Bachelorarbeit, 2017
44 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Zum Begriff der Persönlichkeit
2.1. Geschichte der Persönlichkeitsforschung
2.2. Begriffserklärungen
3. Einführung verschiedener Persönlichkeitsmodelle
3.1. Das Fünf-Faktoren-Modell
3.2. Die anthroposophische Temperamentenlehre
3.3. Das Enneagramm
4. Diskussion der verschiedenen Modelle
4.1. Fallbeispiel
4.1.1. Typenzuordnung
4.1.2. Fazit zur Auswertung der Modelle am Fallbeispiel
4.2. Die Leistungsfähigkeiten der Modelle
4.2.1. Struktur
4.2.2. Prozess
4.2.3. Entwicklung
4.3. Bewertung der Modelle
5. Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht drei unterschiedliche Persönlichkeitsmodelle – das Fünf-Faktoren-Modell, die anthroposophische Temperamentenlehre und das Enneagramm – hinsichtlich ihrer Eignung für den Alltagsgebrauch und ihre Anwendbarkeit auf soziale Interaktionen. Ziel ist es zu prüfen, ob ein einzelnes Modell die menschliche Persönlichkeit umfassend beschreiben kann oder ob eine kombinierte Betrachtungsweise sinnvoll ist.
Fallbeispiel
[…] Taugenichts nennt ihn der Vater zu Beginn und beschreibt ihn als jemanden, der sich sonnt und seine Knochen müde dehnt und reckt, ohne zu arbeiten. Die Hauptfigur selbst nimmt den Namen und damit auch das Programm an. Seine Einstellung und Haltung ist für ihn die Voraussetzung für sein Glück in der Welt. […]
So wird der Taugenichts als romantischer Held eines Märchenhelden vergleichbar. Mit ihm teilt er den Aufbruch aus dem gesicherten Hause und die Wanderschaft. Wie der Märchenheld ist er geprägt von Naivität, Spontanität und Unbekümmertheit. Zuweilen holt ihn das Heimweh nach der väterlichen Mühle ein, aber er ist immer wieder in der Lage, die dunklen Gedanken zu verscheuchen und mit dem hellen Morgen einen erneuten Aufbruch zu wagen. […]
1. Einleitung: Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit, die Relevanz von Persönlichkeitsmodellen im Alltag zu untersuchen.
2. Zum Begriff der Persönlichkeit: Historischer Abriss der Forschung und begriffliche Klärung von Kerntermini wie Individualität, Ich und Charakter.
3. Einführung verschiedener Persönlichkeitsmodelle: Detaillierte Vorstellung des Fünf-Faktoren-Modells, der anthroposophischen Temperamentenlehre und des Enneagramms.
4. Diskussion der verschiedenen Modelle: Praktische Anwendung der Modelle an einer literarischen Figur sowie eine vergleichende Analyse ihrer Leistungsfähigkeit hinsichtlich Struktur, Prozess und Entwicklung.
5. Schlussbetrachtung: Fazit über die Brauchbarkeit der Modelle und die Erkenntnis, dass jedes Modell spezifische Facetten der Persönlichkeit beleuchtet.
Persönlichkeitsmodelle, Fünf-Faktoren-Modell, Anthroposophische Temperamentenlehre, Enneagramm, Individualität, Charakter, Persönlichkeitsforschung, psychologische Entwicklung, Wesensglieder, Fallbeispiel, Typenzuordnung, Alltagsgebrauch, Pädagogik, Selbsterkenntnis, Verhaltensanalyse
Es geht um einen theoretischen Vergleich und eine praktische Erprobung dreier unterschiedlicher Persönlichkeitsmodelle, um deren Nützlichkeit im Alltag und in sozialen Beziehungen zu bewerten.
Die Themen umfassen die psychologische Differenzierung von Persönlichkeit, die historische Entwicklung der Persönlichkeitsforschung und die Analyse von Strukturen und Prozessen in den gewählten Modellen.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob ein einzelnes Persönlichkeitsmodell ausreicht, um die Vielschichtigkeit eines Menschen im Alltag zu erfassen, oder ob eine differenzierte Betrachtung nach Stärken und Anwendungsbereichen notwendig ist.
Die Arbeit nutzt Literaturanalyse zur theoretischen Herleitung sowie eine deskriptive Anwendungsmethode, bei der die Theorien auf eine literarische Fallfigur angewendet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung der drei Modelle sowie eine anschließende Diskussion, in der diese anhand des "Taugenichts" auf ihre praktische Anwendbarkeit und Leistungsfähigkeit (Struktur, Prozess, Entwicklung) geprüft werden.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Persönlichkeitsmodelle, Fünf-Faktoren-Modell, anthroposophische Temperamentenlehre, Enneagramm und Persönlichkeitsentwicklung geprägt.
Im Gegensatz zum Fünf-Faktoren-Modell basiert sie auf philosophisch-anthropologischen Grundlagen und ist besonders auf den pädagogischen Bereich, insbesondere die Waldorfpädagogik, ausgerichtet.
Die Literaturfigur wurde gewählt, da sie für alle Leser objektiv nachvollziehbar ist, deutliche Stärken und Schwächen aufweist und nicht zu vielschichtig ist, um die Unterschiede in der Modell-Anwendung klar aufzuzeigen.
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