Bachelorarbeit, 2018
92 Seiten
1 Einführung in die Problemstellung
1.1 Die Veränderung der Mediennutzungsgewohnheiten als Problembereich im Marketing
1.2 Zielsetzung und Struktur der Arbeit
2 Einordnung von Social-Media-Marketing als Teilbereich des operativen Marketings in Versicherungsunternehmen
2.1 Erläuterung der Produkt-, Preis- und Distributionspolitik des operativen Marketings in Versicherungsunternehmen
2.2 Erläuterung der Kommunikationspolitik und der Einordnung von Social-Media-Marketing
2.3 Relevante theoretische Grundlagen zum Verständnis von Social Media Marketing und dessen Chancen und Risiken für das Versicherungsunternehmen
2.3.1 Erläuterung der Begriffe Social Media, Social-Media-Kanäle und Social-Media-Strategie zum Verständnis von Social-Media-Marketing
2.3.2 Chancen und Risiken von Social-Media-Marketing für das Versicherungsunternehmen
3 Literaturbasierte Analyse des Einflusses von Social-Media-Marketing auf die Neukundengewinnung
3.1 Darstellung der Vorgehensweise der literaturbasierten Analyse
3.2 Entwicklung der Kriterien für die ausgewählten Studien
3.3 Durchführung der Analyse des Einflusses von Social-Media-Marketing auf die Neukundengewinnung
3.4 Interpretation der Ergebnisse der Analyse des Einflusses von Social-Media-Marketing auf die Neukundengewinnung
4. Übertragung der literaturbasierten Ergebnisse auf das Produkt InternetSchutz der SV SparkassenVersicherung
4.1 Vorstellung der SV SparkassenVersicherung und deren Produkt InternetSchutz
4.2 Übertragung der Ergebnisse und der daraus resultierenden Handlungsempfehlungen für das Social-Media-Marketing des Produkts InternetSchutz der SV SparkassenVersicherung
5 Schlussbetrachtung
5.1 Kritische Würdigung
5.2 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Social-Media-Marketing auf die Neukundengewinnung von Versicherungsunternehmen. Dabei ist es das primäre Ziel aufzuzeigen, wie ein Versicherungsunternehmen durch eine strategisch fundierte Social-Media-Präsenz neue Kunden gewinnen und langfristig binden kann. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, inwieweit literaturbasierte Erkenntnisse auf ein konkretes Versicherungsprodukt – den "InternetSchutz" der SV SparkassenVersicherung – übertragen und in Form von Handlungsempfehlungen für die Praxis umgesetzt werden können.
Die Veränderung der Mediennutzungsgewohnheiten als Problembereich im Marketing
Das rasche Fortschreiten der Digitalisierung stellt auch in der heutigen Zeit kein saisonales Momentum dar. Die Digitalisierung wird bereits seit geraumer Zeit von diversen Wirtschaftsakteuren diskutiert (vgl. Kirf/Eicke/Schömburg, 2017, S. 1). Hierbei gilt die Digitalisierung als technologische Grundlage der digitalen Transformation, welche Auswirkungen auf das kollektive Miteinander in der privaten und öffentlichen Lebenswelt hat. Diese wirken sich auch mehr und mehr auf die Handlungsparameter der Unternehmen hinsichtlich ihrer Strukturen, Prozesse und Mediennutzung aus (vgl. Keese, 2016, S. 19). Besonders die Mediennutzung hat sich in den vergangenen Jahren extrem verändert. Die Anzahl der Internetnutzer in Deutschland hat sich in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt: Im Jahr 2002 lag die Zahl der Internetnutzer in Deutschland bei 24,8 Mio. Menschen, wohingegen im Jahr 2017 bereits 62,4 Mio. Einwohner das Internet nutzen. Dies entspricht 83,04 % der deutschen Einwohner (vgl. ARD/ZDF, 2017).
