Diplomarbeit, 2004
92 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Das Internet
2.1. Begriffsklärung
2.2. Die Geschichte des Internets
2.3. Dienste und Funktionsweise des Internets
2.4. Das Internet im Spiegel der Statistik
3. Internet-Marketing
3.1. Einordnung des Begriffes Internet-Marketing
3.2. Rahmenbedingungen des Internet-Marketings
3.3. Instrumente des Internet-Marketings
3.3.1. Produktpolitik
3.3.2. Preispolitik
3.3.3. Kommunikationspolitik
3.3.4. Distributionspolitik
3.4. Das erweiterte Marketing Instrumentarium
3.4.1. Personalpolitik
3.4.2. Ausstattungspolitik
3.4.3. Prozesspolitik
4. Die Deutsch-Amerikanische Handelskammer USA-Süd (GACC South)
4.1. Darstellung der GACC South
4.1.1. Satzung und Ziele der Organisation
4.1.2. Darstellung der einzelnen Abteilungen
4.2. Einordnung der GACC South als Nonprofit-Organisation
5. Darstellung der derzeitigen Internetaktivitäten der GACC South
5.1. Nutzung von Elektronischer Post (E-Mail)
5.2. Die Webpräsenzen
5.2.1. Die Website - gaccsouth.com
5.2.2. Die Onlinezeitung - Business South Online
5.2.3. Die Eventwebsites
6. Fallspezifische Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Internetaktivitäten auf der Basis der Instrumente des Internet-Marketings
6.1. Elektronische Post (E-Mail)
6.2. Die Website - gaccsouth.com
6.2.1. About the GACC South
6.2.2. Publications
6.2.3. Membership Information & Directory
6.2.4. Internships
6.3. Business South Online
6.4. Die Eventwebsites
6.5. Online-Befragung
7. Zusammenfassung
Diese Arbeit untersucht, inwieweit Nonprofit-Organisationen das Internet als Informations-, Kommunikations- und Distributionskanal nutzen können, und erarbeitet am Praxisbeispiel der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer USA-Süd (GACC South) konkrete Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung ihres Internetauftritts.
3.3.2. Preispolitik
Unter Preispolitik wird die „Bestimmung der Preise als Entgelt für Leistungsangebote“ verstanden.
Durch die im Internet existierenden veränderten Marktbedingungen (siehe Abschnitt 3.2.), wird die Preispolitik von Anbietern im Internet auf verschiedene Art und Weise beeinflusst. So kommt es im Zusammenhang mit der erhöhten Markttransparenz im Internet auch zu einer ebensolchen Preistransparenz. Der Nachfrager kann beispielsweise mittels Preisvergleichsdiensten innerhalb von Sekunden den günstigsten Preis für ein Produkt ermitteln, was letztendlich zu einem erhöhten Preisdruck auf Anbieterseite und damit zu Preissenkungstendenzen führen kann. Hinzu kommt, dass sich die Anbieter gemäß des Global-Prinzips (siehe Abschnitt 3.2.) im internationalen oder sogar globalen Wettbewerb befinden und somit einer höheren Anzahl von Wettbewerbern gegenüber stehen, als es im Marketplace der Fall wäre. Dieser „Hyperwettbewerb“ wird die Preissenkungstendenzen womöglich noch weiter verschärfen.
Zudem sollten Unternehmen im Rahmen des Internetwettbewerbs das Gesetz steigender Skalenerträge (Law of Increasing Return) berücksichtigen, welches für die Preispolitik im Internet von besonderer Bedeutung sein kann. Das Law of Increasing Return basiert auf sogenannten Netz- und Skaleneffekten. Damit ist zum einen gemeint, dass der Nutzen eines Netzwerkes mit steigender Anzahl der Nutzer des Netzwerkes zunimmt. Diese Netzeffekte sollen ebenso für das WWW als Ganzes, wie auch für einzelne elektronische Marktplätze (z.B. www.ebay.com), virtuelle Communities, etc. gelten. Als Skaleneffekt wird beispielsweise die Tatsache bezeichnet, dass die Herstellungskosten von digitalen Produkten (Software, Informationen, etc.) ganz entscheidend von den Fixkosten der Erstkopie geprägt sind, da fast keine variablen Kosten anfallen. Dies lässt sich genauso auf die Vertriebskosten im Internet übertragen, denen ebenfalls ein ausgeprägter Fixkostencharakter innewohnt.
