Bachelorarbeit, 2018
67 Seiten, Note: 1,7
Einleitung
1. Mobbing
1.1 Definitionen des Mobbing-Begriffs
1.1.1 Niedl
1.1.2 Leymann
1.2 Das Mobbingverlaufsmodell
1.3 Die Folgen von Mobbing
1.4 Rechtsgrundlage zu Mobbing
2. Arbeitszufriedenheit
2.1 Definitionen des Begriffs der Arbeitszufriedenheit
2.1.1 Eagly und Chaiken
2.1.2 Hoppock
2.1.3 Neuberger und Allerbeck
2.2 Der Einfluss der Persönlichkeit auf die Arbeitszufriedenheit
3. Empirie
3.1 Fragestellungen und Hypothesen
3.2 Methodik
3.2.1 Stichprobe
3.2.2 Das krankenhaus
3.2.3 Forschungsdesign
3.2.4 Leymann Inventory of Psychological Terror (LIPT)
3.2.4.1 Die Kategorien des LIPT
3.2.4.2 Die Gütekriterien des LIPT
3.2.5 Arbeitsbeschreibungsbogen (ABB)
3.2.5.1 Die Kategorien des ABB
3.2.5.2 Die Auswertung des ABB
3.2.5.3 Die Gütekriterien des ABB
3.2.6 Zusätzliche Fragen
3.2.7 Statistische Auswertungsmethoden
4. Ergebnisse
4.1 Prüfung der Hypothesen
4.2 Ausführliche Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
5. Kritische Diskussion
5.1 Zu den Ergebnissen
5.2 Zu der Stichprobe
5.3 Zu der Erhebungsform
5.4 Zu den Instrumenten
6. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Vorkommen und die Ausprägung von Mobbing sowie die Arbeitszufriedenheit bei Gesundheits- und Krankenpflegepersonal auf psychiatrischen Stationen. Dabei wird analysiert, ob Zusammenhänge zwischen Mobbing-Erfahrungen, der empfundenen Wertschätzung durch Kollegen und dem Grad der Arbeitszufriedenheit bestehen.
1.3 Die Folgen von Mobbing
Besteht ein Konflikt am Arbeitsplatz löst dies entsprechende Gefühle beim Betroffenen aus (wie Hilflosigkeit, Wut, Unsicherheit), welche dann das Verhalten derjenigen Person beeinflusst (bspw. Isolation, Streit, Arbeitsunfähigkeit). Dies führt zu individuellen physischen Reaktionen (Anspannung, erhöhte Krankheitsanfälligkeit, Unwohlsein), die wiederum Einfluss auf die eigenen Gedanken haben („Ich werde damit nicht fertig“, „Die haben sich gegen mich verschworen“). Somit entsteht ein Kreislauf, bei dem die Komponenten Gefühle, Verhalten, physische Reaktionen und Gedanken in Wechselwirkung miteinander stehen. Es spielt jedoch keine Rolle wo dieser Kreislauf beginnt bzw. ob eine Person erst mit Gefühlen reagiert, oder mit Gedanken etc. (Schwikerath, 2014, S. 83).
Sozialer Stress besteht in den meisten Fällen nur sporadisch, wodurch die bestehenden Symptome auch rasch wieder abklingen. Da der Mobbingzustand, laut Definition, einen länger andauernden, mit sozialem Druck verbundenen, Zustand darstellt, bilden sich die jeweiligen Symptome nicht so schnell bzw. – ohne Gegenmaßnahme – auch überhaupt nicht mehr zurück (Leymann, 1996, S. 8).
1. Mobbing: Dieses Kapitel erläutert verschiedene Mobbing-Definitionen sowie das Verlaufsmodell nach Leymann und die potenziellen gesundheitlichen Folgen für Betroffene.
2. Arbeitszufriedenheit: Hier werden theoretische Ansätze zur Arbeitszufriedenheit definiert und der Einfluss individueller Persönlichkeitsmerkmale auf die Bewertung der Arbeitssituation analysiert.
3. Empirie: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen, die Stichprobe der psychiatrischen Klinik, die verwendeten Fragebögen (LIPT und ABB) sowie die statistischen Auswertungsmethoden.
4. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die erhobenen Daten ausgewertet, die aufgestellten Hypothesen geprüft und die Resultate hinsichtlich Mobbing-Häufigkeit und Zufriedenheit interpretiert.
5. Kritische Diskussion: Hier erfolgt eine reflektierte Auseinandersetzung mit den Ergebnissen, der Stichprobengröße sowie den methodischen Einschränkungen der gewählten Untersuchungsinstrumente.
6. Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel bietet Handlungsempfehlungen zur Verbesserung des Betriebsklimas und zur Prävention von Mobbing in der stationären Pflege.
Mobbing, Arbeitszufriedenheit, Gesundheits- und Krankenpflege, Psychiatrie, Leymann Inventory of Psychological Terror, LIPT, Arbeitsbeschreibungsbogen, ABB, Arbeitsplatz, berufliche Belastung, Supervision, Resilienz, Prävention, Personalschlüssel, quantitative Querschnittstudie.
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung von Mobbing am Arbeitsplatz und dem Grad der Arbeitszufriedenheit beim Pflegepersonal in einer psychiatrischen Klinik.
Die zentralen Felder sind die Identifikation von Mobbinghandlungen, die Messung der Arbeitszufriedenheit in verschiedenen Kategorien sowie der Einfluss des Arbeitsumfelds.
Das Hauptziel ist es, aufzudecken, ob Mobbing unter den Gesundheits- und Krankenpflegern des untersuchten Krankenhauses auftritt und ob dies mit der Zufriedenheit oder Wertschätzung korreliert.
Es handelt sich um eine quantitative Querschnittstudie, bei der Onlinefragebögen (LIPT für Mobbing und ABB für Arbeitszufriedenheit) eingesetzt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über Mobbing und Arbeitszufriedenheit sowie einen empirischen Teil, in dem die Ergebnisse der Befragung detailliert ausgewertet werden.
Mobbing, Arbeitszufriedenheit, Pflegepersonal, psychiatrische Klinik, LIPT, ABB und quantitative Befragung sind prägend für diese Forschungsarbeit.
Die Umfrage ergab, dass 54,55 % der teilnehmenden Pflegekräfte angaben, von Mobbing betroffen zu sein.
Nein, es konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen Mobbing-Erfahrungen und einer geringen Arbeitszufriedenheit bei den befragten Pflegekräften ermittelt werden.
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