 4 Flächen. Außerdem kann eine Polyederecke aus maximal fünf Dreiecken bestehen, da die Summe der Ebenen Winkel mit sechs Dreiecken an einer Ecke gleich 360° wäre und eine Ebene bilden würde. Somit ist das größte konvexe Deltaeder das Ikosaeder mit F= 20 Flächen.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der konvexen Polyeder und Definition der Zielsetzung der Arbeit.
2. Grundlagen: Erläuterung der geometrischen Definitionen und grundlegenden Sätze wie dem EULERschen Polyedersatz.
3. Von den Platonischen Körper zu den konvexen Deltaedern: Herleitung der Deltaeder durch das Abschwächen der Bedingungen für Platonische Körper.
4. Herleitung der konvexen Dreieckskörper: Mathematische Begründung der existierenden Deltaeder-Anzahl und Beweise für nicht existierende Körper.
5. Aufbau der konvexen Deltaeder: Detaillierte Vorstellung der acht existierenden konvexen Deltaeder von Tetraeder bis Ikosaeder.
6. Übergange zwischen den konvexen Deltaedern: Beschreibung der konstruktiven Möglichkeiten, von einem Deltaeder durch Hinzufügen von Dreiecken zum nächsten zu gelangen.
7. Ausblick: Diskussion über weitere Körperklassen durch Veränderung der Bedingungen und Aufgabe der Konvexität.
8. Zusammenfassung: Zusammenfassende Betrachtung der erzielten Ergebnisse hinsichtlich Herleitung und Klassifizierung von Deltaedern.
Konvexe Polyeder, Deltaeder, Platonische Körper, Dreiecksflächen, Eckenvalenz, EULERscher Polyedersatz, Tetraeder, Oktaeder, Ikosaeder, Triangulare Bipyramide, Trigondodekaeder, Geometrische Konstruktion, Kanten, Flächenanzahl, Polyedergeometrie.
Die Arbeit beschäftigt sich mit konvexen Polyedern, die ausschließlich aus gleichseitigen Dreiecken bestehen, den sogenannten Deltaedern.
Zentrale Themen sind die mathematische Herleitung der möglichen Deltaeder, ihre geometrischen Eigenschaften und die systematische Konstruktion dieser Körper.
Das Ziel ist es, die Existenz konvexer Deltaeder zu beweisen, die acht spezifischen Deltaeder zu identifizieren und die Übergänge zwischen ihnen konstruktiv zu erklären.
Neben der mathematischen Herleitung mittels EULERschem Polyedersatz und Widerspruchsbeweisen erfolgt die praktische Erarbeitung durch Körperflächenmodelle.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Körper, die detaillierte Beschreibung jedes einzelnen Deltaeders und die Darstellung der Übergangsmechanismen zwischen diesen Körpern.
Wichtige Begriffe sind Deltaeder, Eckenvalenz, konvexe Polyeder, EULERscher Polyedersatz und geometrische Konstruktion.
Die Arbeit zeigt mittels eines Widerspruchsbeweises unter Einbeziehung der Ecken- und Kantenanzahl, dass ein 18-Flächner die geometrischen Anforderungen an die Konvexität nicht erfüllen kann.
Die Übergänge erfolgen meist durch das Aufklappen von Kanten und das Einfügen von zwei zusätzlichen Dreiecken, um zum nächstgrößeren Körper zu gelangen.
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