Bachelorarbeit, 2014
47 Seiten, Note: 2,5
1 Einleitung und Zielsetzung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Begriff Marke
2.2 Markenmanagement
2.3 Wirtschaftliche Struktur deutscher Fußballunternehmen
2.3.1 Einnahmequellen
2.3.2 Ausgaben
2.3.3 Zusammenhang von Sport und wirtschaftlichem Erfolg
3 Markenmanagement in Fußballunternehmen
3.1 Imageattribute von Fußballmarken
3.1.1 Markenstärke durch Imagegestaltung
3.1.2 Einfluss von sportlichen Aspekten auf Markenimage
3.2 Einflussmöglichkeiten auf Erschließung neuer Geschäftsfelder
3.2.1 Sportbezogen
3.2.2 Sportunbezogen
4 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie deutsche Fußballunternehmen ihr Markenmanagement optimieren können, um die Abhängigkeit ihrer wirtschaftlichen Stabilität vom sportlichen Erfolg zu verringern. Dabei liegt der Fokus auf der Erschließung neuer, sportunabhängiger oder fußballexterner Geschäftsfelder durch die gezielte Nutzung der bereits etablierten Vereinsmarke.
3.1 Imageattribute von Fußballmarken
Blumrodt, Bryson und Flanagan sehen in der Marke das größte Kapital eines Fußballunternehmens, welches die Clubs nutzen und durch Einwirkung auf die Markenattribute mitgestalten sollten. Ziel ist es, eine bessere Bindung zum Konsumenten zu erzeugen und Markenloyalität zu schaffen (Blumrodt, Bryson, & Flanagan, 2012).
Seit der Wandlung von Fußballclubs in Kapitalgesellschaften entsteht in der Fußballbundesliga ein Bewusstsein der Vereine dafür, die im Unterbewusstsein der Nachfrager bereits vorhandene Markenidentität [auch Markenimage genannt] zu professionalisieren und zu nutzen, um wirtschaftlich davon zu profitieren und die Abhängigkeit von der sportlichen Volatilität zu reduzieren.
Verallgemeinert zusammenfassen kann man die ursprünglichen, durch Nachfrager empfundenen Attribute für alle Clubs jedoch nicht. Für Ihre Hauptzielgruppe, die Fans, definieren sich die Vereine primär über ihre Mannschaft, ihre Trainer und ihre Geschichte. Somit besitzt jeder Club eine individuelle, vielschichtige Symbolik (Schaffrath, 1999). Resultierend aus der vereinseigenen Symbolik ist die Zusammensetzung und Gewichtung der Markenattribute von Club zu Club unterschiedlich – somit besitzt jede Fußballmarke eine eigenständige Markenidentität.
1 Einleitung und Zielsetzung: Einführung in die Relevanz von Marken für Fußballunternehmen und Darstellung des Untersuchungsziels, Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit vom sportlichen Erfolg aufzuzeigen.
2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Begriffe Marke und Markenmanagement sowie Analyse der wirtschaftlichen Struktur und Abhängigkeiten deutscher Fußballunternehmen.
3 Markenmanagement in Fußballunternehmen: Untersuchung der spezifischen Imageattribute von Fußballmarken und Erarbeitung von Expansionsmöglichkeiten in neue Geschäftsfelder.
4 Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse und Schlussfolgerung zur Bedeutung eines strategischen Markenmanagements für die Zukunftsfähigkeit von Fußballunternehmen.
Markenmanagement, Fußballunternehmen, Vereinsmarke, Markenidentität, Markenimage, Diversifizierung, Wirtschaftlichkeit, Sportmarketing, Kundenbindung, Geschäftsfelder, Sponsoring, Bundesliga, Markenattribute, Unternehmensexpansion, Wettbewerbsvorteil.
Die Arbeit analysiert, wie deutsche Fußballclubs ihre Marken als strategisches Asset nutzen können, um sich wirtschaftlich von der volatilen sportlichen Performance zu emanzipieren.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Markenmanagement im Profifußball, der Analyse von Markenattributen und der Identifikation von Expansionsmöglichkeiten in fußballexterne Geschäftsfelder.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Fußballunternehmen durch professionelles Markenmanagement eine partielle oder gänzliche wirtschaftliche Unabhängigkeit von sportlichen Erfolgen erreichen können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung des Markenmanagements und einer fallbasierten Analyse von Praxisbeispielen aus der Fußballbundesliga.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Definition von Marken, der ökonomischen Struktur von Fußballunternehmen sowie der konkreten Analyse von Instrumenten zur Stärkung der Markenstärke und der Erschließung neuer Tätigkeitsfelder.
Zentrale Begriffe sind Markenidentität, Fußballmarke, Diversifizierung, Markenloyalität und die wirtschaftliche Entkopplung vom sportlichen Erfolg.
Es dient als Analyseinstrument, um zu bestimmen, welche Attribute – etwa Tradition oder Unterhaltungswert – tatsächlich die Bindung der Fans und Konsumenten an eine Vereinsmarke stärken.
Das Scheitern wird auf eine anfangs nicht klar definierte Markenidentität und die mangelnde Nutzung der vorhandenen Fußballmarken-Potenziale für die neue Produktlinie zurückgeführt.
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