Masterarbeit, 2016
87 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemaufriss
1.2 Gang der Untersuchung
2 Grundlegendes
2.1 Grundlegendes zum Employer Branding
2.1.1 Definitionen Employer Brand und Employer Branding
2.1.2 Einordnung der Employer Brand in die Corporate Brand
2.1.3 Fachliche Zuständigkeit im Unternehmen
2.1.4 Ziele, Funktionen und Wirkungsbereiche von Employer Branding
2.1.5 Entwicklungsprozess des Employer Branding
2.2 Grundlegendes zum Mittelstand
2.2.1 Definitionen Mittelstand und KMU
2.2.2 Bedeutung des Mittelstands für die deutsche Wirtschaft
2.2.3 Strukturelle Besonderheiten von mittelständischen Unternehmen
2.2.4 Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Mittelstand
3 Rahmenbedingungen für Employer Branding im Mittelstand
3.1 Employer Branding als Lösungsansatz erkennen
3.1.1 Problembewusstsein und Handlungsdruck im Mittelstand
3.1.2 Unternehmensleitung als Initiator und Treiber
3.1.3 Bedeutung von Führungskräften und Mitarbeitern
3.2 Strukturellen Herausforderungen im Mittelstand begegnen
3.2.1 Notwendigkeit einer Unternehmensstrategie
3.2.2 Personalmanagement in der Verantwortung
3.2.3 Employer Branding als Schnittstellenfunktion
3.3 Effektive Planung des Ressourceneinsatzes
3.3.1 Externe Unterstützung
3.3.2 Unternehmensindividuelle Ressourcenplanung
4 Analysen für eine belastbare Arbeitgebermarke
4.1 Identifizierung wesentlicher Faktoren für die Analyse
4.2 Umfeldanalyse
4.2.1 Unternehmensspezifische Zielgruppen identifizieren
4.2.2 Zielgruppenpräferenzen
4.2.3 Wettbewerbsanalyse im Arbeitsmarkt
4.3 Selbstanalyse
4.3.1 Arbeitgebereigenschaften im Fokus
4.3.2 Arbeitgeberimage im Fokus
5 Arbeitgebermarkenstrategie
5.1 Herausforderungen der Strategieentwicklung
5.1.1 Entwicklung einer Arbeitgebermarkenstrategie
5.1.2 Problemstellung definieren
5.1.3 Zieldefinition mittelständischer Unternehmen
5.2 Positionierung als attraktiver Arbeitgeber im Mittelstand
5.2.1 Inhalte der Arbeitgeberpositionierung
5.2.2 Arbeitgeberpositionierung im Mittelstand
6 Internes vor externem Employer Branding
6.1 Internes Employer Branding
6.1.1 Leistungspolitik: Bestehende Angebote prüfen und neue implementieren
6.1.2 Wesentliche Aspekte des internen Employer Branding
6.1.3 Interne Kommunikation und internes Employer Branding im Mittelstand
6.2 Externes Employer Branding
6.2.1 Ausgestaltung der externen Employer Brand
6.2.2 Externes Employer Branding in mittelständischen Unternehmen
7 Employer Brand Controlling
7.1 Funktionen und Ziele des Employer Brand Controlling
7.2 Employer Brand Controlling in mittelständischen Unternehmen
7.3 Unternehmensindividuelle Controllinglösungen finden
8 Fazit
Die Masterarbeit untersucht die Herausforderungen bei der Implementierung von Employer-Branding-Strategien in mittelständischen Unternehmen. Ziel ist es, Gründe für die schleppende Einführung trotz bekannter Vorteile aufzuzeigen und Lösungsansätze zu definieren, die den spezifischen Rahmenbedingungen mittelständischer Strukturen gerecht werden.
3.1.2 Unternehmensleitung als Initiator und Treiber
Aufgrund des dargestellten mangelnden Leidensdruckes und Problembewusstseins in vielen Bereichen des Mittelstands muss sich die Geschäftsführung selbst in der Handlungsverantwortung sehen. Sie muss Employer Branding als Lösungsansatz für zukünftige Herausforderungen identifizieren, um für die Zukunft erfolgreich aufgestellt zu sein. Dazu ist es notwendig, Employer Branding als strategisches Aufgabengebiet der Unternehmensführung anzusehen. Unternehmensleitungen sollten daher zeitnah mit der Initialisierung und Umsetzung von Employer Branding beginnen, da sich zu einem frühen Zeitpunkt im Wettbewerb oft einmalige Positionierungschancen als attraktive Arbeitgeber im Wettbewerb ergeben. Von erfolgskritischer Bedeutung für eine Umsetzung des Employer Branding ist in diesem Zusammenhang eine aktiv handelnde Unternehmensleitung. Sie muss sich selbst und den Mitarbeitern die Verbindlichkeit und Wichtigkeit einer starken Arbeitgebermarke verdeutlichen.