Durch diesen rasanten Fortschritt der Internetnutzung haben sich die sozialen Medien (Social Media) zu Massenmedien entwickelt und im Alltag etabliert. Heute sind bereits 75,31 % aller Internetnutzer in Deutschland in Social Media wie Facebook, Twitter, Xing etc. aktiv (vgl. Faktenkontor/IWMF, 2017). Hierbei ist der Anteil der unter 30-Jährigen, welche Social-Media-Netzwerke benutzen, mit 90 % am größten. Diese Veränderung in der Mediennutzung hat Auswirkungen auf die stetig wachsende Kluft zwischen der Generation der jüngeren Personen, auch Digital Natives genannt, und den älteren Personen, den Digital Immigrants (vgl. Prensky, 2011, S. 25 f.). Die Vorstellung eines Lebens ohne Internet erscheint für die Digital Natives absurd. Experten mahnten schon vor mehreren Jahren, dass die veränderte Mediennutzung maßgebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft bereithält (vgl. Palfrey et al., 2008, S. 23). Besonders für die Digital Natives gehört Social Media zum Alltag. Sie nutzen das Web und Social Media, um Produkte online zu kaufen, relevante Recherchen bezüglich ihrer Kaufentscheidung durchzuführen sowie ihre Meinung öffentlich zu teilen (vgl. Buchenau/Fürtbauer, 2015, S. 5-7).
1 Einführung in die Problemstellung: Dieses Kapitel thematisiert den Wandel der Mediennutzung hin zur Digitalisierung und definiert das Ziel sowie die methodische Struktur der vorliegenden Arbeit.
2 Einordnung von Social-Media-Marketing als Teilbereich des operativen Marketings in Versicherungsunternehmen: Hier wird der Marketing-Mix für Versicherungen erläutert und Social-Media-Marketing als Instrument der Kommunikationspolitik in den operativen Kontext integriert sowie dessen theoretische Grundlagen analysiert.
3 Literaturbasierte Analyse des Einflusses von Social-Media-Marketing auf die Neukundengewinnung: In diesem Teil erfolgt eine systematische Auswertung wissenschaftlicher Studien, um den Einfluss von Social-Media-Aktivitäten auf die Neukundengewinnung methodisch fundiert zu bewerten.
4. Übertragung der literaturbasierten Ergebnisse auf das Produkt InternetSchutz der SV SparkassenVersicherung: Dieses Kapitel wendet die gewonnenen Erkenntnisse konkret auf den "InternetSchutz" an und leitet praxisnahe Handlungsempfehlungen für die SV SparkassenVersicherung ab.
5 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion der gewählten Methodik sowie einem Fazit und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Social-Media-Marketing.
Social-Media-Marketing, Neukundengewinnung, Versicherungsunternehmen, InternetSchutz, SV SparkassenVersicherung, Kommunikationspolitik, Operatives Marketing, Digitale Transformation, Online-Rezensionen, Kundenakquise, Digital Natives, Social-Media-Strategie, Kundengewinnung, Internetnutzung, Marketing-Mix.
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Social-Media-Marketing auf die Neukundengewinnung in der Versicherungsbranche am konkreten Praxisbeispiel der SV SparkassenVersicherung.
Die Themenfelder umfassen die Einordnung von Social-Media-Marketing in den Marketing-Mix von Versicherungen, die theoretischen Chancen und Risiken sowie eine literaturbasierte Analyse aktueller Studien zum Thema.
Ziel ist es, den Einfluss von Social-Media-Aktivitäten auf die Neukundengewinnung zu bewerten und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für das Produkt "InternetSchutz" der SV SparkassenVersicherung abzuleiten.
Es wurde eine literaturbasierte Analyse (Literature Review) durchgeführt, bei der 11 ausgewählte wissenschaftliche Studien nach eigens definierten Kriterien analysiert und synthetisiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einordnung des Marketings, die methodische Analyse der Studien sowie die Übertragung dieser Erkenntnisse auf die SV SparkassenVersicherung.
Wichtige Begriffe sind Social-Media-Marketing, Neukundengewinnung, Versicherungswirtschaft, operative Marketinginstrumente und Kundenbeziehungsmanagement.
Da Versicherungsprodukte "Vertrauensgüter" darstellen, ist die persönliche Ansprache und Glaubwürdigkeit essenziell, was im Social-Media-Marketing durch personalisierte Profile und positive Rezensionen adressiert werden muss.
Digital Natives nutzen soziale Medien als Alltagswerkzeug; Versicherungen müssen hier präsent sein, um den Anschluss an diese Zielgruppe nicht zu verlieren und ihre Neukundengewinnung zu optimieren.
Ja, die Ergebnisse belegen, dass Social-Media-Marketing nicht isoliert, sondern als ergänzende Maßnahme zur traditionellen Werbung (Synergieeffekt) betrachtet werden sollte, um die Kundengewinnung zu maximieren.
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