Magisterarbeit, 1995
142 Seiten, Note: sehr gut
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Darstellung von Lehrenden in ausgewählten britischen Campus Novels. Ziel ist es, die Entwicklung des Bildes der Lehrenden in diesem Genre zu untersuchen und dabei die sozialen und literarischen Strömungen zu beleuchten, die dieses Bild prägten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Entwicklung der Campus Novel als Genre beleuchtet und wichtige Begriffe und historische Strömungen definiert. Dabei werden die University Novels, Oxbridge Novels und Academic Novels abgegrenzt, um den spezifischen Fokus auf die Campus Novel zu betonen. Die Einleitung untersucht auch die Bedeutung der Bildungsreformen in England für die Entstehung dieser literarischen Form, mit besonderem Schwerpunkt auf den „Scholarship Boys" und der „First Generation im Lehrberuf".
Kapitel 2 analysiert drei Werke der englischen Universitätsliteratur: „Lucky Jim" von Kingsley Amis, „Changing Places" von David Lodge und „The History Man" von Malcolm Bradbury. Es werden die jeweiligen Romane und ihre Autoren vorgestellt sowie die zentralen Charaktere und Handlungsstränge.
In Kapitel 3 wird die Universität als Mikrokosmos der Gesellschaft betrachtet. Es werden die Funktionen der Universität als Missionsstation mit kulturellem Sendungsbewußtsein und als kollektives System beleuchtet, wobei die Konflikte und Herausforderungen in diesem Kontext thematisiert werden.
Kapitel 4 untersucht die Universitäten in „Changing Places", „The History Man" und „Lucky Jim". Dabei werden die unterschiedlichen Schauplätze und ihre Bedeutung für die Handlung und die Charakterentwicklung analysiert.
Kapitel 5 konzentriert sich auf das Charakterbild der Lehrenden in den ausgewählten Romanen. Es werden verschiedene Typen von Akademikern vorgestellt und deren Ambitionen, Kompetenzen und persönlichen Lebensentwürfe analysiert.
Campus Novel, Universitätsliteratur, englische Bildungsreformen, Lehrende, Akademiker, Universität als Mikrokosmos, Individuum und Gesellschaft, akademische Karriere, wissenschaftliche Arbeit, Ambitionen, Lebensentwürfe
Ein literarisches Genre, das das Leben an einer Universität (meist aus Sicht der Lehrenden) thematisiert und oft satirisch die akademische Welt und deren soziale Dynamiken beleuchtet.
Zu den berühmtesten Werken zählen 'Lucky Jim' von Kingsley Amis, 'Changing Places' von David Lodge und 'The History Man' von Malcolm Bradbury.
Oft als ambivalente Figuren: zwischen echtem Wissensdrang und persönlicher Eitelkeit, zwischen Karriereambitionen (wie Morris Zapp) und Midlife-Crisis oder Machtmissbrauch (wie Howard Kirk).
Sie kritisieren oft den Opportunismus, die Weltfremdheit der Forschung, den kommerziellen Druck auf die Wissenschaft und die Kluft zwischen moralischem Anspruch und privatem Verhalten der Akademiker.
Die Unruhen führten zu einer Politisierung der Romane. Konflikte zwischen Lehrenden und Studenten sowie der Bruch mit Traditionen wurden zu zentralen Themen, wie etwa in 'The History Man'.
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