1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Bedeutung des Internet-Marketings für den Nonprofit-Sektor und stellt die Forschungsziele sowie die methodische Vorgehensweise anhand der GACC South dar.
2. Das Internet: In diesem Kapitel werden der Begriff, die Geschichte, die Funktionsweise sowie die Nutzung des Internets statistisch beleuchtet.
3. Internet-Marketing: Dieses Kapitel definiert Internet-Marketing, grenzt es von verwandten Begriffen ab und erläutert die klassischen Marketing-Instrumente sowie das erweiterte Instrumentarium.
4. Die Deutsch-Amerikanische Handelskammer USA-Süd (GACC South): Hier wird die GACC South als Organisation vorgestellt, ihre Ziele dargelegt und ihre Einordnung als Nonprofit-Organisation geprüft.
5. Darstellung der derzeitigen Internetaktivitäten der GACC South: Dieser Teil beschreibt den aktuellen Ist-Zustand der Internetaktivitäten der GACC South, inklusive E-Mail-Nutzung und Webpräsenzen.
6. Fallspezifische Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Internetaktivitäten auf der Basis der Instrumente des Internet-Marketings: In diesem zentralen Teil werden auf Basis der Theorie konkrete Verbesserungsvorschläge für die verschiedenen Online-Aktivitäten der GACC South abgeleitet.
7. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung führt die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Potenziale des Internet-Marketings für den Nonprofit-Sektor.
Internet-Marketing, Nonprofit-Organisation, GACC South, Online-Marketing, Marketing-Mix, E-Commerce, Internetauftritt, Kommunikationspolitik, Webpräsenz, Online-Befragung, Kundenbindung, Digitalisierung, Preispolitik, Distributionspolitik, Internetnutzung
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz des Internet-Marketings durch Nonprofit-Organisationen. Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie diese Organisationen das Internet effizienter nutzen können.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Internet-Marketings, die spezifischen Anforderungen an Nonprofit-Organisationen, die Analyse der digitalen Aktivitäten der GACC South und die Ableitung praktischer Weiterentwicklungspotenziale.
Das primäre Ziel ist es, auf Basis einer theoretischen Fundierung konkrete Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung des Internetauftritts der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer USA-Süd (GACC South) zu formulieren.
Die Arbeit nutzt eine deduktive Herangehensweise: Ausgehend von theoretischen Grundlagen zu Marketinginstrumenten im Internet wird der Ist-Zustand eines Praxisbeispiels analysiert und mit der Theorie abgeglichen, um Optimierungspotenziale abzuleiten.
Der Hauptteil vermittelt zunächst theoretische Konzepte (4 Ps, erweitertes Instrumentarium), stellt die GACC South vor, analysiert deren bestehende Internetpräsenz (Website, Onlinezeitung, Eventwebsites) und diskutiert detaillierte Weiterentwicklungsmöglichkeiten.
Wichtige Begriffe sind Internet-Marketing, Nonprofit-Organisation, Marketing-Instrumente, Online-Präsenz, E-Commerce-Eignung und Prozessoptimierung im Internet.
Die Arbeit zeigt, dass die GACC South Produkte wie Publikationen verkauft, bei denen eine digitale Distribution (E-Book/PDF) effizienter wäre. Die E-Commerce-Eignung dient hier als Kriterium, um festzustellen, welche Bereiche besonders für den Online-Vertrieb geeignet sind.
Der Autor attestiert der GACC South eine gute Basis, sieht aber Optimierungsbedarf vor allem bei der Einbindung rechtssicherer Kommunikationsmechanismen (Opt-out), der Aktualität, der Domaindifferenzierung für Events und der Vereinfachung von Prozessen durch Onlineformulare.
Die Online-Befragung wird als wichtiges Werkzeug identifiziert, um die Kundenzufriedenheit zu steigern, Bedürfnisse von Sponsoren zu ermitteln und das eigene Angebot auf Basis von Feedback kontinuierlich zu verbessern.
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