Bachelorarbeit, 2018
75 Seiten, Note: 1,0
1 Problemstellung
2 Der Jahresabschluss nach HGB und IFRS
2.1 Grundlagen des Jahresabschlusses nach HGB
2.1.1 Zielsetzung und Adressaten des HGB-Abschlusses
2.1.2 Rechnungslegungsgrundsätze nach HGB
2.2 Grundlagen des Jahresabschlusses nach IFRS
2.2.1 Zielsetzung und Adressaten des IFRS-Abschlusses
2.2.2 Rechnungslegungsgrundsätze nach IFRS
2.3 Überschneidungen von HGB und IFRS
3 Leasingbilanzierung nach HGB und IFRS 16
3.1 Leasingbilanzierung nach handelsrechtlichen Vorschriften
3.1.1 Rechtsgrundlagen
3.1.2 Definition von Leasingverhältnissen
3.1.2.1 Vollamortisationsverträge
3.1.2.2 Teilamortisationsverträge
3.1.2.3 Mobilien- und Immobilienleasing
3.1.2.4 Operating-Leasing
3.1.2.5 Finanzierungsleasing
3.1.3 Klassifizierungskriterien
3.1.3.1 Vollamortisationsverträge
3.1.3.1.1 Bewegliche Vermögensgegenstände und Gebäude
3.1.3.1.2 Grund und Boden
3.1.3.2 Teilamortisationsverträge
3.1.3.2.1 Bewegliche Vermögensgegenstände
3.1.3.2.2 Unbewegliche Vermögensgegenstände
3.1.3.3 Spezialleasing
3.1.4 Ansatz, Ausweis und Bewertung beim Operating-Leasing
3.1.4.1 Ansatz, Ausweis und Bewertung beim Leasinggeber
3.1.4.2 Ansatz, Ausweis und Bewertung beim Leasingnehmer
3.1.5 Ansatz, Ausweis und Bewertung beim Finanzierungsleasing
3.1.5.1 Ansatz, Ausweis und Bewertung beim Leasinggeber
3.1.5.2 Ansatz, Ausweis und Bewertung beim Leasingnehmer
3.1.6 Anhangangaben
3.2 Leasingbilanzierung nach internationalen Vorschriften
3.2.1 Rechtsgrundlagen und Anwendungsbereich
3.2.2 Definition von Leasingverhältnissen
3.2.2.1 Identifizierter Vermögenswert
3.2.2.2 Ökonomische Vorteile aus der Verwendung
3.2.2.3 Recht zur Bestimmung der Verwendung
3.2.3 Anwendungsbereich
3.2.4 Kurzfristige und geringwertige Leasingverhältnisse
3.2.5 Portfolio-Ansatz „homogener Leasingverhältnisse“
3.2.6 Zusammenfassung „zeitnaher“ Leasingverträge
3.2.7 Beginn und Laufzeit von Leasingverhältnissen
3.2.8 Bilanzierung beim Leasingnehmer
3.2.8.1 Erstmaliger Ansatz
3.2.8.2 Ausweis von Leasingverhältnissen
3.2.8.3 Zugangsbewertung
3.2.8.4 Folgebewertung
3.2.8.5 Änderungen eines bestehenden Leasingverhältnisses
3.2.8.6 Anhangangaben
3.2.9 Bilanzierung beim Leasinggeber
3.2.9.1 Definition und Anwendungsbereich
3.2.9.2 Klassifizierung von Leasingverhältnissen
3.2.9.2.1 Eigentumsübergang
3.2.9.2.2 Günstige Kaufoption
3.2.9.2.3 Laufzeittest
3.2.9.2.4 Barwerttest
3.2.9.2.5 Spezialleasing
3.2.9.2.6 Übernahme von Verlusten bei vorzeitiger Kündigung
3.2.9.2.7 Verluste/Gewinne aus Wertschwankungen
3.2.9.2.8 Günstige Verlängerungsoption
3.2.9.3 Nachträgliche Vertragsanpassungen
3.2.9.4 Bilanzierung von Finanzierungsleasingverhältnissen
3.2.9.4.1 Erstmaliger Ansatz
3.2.9.4.2 Zugangsbewertung
3.2.9.4.3 Folgebewertung
3.2.9.5 Bilanzierung von Operating-Leasingverhältnissen
3.2.9.5.1 Erstmaliger Ansatz und Zugangsbewertung
3.2.9.5.2 Folgebewertung
3.2.9.6 Anhangangaben
4 Analyse
4.1 Leasingbilanzierung nach HGB und IFRS 16 im Vergleich
4.1.1 Allgemeines
