Diplomarbeit, 2005
98 Seiten, Note: 1,5
1 EINLEITUNG
1.1 MOTIVATION
1.2 AUSGANGSSITUATION DER KARLSRUHER VERSICHERUNGEN
2 PROBLEMSTELLUNG
3 THEMENABGRENZUNG
4 BEGRIFFLICHKEITEN
4.1 PROJEKT
4.2 PROJEKTPORTFOLIO
4.3 MULTIPROJEKTMANAGEMENT
4.4 PROJEKTRISIKO
4.5 RISIKOMANAGEMENT (RM) IN PROJEKTEN
5 AUSGANGSSITUATION
5.1 SITUATIONSBESCHREIBUNG
5.2 DEFIZITE
6 ANFORDERUNGEN AN EIN OPTIMIERTES PROJEKTÜBERGREIFENDES RISIKOMANAGEMENT
6.1 UNTERNEHMENSKULTUR
6.2 RISIKOMANAGEMENT IN DEN EINZELPROJEKTEN
6.3 PROJEKTÜBERGREIFENDES RISIKOMANAGEMENT
6.4 KONZERNWEITES RISIKOMANAGEMENT
7 KONZEPT EINES PROJEKTÜBERGREIFENDEN RISIKOMANAGEMENTS
7.1 PROJEKTRISIKOPOLITIK
7.2 PROJEKTÜBERGREIFENDER-RISIKOMANAGEMENT-PLAN
7.2.1 EINHEITLICHE FACHTERMINI
7.2.2 ROLLENSPEZIFIKATION
7.2.2.1 RISIKOKATEGORIEN
7.2.3 METHOLOGIE
7.2.3.1 KEY PERFOMANCE INDIZES
7.2.3.2 RISIKO-AMPEL
7.2.3.3 RISIKO-TEMPLATES
7.2.3.4 RISIKO-DATENBANK
7.2.3.5 RICHTLINIEN ZUR VOLLSTÄNDIGKEIT UND PLAUSIBILITÄT
7.2.3.6 INTERDEPENDENZANALYSE
7.2.3.7 RISIKOPORTFOLIO-MATRIX
7.2.3.8 KONTROLLMETRIKEN
7.2.4 ANFORDERUNGEN AN DIE EINZELPROJEKTE
7.2.4.1 TERMINE
7.2.4.2 INFORMATIONEN
7.3 PROZESSMODELL
7.3.1 RISIKO-KOLLEKTION
7.3.1.1 KOLLEKTIONSPHASE
7.3.1.2 STICHPROBENPRÜFUNG
7.3.2 RISIKO-ANALYSE
7.3.2.1 SELEKTION
7.3.2.2 RISIKO-PRÜFUNG
7.3.2.3 MASSNAHMEN-PRÜFUNG
7.3.3 RISIKO-CONTROLLING
7.3.3.1 RISIKO-ÜBERWACHUNG
7.3.3.2 MASSNAHMEN-ÜBERWACHUNG
7.3.3.3 RISIKO-KOMMUNIKATION
7.4 KONTINUIERLICHE PROZESSESOPTIMIERUNG
7.5 PROZESSSCHNITTSTELLEN
7.5.1 PROJEKTAUFTRAGSWESEN
7.5.2 PROJEKTPORTFOLIO-AUSWAHL
7.5.3 ABHÄNGIGKEITSMANAGEMENT
7.5.4 BERICHTSWESEN
7.5.5 KONZERNWEITES RISIKOMANAGEMENT
7.6 ANFORDERUNGEN DURCH DIE INTERNE REVISION
7.7 KRITISCHE BEWERTUNG DES KONZEPTES
7.7.1 VORTEILE
7.7.2 NACHTEILE
7.8 STUFENWEISE EINFÜHRUNG DES KONZEPTES
7.8.1 PHASE 1: VORARBEIT
7.8.2 PHASE 2: ANPASSUNG DES OPERATIVEN RM
7.8.3 PHASE 3: INSTALLATION DES PRM
7.8.4 PHASE 4: VERBESSERUNG DES PRM
7.9 ERFOLGSFAKTOREN
8 SCHLUSSBETRACHTUNG
8.1 FAZIT
8.2 AUSBLICK
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Konzeption eines projektübergreifenden Risikomanagements (PRM) für die KARLSRUHER VERSICHERUNGEN, um sämtliche Risiken im Projektportfolio effizient zu erfassen, zu analysieren und zu überwachen. Dabei wird untersucht, wie eine solche Methode in die bestehende Multiprojektmanagement-Organisation integriert werden kann, um Synergien zu nutzen und die Qualität der Risikobewertung bei der Portfolio-Auswahl maßgeblich zu steigern.
