Bachelorarbeit, 2018
88 Seiten, Note: 2,1
1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
2 Entwicklungen hin zur digitalen Welt
2.1 Globalisierung
2.2 Industrialisierung
2.3 Digitalisierung und Meilensteine
2.4 Begriffsdefinition „digital unterwegs“
2.5 Begriffsdefinition „mobile first“
3 Einflüsse auf die Arbeitswelt
3.1 Vorteile
3.1.1 Neue Arbeitskonzepte durch Einfluss neuer Techniken
3.1.2 Neue Geschäftskonzepte
3.2 Nachteile
3.2.1 Leistungsdruck und Burnout
3.2.2 Vermischung von Berufs- und Privatleben
3.2.3 Ablenkung am Arbeitsplatz
4 Chancen und Risiken für Unternehmen
4.1 Chancen
4.2 Risiken
4.2.1 Datenschutz und Mitarbeiterkontrolle
4.2.2 Substituierungspotenzial der Digitalisierung
5 Experteninterview
5.1 Begründung der wissenschaftlichen Methode
5.2 Durchführung der Experteninterviews
5.3 Vorbereitung der Auswertung
5.4 Auswertung der Ergebnisse
6 Fazit und Ausblick auf die Zukunft der Arbeitswelt
Diese Arbeit untersucht den Einfluss der Trends „digital unterwegs“ und „mobile first“ auf die moderne Arbeitswelt. Durch eine Kombination aus Literaturanalyse und Experteninterviews wird analysiert, wie diese Entwicklungen Arbeitskonzepte verändern, welche Chancen und Risiken für Unternehmen entstehen und wie sich die Arbeitsweise in Zukunft transformieren könnte.
3.1.1.1 Mobiles Arbeiten, Homeoffice & e-work
Homeoffice und e-work, auch vermehrt Telearbeit genannt, definieren sich grundsätzlich „[...] als eine auf Informations- und Kommunikationstechnik gestützte Tätigkeit, die an einem Arbeitsplatz außerhalb der Unternehmenszentrale stattfindet.“ Hierbei gilt zu beachten, dass e-work zum einen das Konzept des Homeoffice, Arbeiten im Unternehmen und von zu Hause aus erledigen, als auch das Konzept der permanenten Heimarbeit beschreit. So hat sich angesichts der bereits erwähnten technischen Möglichkeiten und der zunehmend digitalen Transformation das Konzept des festen, stationären Arbeitsplatzes zunehmen gewandelt. So zeichnet sich bereits in einer Studie aus dem Jahr 2010 ab, dass lediglich 30 Prozent der Erwerbstätigen lieber im Büro arbeiten und 58 Prozent vermehrt flexiblere Arbeitsbedingungen bevorzugen.
Darüber hinaus zeigt eine weitere Studie aus dem Jahr 2005, dass 76 Prozent der neuen Ideen außerhalb des Firmengebäudes entstehen. Für die Unternehmen zeichnet sich ab, dass sowohl auf Seiten der Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer viele Gründe für eine Umstrukturierung des Arbeitsalltags sprechen. Beispiele hierfür auf Arbeitnehmerseite sind: Work-Life-Balance, Gesundheit, Erholung, Lebensqualität, Familie und Reisen. Unterstützend stehen ihnen die Gründe der Arbeitgeber gegenüber: differenzierte Kundenanforderungen, Variantenvielfalt, Ausgleich der Produktionsschwankungen und die Anpassung an die Nachfrage. Weitere Vorteile von Homeoffice sind unter anderem ruhigere Arbeitsplätze und die Einsparung von Wegstrecken.
1 Einführung: Die Einleitung definiert Digitalisierung als Prozess der Veränderung und Fortschritts und benennt die Forschungsfrage bezüglich des Einflusses von „digital unterwegs“ und „mobile first“ auf die Arbeitswelt.
2 Entwicklungen hin zur digitalen Welt: Dieses Kapitel erläutert die geschichtlichen Hintergründe von Globalisierung und Industrialisierung und definiert die zentralen Begriffe „digital unterwegs“ und „mobile first“.
3 Einflüsse auf die Arbeitswelt: Hier werden die positiven und negativen Folgen der Digitalisierung beleuchtet, einschließlich neuer Arbeitskonzepte, Leistungsdruck und der Ablenkung am Arbeitsplatz.
4 Chancen und Risiken für Unternehmen: Dieser Abschnitt thematisiert das unternehmerische Potenzial sowie Herausforderungen wie Datenschutz, Mitarbeiterkontrolle und das Substituierungspotenzial durch Automatisierung.
5 Experteninterview: Das Kapitel erläutert die methodische Herangehensweise und präsentiert die Auswertung der mit Experten geführten Interviews zur Zukunft der Arbeitswelt.
6 Fazit und Ausblick auf die Zukunft der Arbeitswelt: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und wagt eine Prognose über die weitere Entwicklung von Arbeitsprozessen unter dem Einfluss fortschreitender Digitalisierung.
Digitalisierung, Mobile First, Arbeitswelt, Homeoffice, Industrie 4.0, Experteninterview, Substituierungspotenzial, Burnout, Sharing Economy, Cloud-Computing, Augmented Reality, Big Data, Crowdworking, Transformation, Unternehmenskultur
Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der digitalen Transformation auf die heutige und zukünftige Arbeitswelt, insbesondere unter Berücksichtigung der Begriffe „digital unterwegs“ und „mobile first“.
Die zentralen Themen umfassen neue Arbeitskonzepte, die Auswirkungen technischer Innovationen auf Mitarbeiter, die Chancen und Risiken für Unternehmen sowie die psychologischen und strukturellen Folgen des digitalen Wandels.
Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, wie „digital unterwegs“ und „mobile first“ die Arbeitswelt beeinflussen, und das Aufzeigen von Zukunftsprognosen für Unternehmen und Arbeitnehmer.
Der Autor verwendet eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und ergänzt diese durch leitfadengestützte Experteninterviews, deren Ergebnisse mithilfe der Software MaxQDA ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Entwicklung, die Analyse von Vorteilen wie neuer Arbeitskonzepte (z. B. Homeoffice) und Nachteilen wie Burnout-Gefahren sowie eine unternehmensorientierte Betrachtung von Chancen und Risiken.
Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, Mobile First, Industrie 4.0, Substituierungspotenzial, Work-Life-Balance und digitale Transformation.
Die Experten sehen im Homeoffice grundsätzlich positive Aspekte hinsichtlich der Flexibilisierung, betonen aber, dass es einer neuen Struktur bedarf und dass soziale Interaktion sowie physische Präsenz dennoch unverzichtbare kreative Impulse bieten.
Die Experten interpretieren diese Skepsis als eine Mischung aus fehlenden eigenen Innovationen in bestimmten Bereichen und einem Sicherheitsdenken, betonen jedoch, dass ein radikales Umdenken und mehr Mut seitens der Politik und Unternehmen erforderlich sind.
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