4.1.2 Definition von Leasingverhältnissen
4.1.3 Bilanzwirksame Leasingverhältnisse
4.1.4 Ansatz
4.1.5 Ausweis
4.1.6 Bewertung beim Leasingnehmer und Leasinggeber
4.1.6.1 Zugangsbewertung
4.1.6.2 Folgebewertung
4.1.7 Anhangangaben
4.1.8 Zwischenergebnis
4.2 Der Jahresabschluss nach HGB und IFRS im Vergleich
4.2.1 Fallstudie
4.2.1.1 Sachverhalt 1
4.2.1.2 Sachverhalt 2
4.2.1.3 Sachverhalt 3
4.2.2 Bilanzielle Behandlung
4.2.2.1 Sachverhalt 1
4.2.2.1.1 Behandlung nach HGB
4.2.2.1.2 Behandlung nach IFRS
4.2.2.2 Sachverhalt 2
4.2.2.2.1 Bilanzierung nach HGB
4.2.2.2.2 Bilanzierung nach IFRS
4.2.2.3 Sachverhalt 3
4.2.2.3.1 Behandlung nach HGB
4.2.2.3.2 Behandlung nach IFRS
4.2.3 Zwischenergebnis
5 Schlussbemerkung und Ausblick
Diese wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der kritischen Gegenüberstellung der Leasingbilanzierung nach deutschem Handelsrecht (HGB) und dem neuen internationalen Rechnungslegungsstandard IFRS 16. Ziel der Arbeit ist es, die Unterschiede zwischen dem deutschen "all-or-nothing-approach" und dem internationalen "value-at-use-approach" zu analysieren und die bilanziellen Auswirkungen der gleichzeitigen Anwendung beider Systeme auf den Jahresabschluss zu untersuchen.
1 Problemstellung
Das Leasinggeschäft in Deutschland ist von einer hohen Dynamik geprägt. Laut dem Jahresbericht 2016 des Bundesverbands Deutscher Leasingunternehmen (BDL) wurden in 2016 Leasing-Neuinvestitionen im Wert von insgesamt 56,8 Milliarden Euro getätigt. Dies entspricht einem bisherigen Höchstwert an Leasinggeschäften innerhalb eines Jahres. Als Vergleich: im Jahr 2011 wurden nur rund 46 Milliarden Euro an Leasing-Neuinvestitionen getätigt. Insbesondere das Leasinggeschäft mit Mobilien der Personenkraftwagensparte (Pkw) ist an dieser Entwicklung verantwortlich. Gegenwärtig ist dafür das Leasinggeschäft mit Produktionsmaschinen oder immateriellen Werten rückläufig. Hauptabnehmer sind zum einen der Dienstleistungssektor mit etwa 30%, das produzierende Gewerbe mit etwa 20% sowie die Handels- und Verkehrssparte mit rund 22%.
Diese Entwicklung des Leasinggeschäfts ist auf die für den Leasingnehmer gebotene Vielzahl an betriebswirtschaftlichen Vorteilen zurückzuführen. Die wichtigsten Motive sind laut dem BDL die Folgenden: Erstens haben Leasingverhältnisse eine Finanzierungsfunktion. Da das Leasingobjekt nicht gekauft werden muss, wird die Liquidität im Vergleich zum Erwerb zunächst geschont. Zweitens wird, sofern das Leasingobjekt dem Leasinggeber und nicht dem Leasingnehmer wirtschaftlich zugerechnet wird, keinerlei Verbindlichkeit in der Bilanz des Leasingnehmers ausgewiesen. Dadurch kann der Leasingnehmer ein besseres Bild seiner Vermögens- und Finanzlage vermitteln, da dieser einen geringeren Verschuldungsgrad vorweisen kann. Das Halten von Betriebsausstattung auf einem relativ neuen Stand ist ebenfalls ein Beweggrund für das Leasinggeschäft. Durch die zeitliche Befristung der Leasingverträge sind die Leasingobjekte leichter zu ersetzen.
