Bachelorarbeit, 2018
70 Seiten, Note: 1,3
1. Problemstellung und Zielsetzung
2. Shared Service Center als alternative Organisationsform
2.1. Abgrenzung zu anderen Konzepten
2.1.1. Unterschiede zwischen Shared Service und Outsourcing
2.1.2. Unterschiede zwischen Shared Service und Zentralisierung
2.2. Ziele eines Shared Service Centers
2.3. Methodik zur Auswahl geeigneter Prozesse
3. Geschäftsprozessmodellierung
3.1. Begrifflichkeiten zur Geschäftsprozessmodellierung
3.2. Methoden der Modellierung
3.2.1. Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK)
3.2.2. Business Process Modelling and Notation 2.0 (BPMN 2.0)
3.2.3. Auswahl der geeigneten Methode
4. Ausarbeitung des prozessorientierten Konzepts zur Auftragsabwicklung
4.1. Aktuelle Situation und Struktur der Fa. Tepper
4.2. Darstellung des Ist-Prozesses in der Mikroebene
4.2.1. Auftragsabwicklung im Geschäftsbereich Neubau
4.2.2. Auftragsabwicklung im Geschäftsbereich Umbau
4.3. Auswahl der geeigneten Prozesse
4.4. Ausarbeitung des Soll-Gesamtprozesses
5. Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die prozessorientierte Konzeption eines Shared Service Centers (SSC) für die Auftragsabwicklung der Fa. Tepper Aufzüge GmbH. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Supportprozesse identifiziert, durch Modellierung visualisiert und anschließend effizient in eine neue, zentrale Organisationseinheit überführt werden können, um Synergieeffekte zu nutzen.
3.2.1. Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK)
Die Zusammenarbeit zwischen August Wilhelm Scheer und der SAP AG aus Walldorf entwickelte Modellierungsmethode der „ereignisgesteuerten Prozessketten“ zählt heutzutage zu einen der verbreitetsten Ansätze zur Modellierung von Geschäftsprozessen. Der EPK-Ansatz basiert auf den Petri-Netzen und zählt zu den graphischen Prozessmodellierungsmethoden. Aufgrund der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Methode wird heutzutage von „erweiterten ereignisgesteuerten Prozessketten“ (eEPK) gesprochen. In der Praxis wird der Begriff EPK und eEPK jedoch synonym verwendet, weshalb in dieser Arbeit lediglich der Begriff EPK verwendet wird.
Die EPK sind elementarer Bestandteil der von Scheer an der Universität des Saarlandes ausgearbeiteten „Architektur für die Entwicklung und Beschreibung von Informationssystemen“ (ARIS).
Die ARIS-Architektur unterscheidet zur ganzheitlichen Spezifikation von Informationssystem die Daten-, Steuerungs-, Funktions-, Organisations- und Leistungssicht. Zusätzlich werden die Beschreibungsebenen in das Fachkonzept, das IT-Konzept und der Implementierung unterteilt.
1. Problemstellung und Zielsetzung: Einleitung in die Thematik der Kostenoptimierung durch Shared Service Center und Definition des Untersuchungsgegenstands bei Fa. Tepper Aufzüge GmbH.
2. Shared Service Center als alternative Organisationsform: Theoretische Fundierung des SSC-Konzepts sowie dessen Abgrenzung zu anderen Modellen wie Outsourcing.
3. Geschäftsprozessmodellierung: Gegenüberstellung und Analyse verschiedener Modellierungssprachen zur Visualisierung betrieblicher Abläufe.
4. Ausarbeitung des prozessorientierten Konzepts zur Auftragsabwicklung: Analyse der Ist-Situation des Unternehmens und Entwicklung eines optimierten Soll-Konzepts für die Auftragsabwicklung.
5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse sowie ein Ausblick auf die praktische Implementierung des Konzepts.
Shared Service Center, Prozessmodellierung, Auftragsabwicklung, Geschäftsprozessmanagement, BPMN 2.0, EPK, Prozessoptimierung, Kostenreduktion, Skaleneffekte, Fa. Tepper Aufzüge GmbH, Supportprozesse, Organisationsform, Prozesslandschaft, Effizienzsteigerung, Modellierungsmethoden.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der organisatorischen Neuausrichtung von Supportprozessen innerhalb eines mittelständischen Unternehmens durch die Einführung eines Shared Service Centers.
Zu den Kernfeldern gehören die theoretische Herleitung des Shared Service Ansatzes, die Methodik der Geschäftsprozessmodellierung und die praktische Anwendung auf die Auftragsabwicklung eines Aufzugsherstellers.
Ziel ist es, ein prozessorientiertes Konzept zu erstellen, um durch Standardisierung und Bündelung von Aufgaben in einem Shared Service Center die Effizienz der Auftragsabwicklung signifikant zu steigern.
Es werden Literaturanalysen zur theoretischen Einordnung sowie die Modellierungssprachen EPK und BPMN 2.0 zur grafischen Analyse und Optimierung der Prozessabläufe verwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in die Modellierung der Ist-Prozesse der Auftragsabwicklung in den Bereichen Neubau und Umbau sowie die anschließende Entwicklung eines effizienteren Soll-Prozesses.
Wichtige Begriffe sind Shared Service Center, BPMN 2.0, Geschäftsprozessmodellierung, Prozessoptimierung und die spezifische Auftragsabwicklung der Fa. Tepper Aufzüge GmbH.
Aufgrund der Komplexität der ablaufenden Prozesse, die über mehrere Organisationseinheiten hinweg parallel stattfinden, bietet BPMN 2.0 mit ihren Pools und Lanes eine übersichtlichere und detailliertere Darstellungsweise.
Das CoS konzentriert sich auf die Bündelung standardisierter, volumenintensiver Supportprozesse, während das CoE wissensintensive, spezialisierte Beratungsleistungen innerhalb des Unternehmens bündelt.
Das Unternehmen dient als praktisches Fallbeispiel, an dem die Ist-Prozesse aufgenommen, auf Optimierungspotenziale geprüft und ein Soll-Konzept für eine SSC-Struktur entwickelt wird.
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