Magisterarbeit, 2005
121 Seiten, Note: 1,0
Diese Magisterarbeit befasst sich mit den Auswirkungen von virtuellen Rathäusern auf die Personalratsarbeit aus arbeitspsychologischer Perspektive. Sie analysiert, welche Auswirkungen die Einführung neuer Technologien auf die Arbeitsbedingungen und das Arbeitsverhalten von Personalräten hat.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Zielsetzung und den Aufbau der Arbeit erläutert, sowie eine Einführung in das Thema virtuelle Rathäuser und Personalratsarbeit. Der theoretische Teil behandelt relevante arbeitspsychologische Theoriekonzepte wie das Belastungs-Beanspruchungs-Konzept, Stresskonzepte, das Salutogenetische Konzept, Handlungsregulationstheorien, Ressourcenkonzepte und den Einfluss von neuen Technologien auf Stress. Das Kapitel über Kommunikation beleuchtet die Rolle des Computers als Kommunikationsmedium und wichtige Theorien zu computervermittelter Kommunikation. Der empirische Teil beschreibt die Untersuchungsmethodik und -methodologie, die Datenerhebung und -auswertung sowie die Darstellung der Ergebnisse auf Gesamtebene und in den Einzelfallanalysen. Die Diskussion beschäftigt sich mit kritischen Anmerkungen zum methodischen und methodologischen Vorgehen sowie einer Zusammenfassung der Hauptergebnisse und ihrer Implikationen. Abschließend wird ein Ausblick gegeben.
Virtuelle Rathäuser, Personalratsarbeit, Arbeitspsychologie, Stress, Belastung, Beanspruchung, Ressourcen, Handlungsregulation, Kommunikation, computervermittelte Kommunikation, qualitative Forschung, Interviews, Einzelfallanalysen
Ein virtuelles Rathaus bezeichnet die Ausstattung kommunaler Verwaltungen mit digitalen Technologien, um Dienstleistungen und Kommunikation online abzuwickeln.
Die Studie zeigt, dass Personalräte vorwiegend positive Auswirkungen wie verbesserte Kommunikation wahrnehmen, aber auch unter der Informationsflut und dem Zeitdruck durch E-Mails leiden.
Die Arbeit nutzt das Belastungs-Beanspruchungs-Konzept, das transaktionale Stressmodell von Lazarus und das salutogenetische Konzept, um psychische Belastungen zu bewerten.
Die Nutzung elektronischer Medien erleichtert die Arbeit, führt jedoch zu einer massiven Zunahme der Informationsmenge, was als wesentlicher Stressfaktor empfunden wird.
Laut der empirischen Untersuchung der Magisterarbeit hatten die befragten Personalratsvorsitzenden keine Berührungsängste und standen den neuen Technologien offen gegenüber.
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