Facharbeit (Schule), 2016
86 Seiten, Note: DE: 1 (= Schweiz: 6)
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Begriffsbestimmung Musik
2.2 Wahrnehmung von Musik
2.2.1 Der Aufbau des Ohrs
2.2.2 Der Hörvorgang
2.3 Wirkung von Musik
2.3.1 Wirkung von Musik auf den Organismus
2.3.2 Wirkung von Musik auf die Emotionen
2.3.3 Einsatzbereiche von Musik im Alltag
2.4 Stand der Forschung
2.4.1 Aktuelle Studien
2.4.2 Kritik
2.4.3 Erkenntnisgewinn aus den Studien
3 Empirischer Teil
3.1 Untersuchungsziel und Hypothesen
3.2 Problemstellung
3.3 Methodik
3.3.1 Untersuchungsteilnehmer
3.3.2 Untersuchungsverfahren
3.3.3 Apparaturen und Messmethoden
3.3.4 Untersuchungsbedingungen
3.3.5 Untersuchungsauswertung
4 Ergebnisse
4.1 Musikverwendung beim Laufen in der Freizeit
4.1.1 Laufgewohnheiten der Probanden
4.1.2 Entwicklung der Musikverwendung
4.2 Zurückgelegte Laufdistanz
4.3 Geschlechtervergleich
4.4 Lauferfahrung
4.5 Motivation
4.6 Subjektives Belastungsempfinden
4.7 Liedervergleich
4.8 Interviews mit Spitzenläuferinnen
5 Diskussion
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.1.1 Musikverwendung beim Laufen in der Freizeit
5.1.2 Zurückgelegte Laufdistanz
5.1.3 Geschlechtervergleich
5.1.4 Lauferfahrung
5.1.5 Motivation
5.1.6 Subjektives Belastungsempfinden
5.1.7 Liedervergleich
5.1.8 Interviews mit Spitzenläuferinnen
5.2 Kritische Reflexion der eigenen Untersuchung
5.3 Bedeutung der Ergebnisse in breiterem Kontext
6 Zusammenfassung
7 Schlusswort
Das Hauptziel dieser Maturaarbeit ist es, den Einfluss von Musik auf die Laufleistung, das Belastungsempfinden und die Motivation in einem 12-Minuten-Lauf wissenschaftlich zu untersuchen und zu analysieren, wobei die zentrale Forschungsfrage lautet, ob Musik die Leistung beim Joggen signifikant steigern kann.
2.2.2 Der Hörvorgang
Wenn Musik gehört wird, schwirren Schallwellen durch die Luft. Beim Schall handelt es sich um Schwingungen, welche sich wellenförmig ausbreiten. Unsere Ohrmuschel leitet diese wie ein Trichter in den ca. 2cm langen Gehörgang. Im Mittelohr treffen sie auf das Trommelfell, welches die drei Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel ebenfalls in Bewegung versetzt. Wie eine Kette gibt der Hammer die Schwingungen dem Amboss, und dieser wiederum dem Steigbügel weiter. Von hier aus werden die Schwingungen wiederum über das ovale Fenster an das Innenohr weitergeleitet.
Die Kraft, mit welcher an die Membran der Schnecke im Innenohr getrommelt wird, ist inzwischen vermehrfacht. Der Grund liegt im Grössenverhältnis zwischen dem Trommelfell und dem ovalen Fenster. Das Trommelfell besitzt eine Fläche von rund 50mm2, das ovale Fenster hingegen nur 3-4mm2. Durch das Flächenverhältnis wirkt auf das ovale Fenster ein grösserer Schalldruck. Auch die Hebelkräfte aus der Anordnung der drei Gehörknöchelchen verursachen eine weitere Verstärkung.
Für diese Druckerhöhung sind zwei Muskeln als natürliche Ohrenschützer eingebaut, welche sich bei Lärm reflexartig zusammenziehen, die Gehörknöchelchen versteifen und auf diese Art und Weise die Schallübertragung dämpfen.
