Bachelorarbeit, 2018
128 Seiten, Note: 1,3
Diese Bachelor-Thesis untersucht die Lernprozesse, die durch gemeinsames Musizieren in Laienchören gefördert werden. Die Arbeit verfolgt das Ziel, die beruflich und gesellschaftlich relevanten Kompetenzen aufzudecken, die durch eine Mitgliedschaft in einem Laienchor erworben werden. Dabei werden zwei Laienchöre analysiert und die Möglichkeiten der Anerkennung dieser Kompetenzen im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) diskutiert.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Forschungsgegenstand – das Musizieren in Laienchören als Form des lebenslangen Lernens – einführt und die Relevanz der Thematik erläutert.
Kapitel 2 befasst sich mit dem Konzept des lebenslangen Lernens (LLL) und beleuchtet dessen politische Entwicklung in Deutschland sowie die individuelle Bedeutung. Es werden verschiedene Lernarten definiert und der Laienchor als Ort des non-formalen LLL im Bereich der kulturellen Bildung eingeordnet.
In Kapitel 3 werden die theoretischen Grundlagen der Arbeit aus sozialkonstruktivistischer und pragmatistischer Perspektive beleuchtet, mit einem Schwerpunkt auf Deweys Pragmatismus und dem sozialen Konstruktivismus nach Kersten Reich. Kapitel 4 beschäftigt sich mit dem Konzept der Kompetenzen, insbesondere den informellen und non-formalen Kompetenzen, die im Kontext des Laienchores erworben werden. Darüber hinaus werden der Europäische Qualifikationsrahmen (EQR) und der DQR als Instrumente zur Anerkennung von Bildungs-leistungen vorgestellt.
Kapitel 5 analysiert den Laienchor als Ort des lebenslangen Gemeinschaftslernens und Kompetenzerwerbs, beleuchtet die aktuelle Situation sowie die Bildungs- und Barrieren, die mit einer Mitgliedschaft in einem Laienchor verbunden sein können.
Kapitel 6 stellt ein Zwischenfazit der bisherigen Ausführungen dar.
Kapitel 7 führt in die Methoden der Datenerfassung und -auswertung ein. Kapitel 8 beschreibt die Konstruktion und Durchführung des Fragebogens als Forschungsinstrument.
Kapitel 9 befasst sich mit der Auswertung der gewonnenen Daten und stellt die Ergebnisse der Untersuchung dar.
Das Kapitel über Empfehlungen zur Aufnahme in den DQR ist nicht in dieser Vorschau enthalten.
Lebenslanges Lernen, Non-formales Lernen, Laienchor, Kompetenzen, Bildung, Gemeinschaft, Sozialer Konstruktivismus, Pragmatismus, Deutscher Qualifikationsrahmen (DQR)
Man erwirbt soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Empathie sowie kognitive Fähigkeiten und Disziplin im Rahmen des lebenslangen Lernens.
Der DQR ist ein Instrument zur Einordnung von Qualifikationen aus allen Bildungsbereichen, um Transparenz und Vergleichbarkeit von Kompetenzen in Europa zu schaffen.
Da bisher primär formale Abschlüsse (Schule, Uni) im Fokus standen, fällt es schwerer, informell erworbene Kompetenzen (wie aus dem Chor) offiziell anzuerkennen.
Deweys Theorie betont das Lernen in der Gemeinschaft und durch Erfahrung, was die soziale Natur des gemeinsamen Musizierens theoretisch untermauert.
Ja, Soft Skills wie Verlässlichkeit, Gruppenkoordination und Ausdauer sind in vielen Berufsfeldern hoch angesehen und werden im Chor intensiv trainiert.
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