Bachelorarbeit, 2016
50 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Begriffliche Abgrenzung von Investmentansätzen
2.1 Grundlegende Investmentphilosophien
2.1.1 Aktiver Investmentansatz
2.1.2 Passiver Investmentansatz
2.2 Smart Beta
3 Analyse der Smart Beta Konzeption
3.1 Traditionelle Indexing Strategie
3.1.1 Market Cap Weighted
3.1.2 Probleme der Market Cap Weights
3.2 Smart Beta Strategien
3.2.1 Maximum Diversification
3.2.2 Equal Weighted
3.2.3 Low-Volatility
3.2.4 Fundamental Weightes
3.3 Evaluation der Strategien
3.4 Smart Beta 2.0
3.5 Risiken von Smart Beta
4 Vergleich „Traditionelles Indexing vs. Smart Beta vs. Aktives Management“
4.1 Performance
4.2 Kosten
5 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Investmentkonzept "Smart Beta", um zu ergründen, ob es sich dabei um eine wissenschaftlich fundierte und wertstiftende Strategie handelt oder lediglich um ein Marketingprodukt der Fondsindustrie. Hierbei wird der Mehrwert für Investoren im Vergleich zu aktiven und klassischen passiven Anlagestrategien kritisch hinterfragt.
3.1.1 Market Cap Weighted
In Bezug auf die gewählte Thematik der Bachelorarbeit kann an dieser Stelle erwähnt werden, dass traditionelle marktkapitalisierungsgewichtete Indexfonds auch als „Beta Strategie“ verstanden werden können. „Denn das Beta ist der Markt und der Markt ist die Marktkapitalisierung. Alles, was davon abweicht, ist alternatives Beta“ (vgl. o. V. 2013). Die traditionelle Strategie ist immer noch bei Anlegern beliebt, hat aber bei einigen Anlegern im Zuge vergangener Finanzkrisen an Gunst verloren (vgl. o. V. 2013). Dennoch ist die Marktkapitalisierung die dominierende und in der Finanzbranche immer noch standardisierte Gewichtungsmethode bei Indexprodukten.
Die Marktkapitalisierung ist der jeweilige Börsenwert eines Unternehmens in einem Börsenindex und entscheidet, wie stark ein Unternehmen in einem Börsenindex gewichtet wird. Der deutsche Pharmariese Bayer ist zum Beispiel aktuell das wertvollste börsennotierte Unternehmen und wird im Dax mit ca. 10% gewichtet. Zum Vergleich das Unternehmen RWE weißt eine deutlich niedrigere Marktkapitalisierung auf und ist dementsprechend mit weniger als 1% im Dax gewichtet (vgl. Hohenadl 2015).
Über die Zeit hin weg, haben etliche Studien gezeigt, dass traditionell marktkapitalisiert gewichtete Indizes, wie der S&P 500 und der Russell 1000, die meisten aktiv gemanagten Investmentfonds outperformen (vgl. Value Weighted Index o.J. a). Die Vorteile bei einer Gewichtung nach Marktkapitalisierung sind, dass sich zum einen die Gesamtrendite des Index in etwa die Veränderung des Gesamtmarktes aller Aktien wiederspiegelt und das Rebalancing für diesen Indextyp einfach ist.
1 Einleitung: Hinführung zum Thema, Beschreibung der Marktlage sowie Erläuterung der Motivation und Zielsetzung der Arbeit.
2 Begriffliche Abgrenzung von Investmentansätzen: Definition der aktiven und passiven Investmentansätze sowie Einführung der Smart Beta Konzeption.
3 Analyse der Smart Beta Konzeption: Detaillierte Darstellung traditioneller Strategien, Vorstellung verschiedener Smart Beta Ansätze sowie deren Evaluation, Weiterentwicklung zu Smart Beta 2.0 und Risikobetrachtung.
4 Vergleich „Traditionelles Indexing vs. Smart Beta vs. Aktives Management“: Empirische Untersuchung und qualitativer Vergleich hinsichtlich Performance-Ergebnissen und Kostenstrukturen der verschiedenen Strategien.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Synthese der Ergebnisse sowie kritische Reflexion und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Investmentbereich.
Smart Beta, Aktives Management, Passives Investieren, Marktkapitalisierung, Indexing, Performance, Kosten, Risikomanagement, Smart Beta 2.0, Faktor-Modelle, Gewichtungsmethoden, Überrendite, Diversifikation, Volatilität, Finanzkrise.
Die Arbeit analysiert das Investmentkonzept Smart Beta und dessen wissenschaftliche Einordnung im Vergleich zu traditionellen Indexstrategien und aktivem Management.
Die Schwerpunkte liegen auf der Gewichtungsmethodik von Indizes, der Performance-Analyse, Kostenstrukturen und den mit Smart Beta verbundenen Risiken.
Ziel ist es zu klären, ob Smart Beta ETFs einen echten wissenschaftlich begründeten Mehrwert bieten oder primär als Marketinginstrumente zu betrachten sind.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich empirischer Studienergebnisse, unter anderem unter Einbeziehung von Faktor-Regressionsmodellen.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Grundlagenbeschreibung, die detaillierte Analyse verschiedener Smart Beta Strategien und einen vergleichenden Leistungstest gegenüber konventionellen Ansätzen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Smart Beta, Performance-Analyse, alternative Gewichtungsmethoden, Kostenstrukturen und Faktor-Investments charakterisieren.
Smart Beta 2.0 nutzt im Gegensatz zu Ein-Faktor-Modellen der ersten Generation anspruchsvollere Multi-Faktor-Ansätze, die eine präzisere Steuerung von Risikoexposures erlauben.
Neben systematischen Risiken, die durch spezifische Faktor-Exposures entstehen, werden insbesondere das "Parameter estimation risk" und das "Optimality risk" als kritische Faktoren identifiziert.
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