Durch das Bewegen der Lymphe im Innenohr streift die Flüssigkeit auch über die Sinneshaarzellen des Corti-Organs. Die ursprünglichen Schallwellen werden in elektrische Signale umgewandelt, und über den Hörnerv zum Gehirn weitergeleitet. Der Ton wird wahrgenommen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Musikwirkung beim Laufen ein, stellt zentrale Hypothesen auf und erläutert die Beweggründe für die Durchführung der experimentellen Untersuchung.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert den Begriff Musik, beschreibt den physiologischen Hörvorgang sowie die Wirkung von Musik auf Organismus und Emotionen und gibt einen Überblick über bestehende Forschungsergebnisse.
3 Empirischer Teil: Hier werden das Untersuchungsziel, die Hypothesen, die Problematik der Musikauswahl sowie das methodische Vorgehen, inklusive der Untersuchungsteilnehmer und Messinstrumente, detailliert dargelegt.
4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die erhobenen Daten zu Laufgewohnheiten, Laufdistanz, Geschlechtervergleich, Erfahrung, Motivation und Belastungsempfinden sowie die Ergebnisse der Experteninterviews in Form von Tabellen und Grafiken.
5 Diskussion: In der Diskussion werden die Ergebnisse interpretiert, mit der Literatur verglichen, kritisch reflektiert und in einen breiteren Kontext für Freizeitläufer gesetzt.
6 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung fasst die zentralen Fragestellungen, die wichtigsten empirischen Ergebnisse sowie die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen für die Praxis prägnant zusammen.
7 Schlusswort: Das Schlusswort reflektiert den gesamten Arbeitsprozess, bewertet die Erfahrungen bei der Literatur- und Datensuche und gibt einen Ausblick auf potenzielle weiterführende Forschungsansätze.
Musik, Laufen, Laufdistanz, Motivation, Belastungsempfinden, RPE-Skala, Borg-Skala, Musikwirkung, Laufleistung, Hobbysportler, Spitzensport, Trainingswissenschaft, akustische Stimulation, Laufgewohnheiten, Musikgeschmack.
Die Arbeit untersucht, ob und wie die Verwendung von Musik beim Joggen die Leistung, die Motivation und das subjektive Belastungsempfinden von Läufern beeinflusst.
Die Arbeit beleuchtet die musikpsychologischen Grundlagen, die physiologische Wahrnehmung von Schall, die Wirkung von Musik auf den Körper im Sport sowie die praktische Anwendung bei Freizeit- und Profisportlern.
Das Ziel ist es zu ermitteln, ob Musik in einem 12-Minuten-Lauf signifikant größere Laufdistanzen ermöglicht und wie sich Musik auf die Motivation und das Belastungsempfinden auswirkt.
Die Autorin führte einen empirischen 12-Minuten-Lauf-Test mit 32 Probanden durch (mit und ohne Musik), wertete die Daten mittels t-Test aus und führte begleitende Interviews mit Spitzenathletinnen.
Der Hauptteil umfasst den theoretischen Hintergrund zur Musikwirkung, die methodische Beschreibung der Feldversuche sowie die detaillierte Auswertung der Ergebnisse in verschiedenen Läufergruppen.
Die zentralen Begriffe sind Musikwirkung, Laufleistung, Motivation, Belastungsempfinden und der Einsatz von Musik im Lauftraining.
Die Interviews mit Nicola Spirig und Simone Niggli dienen als Vergleichsmöglichkeit zwischen den Erfahrungen von Hobbysportlern und der Sichtweise sowie den Trainingsmethoden von Profisportlern.
Die Borg-Skala (RPE-Skala) wurde eingesetzt, um eine standardisierte und wissenschaftlich anerkannte Messmethode zur Erfassung des subjektiven Belastungsempfindens der Probanden zu nutzen.
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