4.1 Projekt
Das Deutsche Institut für Normung definiert in seiner DIN 69901 ein Projekt als:
„Ein Vorhaben, das im Wesentlichen durch Einmaligkeit seiner Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, wie zum Beispiel nach der Zielvorgabe [...], der zeitlichen, finanziellen, personellen oder anderen Abgrenzungen sowie durch die Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben und eine projektspezifische Organisation.“5
Eine ähnliche Beschreibung findet sich bei Wischnewski, bei welcher der Risikoaspekt in den Vordergrund gestellt wird:
„Jedes außergewöhnliche Vorhaben ist ein Projekt. Außergewöhnlich bedeutet Terminisiko, Kostenrisiko oder Qualitätsrisiko. Ein solches Projekt bedarf besonderer Maßnahmen. [...] Liegt mindestens ein Risiko vor, handelt es sich um ein Projekt.“6
Trotz unterschiedlicher Formulierungen sind die Definitionen miteinander konsistent und eignen sich für die verschiedensten Einsatzgebiete. Die nachfolgenden Ausführungen des Projektbegriffes basieren auf der folgenden, zusammenfassenden Definition:
Unter einem Projekt wird ein einmaliges, komplexes und bedeutendes Vorhaben verstanden, das klare Ziele hat, gegenüber anderen Aufgaben klar abgegrenzt ist, über begrenzte Ressourcen verfügt, eine spezifische Organisationsform hat und mit einem gewissen Risiko verbunden ist.
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die ökonomische Relevanz von Risikomanagement in einer zunehmend dynamischen Projektumgebung und stellt die Motivation für das Projekt am Beispiel der KARLSRUHER VERSICHERUNGEN dar.
2 PROBLEMSTELLUNG: Es wird das Kernziel formuliert, ein projektübergreifendes Risikomanagement (PRM) zu konzipieren, um Synergien im Projektportfolio zu heben und Transparenz über die Risikolage zu schaffen.
3 THEMENABGRENZUNG: Hier wird klargestellt, dass der Fokus auf dem strategischen PRM liegt, während das operative Risikomanagement der Einzelprojekte nur in notwendigem Umfang betrachtet wird.
4 BEGRIFFLICHKEITEN: Die für die Arbeit zentralen Begriffe, wie Projekt, Projektportfolio, Multiprojektmanagement, Projektrisiko und Risikomanagement, werden definiert und auf einen einheitlichen Stand gebracht.
5 AUSGANGSSITUATION: Die aktuelle Situation bei den KARLSRUHER VERSICHERUNGEN wird analysiert, wobei Defizite im Risikomanagement, wie fehlende Standardisierung und mangelnde Aggregation, identifiziert werden.
6 ANFORDERUNGEN AN EIN OPTIMIERTES PROJEKTÜBERGREIFENDES RISIKOMANAGEMENT: Dieses Kapitel leitet Anforderungen an die Unternehmenskultur, die Einzelprojekte und die übergreifende MPM-Organisation ab, um ein effizientes PRM zu ermöglichen.
7 KONZEPT EINES PROJEKTÜBERGREIFENDEN RISIKOMANAGEMENTS: Der Hauptteil der Arbeit beschreibt detailliert das entwickelte PRM-Konzept, inklusive Rollen, Prozessmodell, Methoden und Schnittstellen zur Internen Revision.
8 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassendes Fazit der Ergebnisse und ein Ausblick auf die Weiterentwicklung des PRM-Systems hin zu einem quantitativen Frühwarnsystem.
Risikomanagement, Multiprojektmanagement, Projektportfolio, Risikoportfolio, Risikokultur, Risikobewertung, Risikoampel, Risk Breakdown Structure, Interdependenzanalyse, Risikokollektion, Projektsteuerung, Unternehmensstrategie, Prozessmodell, Risikotemplate, KARLSRUHER VERSICHERUNGEN
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Konzeption und Implementierung eines projektübergreifenden Risikomanagementsystems innerhalb einer Multiprojektorganisation am Beispiel der KARLSRUHER VERSICHERUNGEN.
Die zentralen Felder umfassen das Zusammenspiel von Multiprojektmanagement und Risikomanagement, die Definition von Rollen und Prozessen zur Risikosteuerung sowie die methodische Aufbereitung und Aggregation von Risikoinformationen aus Einzelprojekten.
Das Hauptziel ist es, ein systematisches Verfahren zu entwickeln, mit dem sämtliche Projektrisiken eines Unternehmens gesammelt, analysiert und bewertet werden können, um eine bessere Entscheidungsgrundlage für das Projektportfolio-Management zu schaffen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von Referenzmodellen, kombiniert mit einer praxisorientierten Ist-Analyse in den KARLSRUHER VERSICHERUNGEN mittels Experteninterviews und Befragungen.
Der Hauptteil widmet sich der Entwicklung des PRM-Konzepts, angefangen bei der Projektrisikopolitik über den PRM-Plan mit seinen spezifischen Methoden (wie RBS und Risiko-Ampel) bis hin zum detaillierten Prozessmodell zur Erhebung, Analyse und Überwachung von Risiken.
Zu den prägenden Begriffen gehören Risikomanagement, Multiprojektmanagement, Risikoportfolio, Risikoampel, Risk Breakdown Structure, Interdependenzanalyse und Prozessoptimierung.
Das operative Risikomanagement fokussiert sich auf die Identifikation und Behandlung spezifischer Risiken innerhalb eines Einzelprojekts, während das PRM diese Informationen übergeordnet aggregiert, um Abhängigkeiten zwischen Projekten zu erkennen und Risikokonstellationen für das gesamte Portfolio zu bewerten.
Sie ermöglicht es, wechselseitige Abhängigkeiten zwischen Projekten und Risiken transparent zu machen, wodurch redundante Gegenmaßnahmen vermieden und versteckte Kumulationseffekte im Gesamtportfolio frühzeitig erkannt werden können.
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