Ergänzend muss angeführt werden, dass Employer Branding in den Unternehmen schmerzhafte Veränderungsprozesse auslösen kann, die vom Management bewusst gewollt und ausgehalten werden müssen. Auch hier liegt oft ein Hinderungsgrund und damit eine Herausforderung für die Initialisierung von Employer Branding in mittelständischen Unternehmen.
Im Hinblick auf die Beurteilung der wirtschaftlichen Bedeutung von Employer Branding und dem geplanten Investitionsaufwand müssen mittelständische Unternehmensleitungen auch zunehmend die wirtschaftlichen Vorteile von Employer Branding erkennen. Durch Employer Branding ergeben sich zukünftig messbare Einsparungen. Diese werden durch effizientere Personalbeschaffung und die erfolgssteigernden Beziehungs- und Verhaltenswirkungen von Employer Branding erzielt. Die Motivation der Mitarbeiter erhöht sich, das Image wird gestärkt und die regionale Bekanntheit erhöht. Auch ergeben sich Wettbewerbsvorteile durch zukünftig passgenaue Stellenbesetzungen. Die genannten Einsparungen beeinflussen die personalwirtschaftlichen Zielgrößen und damit auch die Erlösseite positiv, was für die Investition in Employer Branding in mittelständischen Unternehmen spricht und als wesentliches Argument für die Unternehmensleitungen erkannt werden sollte.
1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Notwendigkeit von Employer Branding im Mittelstand und analysiert die Gründe für die zögerliche Umsetzung bei gleichzeitigem Fachkräftemangel.
2 Grundlegendes: Dieses Kapitel definiert Employer Brand sowie Employer Branding und ordnet diese Konzepte in den Kontext der Corporate Brand und der Unternehmensführung ein.
3 Rahmenbedingungen für Employer Branding im Mittelstand: Es wird untersucht, wie Unternehmen Employer Branding als strategischen Lösungsansatz begreifen können und welche strukturellen Herausforderungen dabei bestehen.
4 Analysen für eine belastbare Arbeitgebermarke: Das Kapitel erläutert die Bedeutung der Analysephase, fokussiert auf Zielgruppenidentifikation, Wettbewerbs- sowie Selbstanalyse.
5 Arbeitgebermarkenstrategie: Hier liegt der Schwerpunkt auf der Strategieentwicklung, der Definition der Problemstellung und der zielgerichteten Positionierung als attraktiver Arbeitgeber.
6 Internes vor externem Employer Branding: Der Fokus liegt auf der internen Leistungspolitik, Kommunikation und der späteren externen Umsetzung zur Stärkung der Arbeitgebermarke.
7 Employer Brand Controlling: Dieses Kapitel behandelt die Funktionen, Ziele und individuellen Methoden zur Erfolgsmessung im Mittelstand.
8 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Dringlichkeit einer strategischen, authentischen Employer-Branding-Umsetzung für mittelständische Unternehmen.
Employer Branding, Mittelstand, KMU, Arbeitgebermarke, Employer Value Proposition, Personalmanagement, Fachkräftemangel, Arbeitgeberimage, Unternehmenskultur, Strategieentwicklung, Employer Brand Controlling, Personalrekrutierung, Mitarbeiterbindung, Wettbewerbsanalyse, Positionierung
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen für den Mittelstand bei der Implementierung von Employer Branding, da viele Unternehmen hier schleppend agieren, obwohl der Fachkräftemangel massiv zunimmt.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Employer Branding, die Rolle des Mittelstands, die Analysephasen zur Markenstärkung, Strategieentwicklung sowie die Bedeutung von Controlling und interner Kommunikation.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum die Einführung von Employer Branding im Mittelstand schwierig verläuft, und auf Basis eines 4-Phasen-Modells Ansätze für eine erfolgreiche Umsetzung zu liefern.
Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturrecherche und wertet bestehende wissenschaftliche Studien zum Thema Mittelstand und Employer Branding aus, um diese theoretisch aufzubereiten.
Der Hauptteil gliedert sich entlang eines typischen Entwicklungsprozesses: von den Rahmenbedingungen über die Analyse- und Strategiephase bis hin zur Umsetzung und zum Controlling.
Die wichtigsten Begriffe sind Employer Branding, Mittelstand, Fachkräftemangel, Employer Value Proposition, Arbeitgeberimage und Personalstrategie.
Interne Authentizität ist entscheidend; wenn externe Botschaften nicht durch die gelebte Realität im Unternehmen gestützt werden, verliert die Arbeitgebermarke an Glaubwürdigkeit bei den eigenen Mitarbeitern.
Die Unternehmensleitung fungiert als Initiator und Treiber; ohne ihre aktive Unterstützung und die Bereitstellung von Ressourcen scheitern Employer-Branding-Projekte im Mittelstand häufig.
Standardisierte Controlling-Modelle für Konzerne sind im Mittelstand oft zu komplex. Daher müssen unternehmensindividuelle, anwenderfreundliche Kennzahlen definiert werden, die den Erfolg messbar machen, ohne die Ressourcen zu überlasten.
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