Masterarbeit, 2018
157 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Fragestellung und forschungsmethodisches Vorgehen
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Nachhaltigkeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
2.1 Leitbild Nachhaltigkeit
2.1.1 Ursprung und Entwicklung des Leitbilds der Nachhaltigkeit auf globaler Ebene
2.1.2 Konkretisierung der globalen Nachhaltigkeitsziele auf nationaler Ebene
2.1.3 Nachhaltigkeitsverständnis dieser Arbeit
2.2 Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
2.2.1 Umsetzung auf nationaler Ebene in Deutschland
2.2.2 Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung (HBNE)
2.2.3 BNE-Monitoring
3 Forschungsstand und zentrale Ergebnisse bisheriger Hochschulleitbilderanalysen
3.1 Relevanz von Hochschulleitbildern
3.2 Verankerung von Nachhaltigkeit in Hochschulleitbildern
4 Qualitative Inhaltsanalyse der Hochschulleitbilder
4.1 Bestimmung & Präzisierung des Ausgangsmaterials
4.1.1 Leitbilder - Grundlagen, Funktionen, Erwartungen und Anforderungen
4.1.2 Leitbilder in Hochschulen
4.1.3 Leitbilder deutscher Universitäten
4.2 Ablauf der Analyse
4.3 Kategorienbildung
5 Ergebnisse der Analyse der Hochschulleitbilder
5.1 Quantitative Ergebnisse
5.2 Qualitative Ergebnisse
6 Diskussion der Ergebnisse der Analyse der Hochschulleitbilder
7 Schlussbetrachtung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, zu analysieren, inwieweit Nachhaltigkeit in den Leitbildern deutscher Universitäten konzeptuell verankert ist. Dabei wird untersucht, wie sich die Hochschulleitbilder diesbezüglich unterscheiden und wie differenziert Nachhaltigkeit thematisiert wird.
1.1 Problemstellung
Auf Grundlage dieser Ergebnisse ist die Notwendigkeit gesehen worden, im Anschluss an die UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung im Jahr 2015 das gleichnamige UNESCO-Weltaktionsprogramm (WAP) zu initiieren. Durch dieses WAP Bildung für nachhaltige Entwicklung, welches nicht mehr von den UN direkt, sondern von der Unterorganisation UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) in die Wege geleitet wurde, sollte BNE „vom zeitlich befristeten Projekt hin zu einer dauerhaften strukturellen Einbettung“ (DUK, 2014a, S. 4) entwickelt werden. Im Zuge dessen wird der Bildungsbereich der Hochschule als Einrichtung für Forschung und Wissens-, beziehungsweise Kompetenzvermittlung als zentral bei der Umsetzung der BNE angesehen (Michelsen, 2011, S. 49). Das Handlungsfeld 3 des WAP (Kompetenzentwicklung von Lehrenden und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren) zielt diesbezüglich explizit auf eine bedeutsame Funktion der Hochschulen ab: Die Ausbildung von sogenannten Multiplikatoren. Damit wird beabsichtigt, Schlüsselkompetenzen von Pädagogen, Führungskräften und zukünftigen Experten, die in der Regel an Hochschulen ausgebildet werden, nachhaltigkeitsorientiert zu fördern (Rieckmann, 2012, S. 128-130). Umso bedeutender erscheint daher, den Projektcharakter von BNE in eine strukturelle Verankerung im Bildungsbereich der Hochschule zu verändern.
Die Frage, die sich an dieser Stelle anschließt, ist, woran lässt sich eine strukturelle Verankerung von BNE festmachen? Es wird im Rahmen dieser Arbeit diesbezüglich die These formuliert, dass Hochschulen, die sich intensiv mit dem Konzept der Nachhaltigkeit auseinandersetzen und versuchen, BNE in sämtliche Prozesse ihrer Organisation zu implementieren, im Rahmen ihres Selbstverständnisses von ebendiesen Implementierungsbemühungen berichten. Eine solche Kommunikation des Selbstverständnisses von Hochschulen nach innen und außen wird grundsätzlich über die Formulierung und Verabschiedung von Leitbildern realisiert (Brinckmann, 1998).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ein und stellt die Problemstellung bezüglich der strukturellen Verankerung an Hochschulen dar.
2 Nachhaltigkeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE): Dieses Kapitel beleuchtet theoretische Grundlagen des Nachhaltigkeitsbegriffs sowie das pädagogische Konzept der BNE und deren Bedeutung für Hochschulen.
3 Forschungsstand und zentrale Ergebnisse bisheriger Hochschulleitbilderanalysen: Hier werden bisherige Studien zur Relevanz und Nachhaltigkeitsverankerung in Hochschulleitbildern kritisch diskutiert.
4 Qualitative Inhaltsanalyse der Hochschulleitbilder: Dieses methodische Kapitel beschreibt den Auswahlprozess der untersuchten Leitbilder und die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring und Kuckartz.
5 Ergebnisse der Analyse der Hochschulleitbilder: Hier werden die Ergebnisse der quantitativen und qualitativen Auswertung der Hochschulleitbilder präsentiert.
6 Diskussion der Ergebnisse der Analyse der Hochschulleitbilder: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse unter Einbeziehung von Gütekriterien der Inhaltsanalyse kritisch reflektiert und in den Forschungskontext eingeordnet.
7 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und beantwortet die Forschungsfragen, während zugleich Limitationen aufgezeigt werden.
Nachhaltigkeit, Bildung für nachhaltige Entwicklung, BNE, Hochschulleitbilder, Qualitative Inhaltsanalyse, Universitäten, Nachhaltigkeitskommunikation, Gestaltungskompetenz, Strukturverankerung, Hochschulbildung, Multiplikatoren, Nachhaltigkeitsbericht, Forschung, Lehre, Management.
Die Arbeit analysiert, wie Nachhaltigkeit in den Leitbildern deutscher Universitäten konzeptuell verankert ist.
Die Arbeit fokussiert auf Nachhaltigkeit, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und deren strukturelle Implementierung an Hochschulen.
Das Ziel ist es, einen Einblick in die konzeptuelle Verankerung von Nachhaltigkeit in Leitbildern deutscher Universitäten zu gewinnen.
Es wird eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring und Kuckartz angewandt.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen von Nachhaltigkeit und BNE, den Forschungsstand, die methodische Vorgehensweise sowie die Analyse und Diskussion der Hochschulleitbilder.
Die wichtigsten Schlagworte sind Nachhaltigkeit, BNE, Hochschulleitbilder, qualitative Inhaltsanalyse und Hochschulbildung.
Diese Einschränkung dient der Vergleichbarkeit und fokussiert auf Bereiche, die für die Ausbildung zukünftiger Führungskräfte (Multiplikatoren) besonders relevant sind.
Diese Universitäten weisen eine tiefgehende strukturelle Verankerung von Nachhaltigkeit auf und dienen anderen Einrichtungen als Best-Practice-Beispiele.
Sie dienen als Instrument der internen und externen Kommunikation, um das Selbstverständnis und die Grundprinzipien einer Organisation zu verdeutlichen.
Durch die Anwendung anerkannter Gütekriterien der qualitativen Inhaltsanalyse, wie Stabilität und Reproduzierbarkeit, gemessen mittels Intercoderreliabilität und Cohens Kappa.
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