Masterarbeit, 2017
89 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Relevanz und Forschungslücke
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Begriffsbestimmung und theoretische Grundlagen
2.1 Identitätsbasierte Markenführung
2.1.1 Markenidentität und Markenimage
2.1.2 Markenauthentizität
2.1.3 Vertrauen in die Marke
2.2 Relevanz von Web 2.0
2.2.1 Distributionskanäle
2.2.2 Kommunikationskanäle
2.2.3 Social Media
3. Authentizität als Erfolgsfaktor im Online-Kontext
3.1 Beispiel anhand von Pepsi und Deutscher Bahn
3.2 Beispiel anhand von Burberry und Coca-Cola
3.3 Handlungsempfehlung
4. Schlussfolgerung
4.1 Zusammenfassung und Fazit
4.2 Praxisimplikation
4.3 Limitation und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Markenidentität im digitalen Online-Kontext und analysiert, wie Authentizität als entscheidender Erfolgsfaktor fungieren kann, um die Diskrepanz zwischen Markenversprechen und tatsächlichem Markenverhalten in Kommunikations- und Distributionskanälen zu überbrücken.
3.1 Beispiel anhand von Pepsi und Deutscher Bahn
Die jüngere Zielgruppe ernährt sich zunehmend gesünder und entfernt sich vom Konsum zuckerhaltiger Getränke. Für Konsumgütermarken wie Pepsi stellt dies ein Problem dar, da sie den Kontakt zu jüngeren Konsumenten aufrechterhalten müssen, um ein Fortbestehen der Marke zu sichern. Im April 2017 wollte Pepsi durch die Kampagne „Moments“ gezielt diese jüngere Zielgruppe ansprechen und drehte hierzu einen auf YouTube veröffentlichten Kurzfilm.
Dass das Unternehmen gezielt ein jüngeres Publikum ansprechen möchte, wird durch die im Clip gezeigten jungen Menschen, Hip-Hop-Tänzer und die Protagonistin des Videos deutlich, ein bekanntes Model, das eine hohe Followerzahl auf den Social-Media-Kanälen, wie z.B. Instagram, zu verzeichnen hat. Dieses weiße Model stiftet Frieden, indem sie einer Polizeibarriere entgegentritt und einem bewaffneten Polizisten eine Pepsi in die Hand drückt. Daraufhin freuen sich alle und der Konflikt scheint gelöst.
Das Unternehmen versuchte, politische Botschaften für sich zu instrumentalisieren und für seine kommerziellen Zwecke zu nutzen. Pepsi nutzte Ereignisse aus der jüngsten Vergangenheit, z.B. Black-Lives-Matter-Demonstrationen gegen Rassismus, ausgelöst durch wiederholte Polizeiübergriffe auf Farbige Menschen in Amerika, für sich und versuchte, die Marke emotional aufzuladen und Pepsi als Marke darzustellen, die gesellschaftliche Probleme löst.
1. Einleitung: Definiert die Relevanz der Markenführung im Online-Kontext und leitet die Forschungsfrage hinsichtlich der Bedeutung der Markenidentität und Authentizität ab.
2. Begriffsbestimmung und theoretische Grundlagen: Erläutert das Konzept der identitätsbasierten Markenführung, die Konstrukte Authentizität und Vertrauen sowie die Auswirkungen des Web 2.0 auf Kommunikations- und Distributionskanäle.
3. Authentizität als Erfolgsfaktor im Online-Kontext: Analysiert anhand von Fallstudien (Pepsi, Deutsche Bahn, Burberry, Coca-Cola) den Einfluss von Authentizität auf den Markenerfolg und formuliert Handlungsempfehlungen für die Praxis.
4. Schlussfolgerung: Führt die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Praxisimplikationen und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen sowie Limitationen der Arbeit.
Markenidentität, Markenführung, Markenauthentizität, Web 2.0, Online-Kontext, Markenvertrauen, Markenerlebnis, Kommunikationskanäle, Distributionskanäle, Brand Touch Points, Social Media, Konsumentenbedürfnisse, Markenimage, Differenzierung, Erfolg.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen der Markenführung im digitalen Zeitalter, insbesondere wie Marken ihre Identität authentisch in Online-Kanälen kommunizieren können.
Die zentralen Themen umfassen die identitätsbasierte Markenführung, die Wahrnehmung von Authentizität durch Konsumenten sowie die strategische Nutzung von Web 2.0-Kanälen.
Ziel ist es zu klären, wie Authentizität als Erfolgsfaktor fungiert, um trotz technologischem Wandel und Transparenz im Netz ein starkes Markenimage zu bewahren.
Die Masterarbeit folgt einer deduktiven Methode, die theoretische Grundlagen herleitet und diese durch eine Literaturrecherche und spezifische Fallstudien validiert.
Der Hauptteil analysiert die Authentizitätsdeterminanten Kontinuität, Konsistenz und Individualität anhand von Beispielen erfolgreicher und nicht erfolgreicher Markenstrategien im Internet.
Wesentliche Begriffe sind Markenidentität, Markenauthentizität, Online-Kontext, Markenvertrauen und die strategische Abstimmung der Kommunikationskanäle.
Das "Versus" symbolisiert das Spannungsverhältnis zwischen dem Anspruch einer festen Markenidentität und den schnelllebigen Anforderungen sowie Risiken der digitalen Kommunikations- und Distributionskanäle.
Während Pepsi durch die Instrumentalisierung politischer Themen als inszeniert wahrgenommen wurde und somit an Authentizität einbüßte, setzt Coca-Cola auf eine langfristige, identitätskonforme Interaktion, die das Markenerlebnis stärkt.
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