Magisterarbeit, 2005
115 Seiten, Note: 2,7
Die Magisterarbeit befasst sich mit der Agenda 2010 und deren Auswirkungen auf den deutschen Sozialstaat. Die Arbeit analysiert die Reformen des Arbeitsmarktes, der Gesundheitsversorgung, der Renten und des Bildungswesens, sowie die daraus resultierenden Veränderungen im Sozialsystem. Die Arbeit beleuchtet sowohl die Chancen als auch die Risiken der Agenda 2010 und diskutiert alternative Reformansätze.
Kapitel 1: Die Einleitung stellt die Problemstellung dar und erläutert den Hintergrund der Agenda 2010. Sie beleuchtet die Herausforderungen, vor denen der deutsche Sozialstaat steht und die Notwendigkeit der Reform.
Kapitel 2: Dieses Kapitel analysiert die wichtigsten Problemfelder des Sozialstaats, insbesondere den Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft, den demografischen Wandel, die Globalisierung und die Individualisierung.
Kapitel 3: Dieses Kapitel beschreibt die Agenda 2010 als umfassendes Reformprogramm. Es beleuchtet die Sozialstaatskonzeption des dritten Weges, die neoliberale Alternative und die Konzeption der klassischen Linken. Darüber hinaus werden die einzelnen Reformschritte im Detail vorgestellt, darunter die Reformen am Arbeitsmarkt, der Gesundheitsversorgung, der Renten, der Bildung und der Staatsfinanzen.
Kapitel 4: Dieses Kapitel diskutiert die reformpolitische Diskussion um die Agenda 2010 seit März 2003. Es beleuchtet die alternativen Reformansätze der Linken und der Liberalen in verschiedenen Politikfeldern.
Kapitel 5: Dieses Kapitel widmet sich dem Ausbau der Zivilgesellschaft und ihrer Bedeutung für die Entlastung des Sozialstaats.
Agenda 2010, Sozialstaat, Arbeitsmarkt, Gesundheitswesen, Renten, Bildung, Reform, Globalisierung, Individualisierung, Strukturwandel, neoliberale Politik, klassische Linke, Zivilgesellschaft, Zukunft des Sozialstaats.
Die Agenda 2010 zielte auf die umfassende Modernisierung und Erneuerung des deutschen Wirtschafts- und Sozialsystems ab, um die Funktionsfähigkeit des Sozialstaats angesichts hoher Arbeitslosigkeit wiederherzustellen.
Das Konzept gliedert sich in Hartz I bis IV, wobei Hartz IV durch die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe sowie die Verschärfung der Zumutbarkeitsbestimmungen die bekannteste Reform war.
Gründe waren der Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft, der demografische Wandel (Alterung der Gesellschaft), die Globalisierung und die daraus resultierenden hohen Lohnnebenkosten.
Die Arbeit diskutiert, inwieweit der Ausbau bürgerschaftlichen Engagements und privater Vorsorge den staatlichen Sozialstaat entlasten kann und muss.
Während die Linke auf soziale Absicherung und staatliche Investitionen setzte, forderten Liberale stärkere Deregulierung, Steuersenkungen und mehr Eigenverantwortung der Bürger.
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