Fachbuch, 2018
67 Seiten
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Führungskräfte
2.1.1 Begriffserklärung und Überblick
2.1.2 Historischer Hintergrund
2.1.3 Führungsstile und -konzepte
2.1.4 Frauen in Führungspositionen
2.2 Stress
2.2.1 Begriffserklärung und Überblick
2.2.2 Soziale Stressoren am Arbeitsplatz
2.2.3 Coping und Ressourcen
2.2.4 Auswirkungen von Stress
2.3 Humor
2.3.1 Begriffserklärung und Überblick
2.3.2 Historischer Hintergrund
2.3.3 Humor am Arbeitsplatz
2.3.4 Humor und Geschlecht
2.4 Fragestellung und Hypothesen
3 Methode
3.1 Stichprobe
3.2 Messinstrumente
3.2.1 Messung der sozialen Stressoren
3.2.2 Messung des Humors der Führungskraft
3.2.3 Kontrollvariablen
3.3 Durchführung
4 Ergebnisse
4.1 Deskriptive Daten
4.2 Sozialer Stress und Humor
4.2.1 Die Korrelationsanalyse
4.2.2 Die Regressionsanalyse
4.3 Geschlecht und Humor: Der t-Test
4.3.1 Geschlecht der Mitarbeiter*innen und Führungskräftehumor
4.3.2 Geschlecht der Führungskraft und wahrgenommener Führungskräftehumor
5 Diskussion
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen humorvoller Führung und dem sozialen Stress von Mitarbeitenden, wobei insbesondere der Einfluss des Geschlechts auf die Humorwahrnehmung analysiert wird. Ziel ist es, Humor als wirksames Instrument zur Stressprävention im Arbeitskontext zu validieren und Empfehlungen für Führungskräfte abzuleiten.
2.3.3 Humor am Arbeitsplatz
Lies (2016, S. 85) unterscheidet vier Funktionen von Humor im Arbeitskontext:
1. Menschen zusammenbringen, Zusammenhalt und Teamarbeit stärken
2. Distanz zu schwierigen Situationen und Menschen aufbauen (reduziert Stress)
3. Deeskalierend und damit konfliktlösend auf hitzige Diskussionen einwirken
4. Aufmerksamkeit erregen (Werbung)
Die konfliktlösende Wirkung (Kuiper, 2012, S. 481; Scheel & Gockel, 2017, S. 18; Smith & Khojaseth, 2014, S. 71) sowie der positive Einfluss von Humor auf die Kommunikation wird in der Literatur oft hervorgehoben (Bennett, 2003, S. 1258).
Auch können die Gruppenzugehörigkeit gestärkt, hierarchische Unterschiede hervorgehoben, andere ausgegrenzt oder Statusunterschiede überwunden und dadurch die Beziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter*innen positiv beeinflusst werden (Hansot, 1986, S. 190; Holmes, 2000, S. 159, f., Pundt & Venz, 2017, S. 100).
Humor kann aber auch als Mittel zur sozialen Beeinflussung von informellen Anführern eingesetzt werden (Watson & Drew, 2017, S. 326, ff.).
Um aber bei den formellen Führungskräften und ihren wohlwollenden Intentionen zu bleiben, so zeigte sich, dass Vorgesetzte mit positivem Humor eher einen transformationalen Führungsstil anwenden, was positive Emotionen bei den Mitarbeiter*innen auslöst, sich positiv auf deren Arbeitsengagement/-leistung (Goswami, Nair, Beehr & Grossenbacher, 2016, S. 1092) und Kreativität auswirkt
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik von Stress in Unternehmen ein und postuliert Humor als eine wirksame soziale Ressource zur Stressreduktion.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die relevanten Konzepte zu Führung, Stress sowie Humor und leitet daraus die forschungsleitenden Hypothesen ab.
3 Methode: Hier werden die Stichprobe, die verwendeten psychologischen Messinstrumente sowie das methodische Vorgehen der Online-Befragung detailliert beschrieben.
4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Auswertung der Daten, einschließlich Korrelations- und Regressionsanalysen sowie t-Tests zur Geschlechterdifferenz.
5 Diskussion: Die Diskussion fasst die Ergebnisse zusammen, interpretiert diese vor dem Hintergrund bisheriger Studien und leitet praktische Implikationen für Unternehmen ab.
Führung, Humor, sozialer Stress, Stressprävention, transformationale Führung, Geschlechtereffekte, Mitarbeiterführung, Arbeitsplatz, Resilienz, psychische Gesundheit, Führungsstil, Konfliktlösung, Arbeitszufriedenheit, Stressmodell, Kommunikation
Die Arbeit untersucht, ob und wie der Humor einer Führungskraft den sozialen Stress ihrer Mitarbeiter beeinflusst.
Die Arbeit verbindet Theorien zur Führung, Konzepte der Stressforschung und Erkenntnisse zur Humorforschung im arbeitspsychologischen Kontext.
Inwieweit kann eine humorvolle Führungskraft das beziehungsbezogene Stresserleben der Mitarbeiter positiv beeinflussen und welche Rolle spielt dabei das Geschlecht?
Es wurde eine quantitative Online-Fragebogenstudie mit 226 Teilnehmern durchgeführt und mittels Korrelations- und Regressionsanalyse sowie t-Tests statistisch ausgewertet.
Der Hauptteil belegt, dass Humor ein wirksames Führungsinstrument ist, um soziale Stressoren zu reduzieren, während gleichzeitig keine signifikanten Geschlechtsunterschiede bei der Humorwahrnehmung gefunden wurden.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Führungshumor, soziale Stressoren, Stressprävention und Mitarbeiterbeziehung.
Nein, die Untersuchung ergab keine signifikanten Unterschiede; sowohl männliche als auch weibliche Führungskräfte können Humor gleichermaßen effektiv einsetzen.
Das Konstrukt wurde ausgeschlossen, da es eine hohe Redundanz zum Trait-Konstrukt Heiterkeit aufwies und die Reliabilität in früheren Studien am geringsten war.
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