Aufgrund der Vielzahl an betriebswirtschaftlichen Vorteilen hat sich folglich das Leasinggeschäft in Deutschland als ein häufig verwendetes Instrument zur Finanzierung von Investitionsgütern etabliert.
1 Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die hohe Dynamik und die ökonomische Bedeutung des Leasinggeschäfts in Deutschland sowie die primären betriebswirtschaftlichen Vorteile für den Leasingnehmer.
2 Der Jahresabschluss nach HGB und IFRS: Hier werden die unterschiedlichen Zielsetzungen, Adressaten und Rechnungslegungsgrundsätze des HGB-Abschlusses gegenüber dem IFRS-Abschluss dargelegt und die Überschneidungen im Kontext der Konzernrechnungslegung aufgezeigt.
3 Leasingbilanzierung nach HGB und IFRS 16: Dieses Kapitel detailliert die verschiedenen Bilanzierungsvorschriften, Definitionen und Klassifizierungskriterien für Leasingverhältnisse sowohl nach dem "all-or-nothing-approach" des HGB als auch nach dem neuen "value-at-use-approach" des IFRS 16.
4 Analyse: Der Hauptteil vergleicht die Ansätze, Bewertungen und den Ausweis in der Bilanz und GuV durch eine umfassende theoretische Gegenüberstellung sowie eine praktische Fallstudie mit drei spezifischen Sachverhalten.
5 Schlussbemerkung und Ausblick: Diese abschließende Sektion fasst die wesentlichen Erkenntnisse des Vergleichs zusammen und erörtert die Notwendigkeit einer möglichen Reform oder Angleichung der handelsrechtlichen Bilanzierungspraxis.
Leasingbilanzierung, HGB, IFRS 16, all-or-nothing-approach, value-at-use-approach, Finanzierungsleasing, Operating-Leasing, Jahresabschluss, Bilanzierung, Nutzungsrecht, Leasingnehmer, Leasinggeber, Verbindlichkeit, Rechnungslegung, Fallstudie.
Die Arbeit analysiert die Unterschiede zwischen der deutschen Leasingbilanzierung nach HGB und dem neuen internationalen Standard IFRS 16 sowie deren Auswirkungen auf den Jahresabschluss.
Im Zentrum stehen die Konzepte des "all-or-nothing-approach" versus "value-at-use-approach", die Klassifizierung von Leasingverträgen und die bilanziellen Behandlungsmethoden bei Leasingnehmern und -gebern.
Das Hauptziel ist die kritische Hinterfragung der unterschiedlichen Bilanzierungskonzeptionen vor dem Hintergrund der jeweiligen Zielsetzungen der Rechnungslegung und der Praxisrelevanz für kapitalmarktorientierte Unternehmen.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse der Rechnungslegungsstandards mit einer detaillierten Fallstudie, in der drei verschiedene Szenarien nach HGB und IFRS 16 gegenübergestellt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Gegenüberstellung der Vorschriften sowie eine praktische Analyse anhand von Fallbeispielen, welche die Auswirkungen auf Bilanzkennzahlen und das Unternehmensergebnis veranschaulichen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Leasingbilanzierung, IFRS 16, HGB, Nutzungsrecht, Bilanzierungskonzeption und Finanzierungsleasing definiert.
Dieser Ansatz stellt die "radikale Kehrtwende" des IFRS 16 dar, da er nicht mehr das physische Objekt, sondern das Nutzungsrecht aktiviert, was zu grundlegenden Änderungen bei der Bilanzierung führt.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die gleichzeitige Anwendung beider Systeme zu erheblichen Unterschieden bei Bilanzkennzahlen wie der Eigenkapitalquote und der Anlagenintensität führt, was die Aussagekraft der Abschlüsse maßgeblich beeinflusst.
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