Bachelorarbeit, 2018
35 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Methodisches Vorgehen
2. Corporate Social Responsibility (CSR)
2.1 Definition und Begriffsbestimmung
2.2 Historische Entwicklung
3. Corporate Social Responsibility in der Shell Group
3.1 Das Unternehmen: Shell
3.1.1 Ursachen für CSR in der Shell Group
3.2 Theoretische Grundlage: Der soziologische Neoinstitutionalismus
3.2.1 NSI als Erklärungsansatz für die CSR in der Shell Group
3.2.2 CSR als institutionalisierter Mythos in der Shell Group?
4. Analyse der CSR Umsetzung in der Shell Group
4.1 Vier Kernthesen
4.2 CSR-Aktivitäten und -Instrumente
4.2.1 Verhaltensvorschriften
4.2.2 Internationale Initiativen
4.2.3 Nachhaltigkeitsberichterstattung
4.3 Ergebnisse und Diskussion
5. Fazit
Die Arbeit untersucht die Glaubwürdigkeit der CSR-Umsetzung bei Shell, indem sie theoretisch fundiert analysiert, ob das Engagement als strategische Maßnahme oder lediglich als Fassade im Sinne des soziologischen Neoinstitutionalismus zu bewerten ist.
3.2.1 NSI als Erklärungsansatz für die CSR in der Shell Group
Im Weiteren werden die dargestellten Annahmen des NSI auf die CSR übertragen. Mit dem beschriebenen Rationalitätsmythos oder „institutionalisierter Mythos“ wird folgende These aufgestellt: Die Shell Group setzt CSR als „institutionalisierten Mythos“ um, um den Umwelterwartungen gerecht zu werden. Die Implementierung der CSR erfolgt u.a. durch Einrichtung von CSR Abteilungen, Verhaltenskodizes oder Nachhaltigkeitsberichten. Durch die Erfüllung der Umwelterwartungen, so die Annahme des NSI, erlangt das Unternehmen gesellschaftliche Legitimität. Die Steigerung von Legitimität kann für ein Unternehmen auch dann garantiert werden, wenn solche CSR Maßnahmen ökonomisch ineffizient sind. Hierbei sichern Unternehmen dennoch ihren Ressourcenfluss und ihr Überleben. Hinsichtlich des Entkopplungskonzepts kann die CSR Strategie auch als Fassade aufgefasst werden. Diese Interpretation kann dann zum Tragen kommen, wenn das Unternehmen die CSR Aktivität nur nach außen kommuniziert und zudem weder externe Kontrollen noch Evaluationen für ihre CSR Aktivitäten zulassen. Infolgedessen soll eine Analyse der CSR Instrumente in der Shell Group erfolgen. Diese soll Antworten darüber liefern, ob die CSR Umsetzung eine Fassade darstellt oder tatsächlich in der Unternehmensstruktur verankert ist. Zunächst ist es jedoch erforderlich zu klären, ob die CSR Strategie für die Shell Group als „institutionalisierter Mythos“ verstanden werden kann.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik ein, definiert das Forschungsziel und erläutert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2. Corporate Social Responsibility (CSR): Hier erfolgt die begriffliche Annäherung an CSR sowie die Darstellung der historischen Entwicklung des Konzepts.
3. Corporate Social Responsibility in der Shell Group: Das Kapitel beleuchtet Shell als Unternehmen, analysiert Ursachen für CSR und führt den soziologischen Neoinstitutionalismus als theoretischen Erklärungsrahmen ein.
4. Analyse der CSR Umsetzung in der Shell Group: Es erfolgt eine detaillierte Untersuchung der CSR-Instrumente (Verhaltenskodizes, internationale Initiativen, Berichterstattung) anhand von vier Kernthesen sowie eine Diskussion der Ergebnisse.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und reflektiert kritisch die Glaubwürdigkeit der CSR-Umsetzung bei Shell.
Corporate Social Responsibility, CSR, Shell Group, soziologischer Neoinstitutionalismus, NSI, Nachhaltigkeit, Glaubwürdigkeit, Verhaltenskodex, Nachhaltigkeitsbericht, Legitimität, Entkopplung, CSR-Instrumente, Stakeholder, Umwelterwartungen, Window Dressing
Die Arbeit analysiert kritisch, wie der Mineralölkonzern Shell Corporate Social Responsibility (CSR) umsetzt und wie glaubwürdig dieses Engagement vor dem Hintergrund soziologischer Theorien zu bewerten ist.
Zentrale Themen sind die Unternehmensethik im Kontext der Ölindustrie, die theoretische Einordnung von CSR-Maßnahmen sowie die Analyse konkreter Instrumente wie Nachhaltigkeitsberichterstattung und Verhaltenskodizes.
Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage: „Wie ist die CSR Umsetzung der Shell Group im Hinblick auf ihre Glaubwürdigkeit zu bewerten?“
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse unter Anwendung des soziologischen Neoinstitutionalismus (NSI) als theoretischen Erklärungsansatz.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch den Neoinstitutionalismus und die empirische Analyse spezifischer CSR-Instrumente bei Shell auf Basis von vier aufgestellten Kernthesen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie CSR, Shell, Neoinstitutionalismus, Legitimität, Glaubwürdigkeit, Nachhaltigkeitsberichterstattung und Stakeholder geprägt.
Der Fall Brent Spar dient als historischer Wendepunkt und Ausgangspunkt, der Shell dazu zwang, sich stärker mit gesellschaftlichen Erwartungen auseinanderzusetzen und CSR-Maßnahmen zu implementieren.
Der „institutionalisierte Mythos“ beschreibt die Annahme, dass Shell CSR-Strukturen primär einführt, um gesellschaftliche Legitimität zu erlangen, unabhängig davon, ob diese Maßnahmen ökonomisch effizient sind oder lediglich als Fassade dienen.
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