Bachelorarbeit, 2018
64 Seiten, Note: 1,00
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel
2 Methodik
2.1 Forschungsfrage
2.2 Literaturrecherche
3 Ergebnisse
3.1 Bedeutung von Ernährung
3.1.1 Kulturelle und soziale Aspekte des Essens
3.2 Mangelernährung im Erwachsenenalter
3.2.1 Ätiologie
3.2.2 Folgen von Mangelernährung
3.3 Ermittlung des Ernährungszustands
3.3.1 Ernährungsscreenings
3.4 Ernährungstherapie
3.4.1 Stufen der Ernährungstherapie
3.4.2 Enterale Ernährungstechniken
3.4.3 Medizinische und pflegerische Aspekte der PEG
3.4.3.1 Indikationen und Kontraindikationen
3.4.3.2 Anlagetechnik
3.4.3.3 Verbandswechsel
3.4.3.4 Komplikationen
3.4.3.5 Verabreichung von Sondenkost
3.4.3.6 Energiebedarf
3.4.3.7 Medikamentenverabreichung
3.4.3.8 Ernährungstherapeutische Verlaufskontrollen
3.5 Auswirkungen der PEG-Sonde
3.5.1 Tabellarische Übersicht der eingeschlossenen Studien
3.5.2 Lebensqualität
3.5.2.1 Psychologische und emotionale Auswirkung
3.5.2.2 Körperliches Wohlbefinden
3.5.2.3 Sozialleben
3.5.3 Ernährungszustand
3.5.4 Morbidität und Mortalität
3.6 Häusliche Versorgung
3.6.1 Gastrostomie-Management
3.6.2 Unterstützungsmöglichkeiten
3.6.2.1 Entlassungsmanagement
3.6.2.2 Homecare Service
3.6.2.3 Patientenschulung
3.7 Ethische und juristische Aspekte
3.7.1 Rechtliche Grundlagen
3.7.1.1 Die Einwilligungsfähigkeit
3.7.2 Grundlagen und Prinzipien der Ethik
3.7.3 Ernährungstherapie bei fortgeschrittener Demenz
3.7.4 Ernährung am Lebensende
3.7.4.1 Palliative Care
3.7.4.2 Palliative Ernährungstherapie
3.7.5 Der interdisziplinäre Entscheidungsprozess
4 Diskussion
4.1 Ausblick und Limitation
Diese Bachelorarbeit untersucht systematisch die Auswirkungen einer langfristigen enteralen Sondenernährung mittels perkutaner endoskopischer Gastrostomie (PEG) auf den Ernährungszustand, die Lebensqualität und die Lebenserwartung von Betroffenen, wobei die Rolle der professionellen Gesundheits- und Krankenpflege sowie ethische Aspekte in der Entscheidungsfindung im Vordergrund stehen.
3.4.3 Medizinische und pflegerische Aspekte der PEG
Die Methode der perkutanen endoskopischen Gastrostomie wurde erstmals von Ponski und Gauderer 1980 beschrieben und wird seitdem stets weiterentwickelt. Heute stellt sie die Standardmethode der langzeitigen enteralen Ernährung dar (Wirth, 2018). Al-Abtah et al. definieren die PEG als künstlichen Zugang zum Magen, welcher mithilfe eines Gastroskops von außen durch die Bauchdecke gelegt wird (Al-Abtah et al., 2015, S. 510).
1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung der Ernährung im Gesundheitswesen und führt in die Thematik der Mangelernährung sowie die Notwendigkeit ernährungstherapeutischer Interventionen ein.
2 Methodik: Hier wird der systematische Ansatz der Literaturrecherche beschrieben, mit dem die Auswirkungen der PEG-Sonde auf verschiedene Parameter untersucht wurden.
3 Ergebnisse: Dieser Hauptteil analysiert die Bedeutung von Ernährung, die Folgen von Mangelernährung sowie medizinische, pflegerische und ethische Aspekte der PEG-Anlage basierend auf der recherchierten Fachliteratur.
4 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, insbesondere hinsichtlich der Diskrepanzen in den Studien zur Lebensqualität und Lebenserwartung, und die Wichtigkeit einer fundierten Indikationsstellung hervorgehoben.
Enterale Ernährung, Perkutane endoskopische Gastrostomie, Lebensqualität, Ernährungszustand, Lebenserwartung, Pflege, Mangelernährung, Palliative Care, Ethik, Ernährungstherapie, Sondenernährung, Patientenverfügung, Interdisziplinarität, Gastrostomie-Management, Evidenzbasierte Pflege
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen der langfristigen enteralen Sondenernährung (PEG) auf den Ernährungszustand, die Lebensqualität und die Lebenserwartung von Patienten.
Zu den Schwerpunkten zählen die klinische Anwendung der PEG, ethische Herausforderungen, pflegerische Versorgungsaspekte und die Begleitung von Patienten am Lebensende.
Das Ziel ist es, evidenzbasierte Erkenntnisse über die Auswirkungen der PEG-Anlage zu gewinnen, um die Rolle der Pflege im Entscheidungsprozess und in der anschließenden Versorgung zu stärken.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche in verschiedenen Fachdatenbanken und Suchmaschinen.
Der Hauptteil behandelt die Grundlagen der Ernährungstherapie, die Technik und Komplikationen der PEG, die Auswirkung auf die Lebensqualität und die ethischen Rahmenbedingungen.
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind enterale Ernährung, perkutane endoskopische Gastrostomie, Lebensqualität, Ernährungszustand und ethische Aspekte.
Einige Studien berichten von einer Verbesserung der Lebensqualität durch die PEG, während andere eher eine Stabilisierung des Zustands feststellen und psychologische oder soziale Belastungen betonen.
Der Patientenwille ist zentral. Besonders bei nicht einwilligungsfähigen Personen muss der mutmaßliche Wille unter Einbeziehung von Angehörigen und medizinischen Ethikprinzipien sorgfältig ermittelt werden.
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