Bachelorarbeit, 2018
97 Seiten, Note: 1,7
1 Einführung
1.1 Fachliche und gesellschaftliche Relevanz
1.2 Forschungsfrage
1.3 Zielsetzung
1.4 Struktur
2 Ausgangssituation
2.1 Gesellschaftliche Einflüsse
2.1.1 Demografischer Wandel
2.1.2 Wertewandel
2.1.3 Digitalisierung
2.1.4 Der Arbeitsmarkt im Wandel
2.2 Der Recruiting-Prozess
2.3 Rettungsdienst in Wohlfahrtsorganisationen
2.3.1 Bedeutung und Selbstbild der Wohlfahrtsorganisationen
2.3.2 Berufsfeld Rettungsdienst
2.3.3 Ausbildungsberuf Notfallsanitäter
3 Befragung derzeitiger Auszubildenden „Notfallsanitäter/innen“
3.1 Methodik
3.1.1 Empirische Befragung
3.1.2 Distribution
3.1.3 Persona
3.2 Beschreibung des Fragebogens
3.3 Herleitung der Befragungsinhalte
4 Präsentation und Analyse der Befragungsergebnisse
4.1 Auswertung und Darstellung der Ergebnisse
4.2 Interpretation der ausgewerteten Daten
4.2.1 Soziodemografische Einordnung
4.2.2 Mediennutzungsverhalten, bevorzugte Kanäle und Erwartungen
4.2.3 Werte, Charakteristika, Motivation und Engagement
4.3 Personas
4.3.1 Sarah Hoffmann
4.3.2 Jan Niklas Lange
5 Fazit
5.1 Zusammenfassung
5.2 Schlussfolgerung und Handlungsempfehlung
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis für die Kandidatenzielgruppe des neuen Ausbildungsberufs Notfallsanitäter/in zu gewinnen, um durch eine zielgruppengerechte Ansprache dem akuten Fachkräftemangel im Rettungsdienst bei Wohlfahrtsorganisationen effektiv entgegenzuwirken.
2.1 Gesellschaftliche Einflüsse
Die moderne Gesellschaft steht unter dem Einfluss vieler Faktoren. Der demografische Wandel ruft eine Verlagerung der Altersstruktur hervor, was uns zu einer alternden Gesellschaft macht, während Technologisierung und Digitalisierung immer mehr Einzug in den privaten und beruflichen Alltag halten. Für die jüngste Generation gehört der Zugang zu mobilem Internet meist als völlig selbstverständlich zum Leben dazu. Verschiedene Generationen mit unterschiedlichen Einstellungen und stark differenzierten Werten sind im erwerbsfähigem Alter und somit potenzielle Kandidaten. Im stetigen Wertewandel, welcher mit dem Wechsel der Generationen einhergeht, treffen unterschiedlichste Erwartungen, Ziele, Wünsche und Vorstellungen aus verschiedensten Generationen und Gesellschaftsgruppen aufeinander. Prägend dabei ist das stetige streben nach Umgestaltung und Optimierung der gesellschaftlichen Strukturen. Das Streben nach Individualisierung ist ein hohes Gut der modernen Gesellschaft. Der hedonistische Drang, sich selbst verwirklichen zu können zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten. Im stetigen Wertewandel stehen alltägliche Prozesse vor der Herausforderung, sich flexibel unterschiedlichsten Ansprüchen anpassen zu müssen.
1 Einführung: Diese Einleitung beleuchtet die Relevanz des Fachkräftemangels im Rettungsdienst und definiert das Ziel der Arbeit, die Zielgruppe des Ausbildungsberufs Notfallsanitäter zu analysieren.
2 Ausgangssituation: Das Kapitel beschreibt die sozioökonomischen Rahmenbedingungen wie demografischen Wandel und Digitalisierung sowie den Recruiting-Prozess und die Strukturen im Rettungsdienst.
3 Befragung derzeitiger Auszubildenden „Notfallsanitäter/innen“: Hier wird die methodische Herangehensweise der empirischen Erhebung via Online-Fragebogen sowie die Persona-Entwicklung erläutert.
4 Präsentation und Analyse der Befragungsergebnisse: Dieser Teil wertet die erhobenen Daten zu Demografie, Mediennutzung, Werten und Motivation der Auszubildenden aus und leitet daraus Personas ab.
5 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und leitet daraus strategische Handlungsempfehlungen für die Personalgewinnung ab.
Notfallsanitäter, Rettungsdienst, Wohlfahrtsorganisationen, Fachkräftemangel, Recruiting-Prozess, Zielgruppenanalyse, Employer Branding, Generation Y, Generation Z, Digitalisierung, Online-Umfrage, Personas, Personalmarketing, Ausbildung, Nachwuchsgewinnung.
Die Arbeit analysiert die Kandidatenzielgruppe für den Ausbildungsberuf des Notfallsanitäters, um Wohlfahrtsorganisationen dabei zu unterstützen, dem Fachkräftemangel durch eine gezieltere Ansprache entgegenzuwirken.
Zentrale Themen sind der demografische Wandel, die Digitalisierung im Recruiting, das spezifische Berufsbild des Notfallsanitäters sowie die Werte und Mediennutzung der Zielgruppe.
Das Ziel ist es, durch eine empirische Untersuchung ein Bild der Auszubildenden zu zeichnen, um daraus Personas und Empfehlungen für eine effektive Personalgewinnungsstrategie abzuleiten.
Es wird eine empirische Sozialforschung in Form einer quantitativen Online-Umfrage unter Auszubildenden des Arbeiter-Samariter-Bundes und der Malteser Hilfsorganisation durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Betrachtung der Rahmenbedingungen (Gesellschaft, Recruiting, Rettungsdienst) und die detaillierte Auswertung der Umfrageergebnisse inklusive der Darstellung von zwei Personas.
Wichtige Begriffe sind Notfallsanitäter, Fachkräftemangel, Employer Branding, Generationen-Verhalten (X, Y, Z) und Personas.
Die digitale Erreichbarkeit über soziale Netzwerke und Karriere-Websites ist essentiell, jedoch zeigt die Studie, dass klassische Bewerbungswege wie die Post oft noch praktiziert werden, während ein Wunsch nach digitalen Lösungen existiert.
Die Zielgruppe legt großen Wert auf immaterielle Werte wie Sinnhaftigkeit der Arbeit, soziale Verantwortung und ein stabiles Umfeld, während Gehalt und Status eine untergeordnete Rolle spielen.
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