Magisterarbeit, 2004
110 Seiten, Note: 2
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Frage, wie unpopuläre politische Entscheidungen in der kommunalen Politik durch die Medien vermittelt werden. Am Beispiel der Stadt Rheine und der Errichtung einer forensischen Übergangsklinik werden die Herausforderungen der Kommunikation zwischen Politik und Bürgern untersucht. Die Arbeit analysiert die Rolle der Medien im Diskurs über diese kontroverse Entscheidung und beleuchtet die kommunikativen Strategien der Akteure.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Themen der politischen Kommunikation, der Medienlandschaft, der kommunalen Politik, der öffentlichen Meinung und der Konfliktbearbeitung im politischen Kontext. Die Analyse der Forensischen Übergangsklinik in Rheine ermöglicht es, die verschiedenen Facetten der politischen Kommunikation und die Rolle der Medien in diesem Prozess zu beleuchten. Die Analyse betrachtet insbesondere die Bedeutung der Medien für die Meinungsbildung, die Einflussnahme auf die politische Entscheidungsfindung sowie die Herausforderungen der Konfliktlösung in der öffentlichen Kommunikation.
Es geht um die kontroverse Entscheidung, auf dem Gelände der ehemaligen Holländerkaserne eine forensische Übergangsklinik für Maßregelvollzugspatienten zu errichten.
Die Nutzungsdauer wurde auf sieben Jahre begrenzt, es gibt maximal 90 Behandlungsplätze und die Patienten erhalten keine Lockerungen wie Freigang außerhalb des Geländes.
Die Medien fungieren als Vermittler zwischen Politik und Bürgern. Die Arbeit untersucht, wie sie den Diskurs prägen und welche Auswirkungen die Berichterstattung auf die öffentliche Meinung hat.
Zu den Akteuren gehören das Land NRW, die Stadt Rheine, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), die Bürgerinitiative „Pro Rheine“ sowie lokale Tageszeitungen.
In der Arbeit wurde eine Inhaltsanalyse durchgeführt, um die Kommunikationsstrategien und die Häufigkeit bestimmter Themen in den Quellen zu bewerten.
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