Fachbuch, 2018
113 Seiten
1 Einleitung
2 Leadership
2.1 Definition und Bedeutung
2.2 Führungsaufgaben
2.3 Begriffsabgrenzung: Management versus Leadership
2.4 Traditionelle Führungsansätze
2.4.1 Personenzentrierte Ansätze
2.4.2 Verhaltensorientierte Ansätze
2.4.3 Situationstheoretische Ansätze
2.5 New Leadership Approach
2.5.1 Transaktionale Führung
2.5.2 Transformationale Führung
3 Aktuelle Herausforderungen für Führung und Führungskräfte
3.1 Megatrend Digitalisierung
3.2 Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitswelt und Führung
4 Digital Leadership
4.1 Definition und Bedeutung
4.2 Neue Anforderungen an Führung und Führungskräfte
4.2.1 Geänderte Führungsaufgaben
4.2.2 Führung in der sogenannten VUCA-Welt
4.2.3 Ambidextrie: Die Beidhändigkeit von Führung
4.2.4 Digitale Transformation des Unternehmens
4.3 Ausgewählte Digital-Leadership-Ansätze
4.3.1 Führen auf Distanz in virtuellen Teams
4.3.2 Führen mit sozialen Medien
4.3.3 Führen ohne hierarchische Macht
4.4 Relevanz der Digital Leadership
4.5 Kompetenzen einer digitalen Führungsfigur
4.6 Kritische Betrachtung des Digital-Leadership-Ansatzes im Rahmen der Digitalisierung
4.6.1 Potenziale und Vorteile
4.6.2 Kritik und Nachteile
5 Schlussbetrachtung und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, den Begriff „Digital Leadership“ im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zu definieren und gegen klassische Führungsmodelle abzugrenzen. Dabei werden die veränderten Anforderungen an Führungskräfte im digitalen Zeitalter analysiert, um spezifische Kompetenzen für eine erfolgreiche digitale Führungspersönlichkeit abzuleiten.
4.2.1 Geänderte Führungsaufgaben
Im Zeitalter der Digitalisierung müssen FK ihren MA die Erlaubnis erteilen, selbstständiger zu arbeiten. Begründet wird dies durch die steigende Komplexität der Aufgaben in Unternehmen. Für FK wird es dadurch immer schwieriger, das Wissen rund um die Aufgabenstellung zu besitzen (vgl. Schwarzmüller et al. 2017, S. 4). Den MA wird durch die Befähigung zum selbstständigen Arbeiten mehr Verantwortung übertragen. Das kann letztlich auch deren Motivation fördern (vgl. Summa 2016, S. 8). Dazu gehört auch, dass die FK den MA, unabhängig von der Hierarchieebene, immer auf Augenhöhe entgegentreten statt von oben herab. Eine zunehmende Demokratisierung zeigt sich u.a. dadurch, dass Visionen und Ziele von FK und MA gemeinsam und partizipativ entwickelt werden. In der Gemeinschaft ist nicht die Position im Unternehmen ausschlaggebend, sondern die besten Ideen und Vorschläge, egal von wem sie stammen (vgl. Creusen et al. 2017, S. 180). An Problemen und Projekten wird gemeinsam gearbeitet, ohne Anweisungen von „oben“. Den MA wird beigebracht, was im „Notfall“ zu tun ist. Dadurch sind sie nicht mehr abhängig von Entscheidungen der FK, sondern können selbst die Probleme lösen (vgl. Creusen et al. 2017, S. 108).
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die digitale Revolution und deren Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft dar und leitet die Relevanz des Themas Digital Leadership für moderne Führungskräfte ab.
2 Leadership: Dieses Kapitel erläutert den klassischen Führungsbegriff, definiert zentrale Führungsaufgaben und vergleicht traditionelle Ansätze mit dem New Leadership Approach.
3 Aktuelle Herausforderungen für Führung und Führungskräfte: Das Kapitel thematisiert den Megatrend Digitalisierung und beschreibt dessen weitreichende Auswirkungen auf die Arbeitswelt, Geschäftsmodelle und die Anforderungsprofile von Führungskräften.
4 Digital Leadership: Das Hauptkapitel definiert Digital Leadership, beleuchtet neue Anforderungen sowie Ansätze wie die Beidhändigkeit der Führung und analysiert abschließend die Potenziale und Kritikpunkte des Konzepts.
5 Schlussbetrachtung und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und das Fazit gezogen, dass Digital Leadership eine notwendige Anpassung für Unternehmen darstellt, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Digital Leadership, Führungskräfte, Digitale Transformation, Digitalisierung, VUCA, Ambidextrie, Virtuelle Teams, Soziale Medien, Hierarchieabbau, Kompetenzmodell, Change Management, Führung auf Distanz, Unternehmenskultur, Wissensmanagement, Innovation.
Die Arbeit untersucht, wie sich das Verständnis von Führung durch die Digitalisierung verändert hat und welche Anforderungen das neue Arbeitsumfeld an Führungskräfte stellt.
Zentrale Themen sind der technologische Wandel, die Entwicklung hin zu agilen Führungsmodellen, die Bedeutung von Vertrauen und Eigenverantwortung sowie der Umgang mit komplexen, unsicheren Umwelten.
Das Ziel ist es, den Begriff „Digital Leadership“ fundiert zu definieren, die neuen Herausforderungen zu identifizieren und davon ein Kompetenzprofil für eine digitale Führungskraft abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung aktueller Studien zum Thema Digitalisierung und Führung.
Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen von Führung, aktuelle Herausforderungen durch Digitalisierung und VUCA sowie konkrete Ansätze wie virtuelles Führen, Nutzung sozialer Medien und den Abbau von Hierarchien.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Digitale Transformation, Digital Leadership, Agilität, Ambidextrie und Selbstorganisation aus.
In Anlehnung an John P. Kotter wird Management als Instrument zur Erzeugung von Ordnung und Konstanz beschrieben, während Leadership primär für die Initiierung von Wandel und Bewegung sorgt.
Ein Digital Leader ist eine Führungskraft, die die digitale Transformation steuert, eine klare digitale Vision vorgibt, Silodenken aufbricht und Mitarbeiter aktiv in Innovationsprozesse einbindet.
Das Modell der digitalen Reife hilft Unternehmen zu bestimmen, inwieweit sie digitale Fähigkeiten und Transformationsfähigkeiten bereits besitzen, um gezielte Maßnahmen zur digitalen Weiterentwicklung zu ergreifen.
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