Bachelorarbeit, 2018
91 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Konzeptionelle Grundlagen
2.1 Digitalisierung
2.1.1 Begriffsdefinition und wesentliche Entwicklungen der Digitalisierung
2.1.2 Digitalisierung im Handel
2.2 Kurzabriss der Einzelhandelsbranche
2.2.1 Begriffsdefinition „Einzelhandel“
2.2.2 Stationärer Handel
2.2.3 Online-Handel
2.2.4 Verhältnis von stationärem Handel und Online-Handel in Zahlen
3 Entwicklung des Kaufverhaltens von Konsumenten vor dem Hintergrund der Digitalisierung
3.1 Begriffsdefinition „Kaufverhalten“
3.2 Individuelles Kaufverhalten
3.2.1 Erklärungsansätze des individuellen Kaufverhaltens
3.2.2 Kaufentscheidungsarten in Abhängigkeit vom Grad der kognitiven Steuerung
3.2.3 Wesentliche Elemente des Kaufentscheidungsprozesses nach Kotler
3.3 Veränderungen des Kaufverhaltens vor dem Hintergrund der Digitalisierung
3.4 Auswirkungen des veränderten Kaufverhaltens auf den stationären Einzelhandel
4 Umfrage zum Kaufverhalten von Konsumenten sowie Handlungsempfehlungen für den stationären Einzelhandel
4.1 Umfrage: Kaufverhalten von Konsumenten im Zeitalter der Digitalisierung
4.1.1 Forschungsmethode Online-Befragung
4.1.2 Vorgehensweise und Zielsetzung der Befragung
4.1.3 Auswertung der Ergebnisse
4.1.4 Schlussfolgerung auf Basis der Auswertung
4.2 Handlungsempfehlungen für den stationären Einzelhandel zur langfristigen Sicherung des wirtschaftlichen Erfolgs
4.2.1 Auf allen Kanälen zum Kunden
4.2.2 Maßnahmen zur Erreichung eines kanalübergreifenden Einkaufs und Serviceerlebnisses
5 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit analysiert die Veränderungen im Kaufverhalten von Konsumenten durch die fortschreitende Digitalisierung, insbesondere aus der Perspektive des stationären Handels, um darauf aufbauend Handlungsempfehlungen zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit abzuleiten.
3.3 Veränderungen des Kaufverhaltens vor dem Hintergrund der Digitalisierung
Das Verhalten von Konsumenten ist seit jeher einem ständigen Wandel unterworfen, welcher durch die Digitalisierung im Sinne immer weiter voranschreitender technischer Entwicklungen und deren Adaption in nahezu allen Bereichen der Bevölkerung noch einmal eine neue Dynamik erhält. Während die Konsumenten in der Vergangenheit ein weitgehend konsistentes Verhalten aufwiesen, welches dadurch gekennzeichnet war, dass diese sich über einen längeren Zeitraum hinweg stabil und einheitlich und damit für die Händler überwiegend vorhersehbar verhielten, konnte in den 1990er Jahren ein zunehmend hybrides Verhalten beobachtet werden. Das hybride Käuferverhalten äußerte sich in weniger stabilen, bipolaren Verhaltensweisen, welche in einzelnen Kaufsituationen deutlich differierten. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom „mit dem Porsche zu Aldi“-Phänomen, welches ein Konsumentenverhalten beschreibt, bei dem eine Person in der einen Situation preisorientiert einkauft, sich in einer anderen Situation allerdings eher erlebnisorientiert verhält und sich einem höheren Preissegment bedient.
Das heutzutage vorherrschende Verhalten von Konsumenten ist noch einmal deutlich vom hybriden Käuferverhalten abzugrenzen. In der heutigen Zeit verfolgen Konsumenten verschiedene Handlungsprinzipien parallel, wechseln häufig ihre Rolle bzw. ihre Zugehörigkeit in ihrem sozialen Umfeld und zeigen damit ein multioptionales, divergierendes bis paradoxes Verhalten, welches immer instabiler und für die Händler damit immer unvorhersehbarer wird.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des digitalen Wandels im Handel und stellt die zentrale Forschungsfrage nach den Auswirkungen auf das Konsumentenverhalten und den notwendigen Anpassungsmaßnahmen für den stationären Handel.
2 Konzeptionelle Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Digitalisierung sowie die spezifischen Handelsformen und beleuchtet die strukturellen Veränderungen in der Einzelhandelsbranche durch technologische Disruption.
3 Entwicklung des Kaufverhaltens von Konsumenten vor dem Hintergrund der Digitalisierung: Hier werden theoretische Modelle zum Kaufverhalten analysiert und die konkrete Transformation des Entscheidungsprozesses sowie der hybride und multioptionale Charakter modernen Konsumverhaltens dargestellt.
4 Umfrage zum Kaufverhalten von Konsumenten sowie Handlungsempfehlungen für den stationären Einzelhandel: Das Kapitel kombiniert eine empirische Online-Umfrage mit konkreten Handlungsempfehlungen, wie stationäre Händler durch die Verknüpfung von Online- und Offline-Kanälen (No-Line-Handel) ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern können.
5 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, die unterstreicht, dass die Transformation bestehender Geschäftsmodelle hin zu einem kanalübergreifenden Serviceansatz für den stationären Handel essenziell ist.
Digitalisierung, Kaufverhalten, stationärer Handel, Online-Handel, Konsumentenverhalten, No-Line-Handel, digitale Disruption, Kaufentscheidungsprozess, Online-Befragung, Omnichannel, Kundenbindung, Point of Sale, Point of Decision, Serviceleistungen, hybrides Kaufverhalten
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse, wie die voranschreitende Digitalisierung das Kaufverhalten von Konsumenten grundlegend verändert hat und welche Konsequenzen dies für den stationären Einzelhandel hat.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Kaufverhaltens, die Auswirkungen digitaler Technologien auf den Handel sowie die Entwicklung praxisorientierter Strategien für den stationären Sektor.
Das Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für den stationären Handel zu erarbeiten, um trotz veränderten Kundenverhaltens langfristig wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus einer fundierten Literaturanalyse und einer eigenen empirischen Online-Umfrage unter 363 Teilnehmern, um das aktuelle Konsumentenverhalten zu erfassen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse des Kaufentscheidungsprozesses nach Kotler und eine empirische Auswertung zur Nutzung von Einkaufskanälen sowie zur Erwartungshaltung der Konsumenten gegenüber dem stationären Handel.
Die Arbeit ist geprägt durch Fachbegriffe wie Digitalisierung, hybrides Kaufverhalten, No-Line-Handel, Point of Decision und kanalübergreifendes Einkaufserlebnis.
Die Umfrage zeigt, dass Smartphones zunehmend zur Informationsbeschaffung, Preisvergleichen und zur gezielten Kaufunterstützung direkt am Point of Sale genutzt werden.
Laut der Studie werden insbesondere kompetente Beratung durch Personal, die sofortige Verfügbarkeit von Produkten und die Möglichkeit, Waren vorab online zu reservieren, als sehr positiv bewertet.
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