Bachelorarbeit, 2013
101 Seiten, Note: 1,9
1. Einleitung
2. Forschungsthema
2.1 Verortung der Mediendidaktik und des IWB
2.2 Der Medienbegriff
2.3 Medienkompetenz
2.4 Medien im Alltag von Jugendlichen
2.4.1 Medienumgang
2.4.2 Medienkritik
2.4.3 Mediensozialisation
2.5 Technologien in der Schule
2.5.1 Das IWB im Unterricht
2.5.2 Funktionen und Möglichkeiten im Unterricht
2.5.3 Vor- und Nachteile des IWB
2.6 Entwicklung der Hypothesen
3. Empirische Untersuchung
3.1 Gegenstand der Untersuchung/Stichprobe
3.2 Entwicklung des Fragebogens
3.3 Operationalisierung
3.4 Analyse des Fragebogens
3.4.1 Überprüfung von Hypothese [H1]
3.4.2 Überprüfung von Hypothese [H2]
3.4.3 Überprüfung von Hypothese [H3]
3.4.4 Überprüfung von Hypothese [H4]
3.4.5 Überprüfung von Hypothese [H5]
4. Ergebnisse
4.1 Generalisierungsoptionen
4.2 Besondere Aspekte bei Medien in der Schule
5. Fazit und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Nutzung von Interactive Whiteboards (IWB) im Schulunterricht und der Medienkompetenz von Jugendlichen in einer zunehmend durch digitale Technologien geprägten Gesellschaft. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwiefern die medienorientierte Arbeit in der Schule die individuelle Medienkompetenz und das sicherheitsbewusste Medienhandeln im privaten Alltag beeinflusst.
1. Einleitung
Der moderne Alltag von Jugendlichen ist von Medien geprägt. Am Morgen weckt ihn der Radiowecker mit Musik und den neuesten Informationen aus aller Welt, beim Frühstück läuft ebenfalls Musik und die ersten SMS treffen ein, gleichzeitig postet der Junge ein Foto seines umgekippten Saftes auf Facebook, um seine Mitschüler und den Rest der Welt an seinem Schicksal teilhaben zu lassen. Noch vor der ersten Stunde überprüft er seine E-Mails und aktualisiert sein Profilbild in WhatsApp. Auf dem Weg zur Schule treffen noch weitere Nachrichten ein, es gibt auch schon 15 Kommentare zum umgekippten Saft. Der Unterricht ist an diesem Tag eher langweilig, aber in den Pausen wird sofort das Handy angeschaltet, um Musik und Videos auszutauschen. Auf dem Weg nach Hause macht sich der Junge ein Memo im Handy, weil er später noch etwas im Onlineshop bestellen möchte. Vor den Hausaufgaben isst er schnell etwas, parallel läuft aber schon der PC und die Nachrichten, die per Messenger auf dem Handy eintreffen, werden während der Mahlzeit gelesen – schließlich will der Schüler nichts verpassen. Nach ein paar Stunden mit Spielen an der Konsole verbringt der Jugendliche den Abend parallel vor dem Fernseher und dem Internet, um sich endlich ein bisschen vom stressreichen Alltag zu entspannen.
Medien sind ein selbstverständlicher Teil unseres Lebens geworden und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie beeinflussen unser Denken, Handeln und Arbeiten.
1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt den mediengeprägten Alltag von Jugendlichen und leitet die Forschungsfrage bezüglich des Einflusses von IWB-Unterricht auf die Medienkompetenz ab.
2. Forschungsthema: Dieses Kapitel verortet die Mediendidaktik theoretisch, definiert den Medienbegriff und beleuchtet die Rolle von Medien bei der Sozialisation von Jugendlichen und im Unterricht.
3. Empirische Untersuchung: Hier wird der methodische Aufbau der Studie, die Stichprobe an der XY-Realschule sowie die Operationalisierung und Analyse des Fragebogens detailliert erläutert.
4. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die aus der Schülerbefragung gewonnenen Daten diskutiert, die Hypothesentestung ausgewertet und auf Generalisierungsoptionen sowie spezifische schulische Aspekte eingegangen.
5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Studie zusammen und reflektiert, dass der IWB-Einsatz zwar positive Effekte auf die Unterrichtseffizienz hat, aber kaum direkte kausale Nachweise für eine Steigerung der Medienkompetenz liefert.
Interactive Whiteboard, IWB, Medienkompetenz, Mediensozialisation, Mediendidaktik, Digitale Medien, Unterricht, Schülerbefragung, Medienumgang, Medienkritik, Konstruktivismus, Bildungsforschung, Empirische Untersuchung, E-Learning, Medienpädagogik
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der schulischen Arbeit mit dem Interactive Whiteboard (IWB) und der Medienkompetenz von Jugendlichen.
Die zentralen Themen sind Mediendidaktik, der private Medienumgang von Jugendlichen, die Rolle von Technologien in der Schule und die empirische Überprüfung von Kompetenzentwicklung durch neue Medien.
Die Forschungsfrage lautet: Inwiefern besteht ein Zusammenhang zwischen der Arbeit am IWB im Unterricht und der Medienkompetenz der Schüler im Hinblick auf eine mediendominierte Zukunft?
Es wurde eine kausalanalytische, empirische Untersuchung in Form einer quantitativen Online-Fragebogenerhebung an einer Realschule durchgeführt.
Im Hauptteil erfolgt zunächst die theoretische Fundierung (Medienbegriff, Lerntheorien, IWB-Funktionen), gefolgt von der methodischen Beschreibung der Studie sowie der statistischen Analyse der gewonnenen Daten.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Medienkompetenz, IWB, Mediensozialisation, Empirische Forschung und Mediendidaktik.
Lehrkräfte fungieren als Vorbilder; nur durch ihre eigene Medienkompetenz und intensive Schulung können sie das IWB effektiv in den Unterricht integrieren und den Schülern einen sachgerechten Medienumgang vorleben.
Überwiegend nicht; die empirischen Ergebnisse lieferten kaum Nachweise für eine kausale Abhängigkeit der Medienkompetenz vom Unterricht am IWB, mit Ausnahme einer positiven Korrelation zwischen der Einstellung zum IWB und der Selbsteinschätzung der eigenen Medienkompetenz.
Die Studie nennt unter anderem die geringe Stichprobengröße, die spezifischen Rahmenbedingungen an einer Einzelschule sowie potenzielle Diskrepanzen bei der Bearbeitungszeit des Fragebogens durch die Schüler.
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