Masterarbeit, 2017
84 Seiten, Note: 6 (entspricht 1 in D)
1. Einleitung
1.1. Ausgangslage
1.2. Problem Formulierung
1.3. Forschungsfragen
1.4. Abgrenzung
1.5. Zielsetzung der Praktischen Arbeit
1.5.1. Zielsetzung Nr.1
1.5.2. Zielsetzung Nr.2
1.5.3. Zielsetzung Nr.3
1.6. Methodisches Vorgehen in der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Begriffserklärungen für die vorliegende Arbeit
2.1.1. Anlagen- und Bauprojekte bei SBB Personenverkehr
2.1.2. Klassisches Projektmanagement bei SBB Personenverkehr
2.1.3. Agiles Projektmanagement
2.1.4. Agiles Manifest
2.1.5. Agile Prinzipien bei SBB Personenverkehr
2.1.6. Vergleich Agiles und Klassisches Projektmanagement
2.2. Begriffserklärung Kanban mit Elementen von Scrum
2.2.1. Kanban im Allgemeinen
2.2.2. Funktionsweise Kanban-System
2.2.3. Begrifflichkeiten
2.2.4. Bedeutung der einzelnen Aktivitäten (Spalten auf dem Board):
2.2.5. Konkretes Vorgehen bei der Arbeit mit dem Kanban Board
2.2.6. Angewandte Elemente von Scrum
2.2.7. Vorteile der Kombination von Kanban und Scrum
2.3. Schlussfolgerungen aus der Literaturrecherche
2.3.1. Agile Methoden
2.3.2. Agile Methode Kanban mit Elementen von Scrum
3. Untersuchungsmethode
3.1. Begründung zur Wahl des qualitativen Ansatzes
3.2. Vorgehensweise bei der Datenerhebung
3.2.1. Teilnehmer des Praxisversuchs
3.2.2. Vorgehen beim Erheben der Daten
3.2.3. Aufbau des Protokolls / Leitfaden
3.3. Vorgehen bei der Aufbereitung der Daten
4. Empirische Ergebnisse
4.1. Auswertung der Workshops
4.2. Darstellung der Ergebnisse
4.2.1. Agile Methoden
4.2.2. Agile Methode Kanban mit Elementen von Scrum
4.3. Abgleich mit den Annahmen aus der Literaturrecherche
4.3.1. Agile Methoden
4.3.2. Methode Kanban mit Elementen von Scrum
4.4. Abgleich mit Bezug zu den Forschungsfragen
5. Diskussion
5.1. Zusammenfassung der Ergebnisse
5.2. Handlungsempfehlung
5.3. Ausblick
6. Fazit
7. Erklärung
8. Quellen
8.1. Abbildungsverzeichnis
8.2. Literaturverzeichnis
8.3. Interne Dokumente
8.4. Internet Videotutorials
9. Anhang
9.1. Protokoll Workshop Nr.5
9.2. Excel Auswertung
9.3. Projektinformation Ausbau Gleis 456 SA Brig
9.4. Pilot Agile Methoden im Projekt «Ausbau Gleis 456 SA Brig»
Das Hauptziel dieser Masterarbeit besteht darin, durch einen Praxisversuch zu untersuchen, ob agile Projektmanagement-Methoden in Anlagen- und Bauprojekten bei SBB Personenverkehr Operating einen messbaren Nutzen stiften. Im Zentrum stehen dabei Fragen zur Durchlaufzeitverkürzung, zur Kundeneinbindung sowie zur wertorientierten Fokussierung im Vergleich zum klassischen Wasserfallmodell.
2.2.1.Kanban im Allgemeinen
Der Begriff Kanban kommt aus dem japanischen und bedeutet übersetzt Karte. Diese einfache und flexible Produktionssteuerung wurde von der japanischen Firma Toyota entwickelt (Pröpper, 2012, S. 56).
Die folgenden beiden grundlegenden Fragen müssen vor dem Start der Arbeit mit einem Kanban-Board grundsätzlich überlegt sein (Leopold, 2017, S. 6):
1) Wie finden wir heraus, was unsere Kunden wollen?
2) Wenn wir wissen, was unsere Kunden wollen: Wie werden wir den Anforderungen gerecht? Wie muss unser Arbeitsfluss aussehen, damit wir beim Kunden Wert generieren?
Gemäss Pröpper (2012, S. 57) ist das Ziel von Kanban, die Menge an parallelen Arbeiten zu vermeiden. Die Anzahl an gleichzeitigen Arbeiten wird als Work in Progress (WIP) bezeichnet. Die einzelnen WIP-Elemente werden an einem Kanban-Board visualisiert. Dadurch ist jederzeit die Art der Auslastung des Gesamtprozesses erkennbar.
In einem zweiten Schritt wird die Menge an WIP limitiert. Dadurch werden die Engpässe im System sichtbar. Am Flaschenhals wird der Prozess ins Stocken geraten und dadurch mit der Zeit überlaufen. Exakt an dieser Stelle des grössten Engpasses wird dann das brennendste Problem analysiert und gezielt behoben.
1. Einleitung: Definiert die Ausgangslage, die Problemstellung und die Forschungsfragen im Kontext der Projektabwicklung bei SBB Personenverkehr.
2. Theoretische Grundlagen: Erläutert notwendige Begrifflichkeiten zu agilen Methoden, Kanban und Scrum sowie deren Vergleich zum klassischen Wasserfallmodell.
3. Untersuchungsmethode: Begründet den gewählten qualitativen Forschungsansatz und beschreibt das Vorgehen bei der Datenerhebung durch zehn Workshops.
4. Empirische Ergebnisse: Präsentiert die gewonnenen Daten aus den Workshops und vergleicht diese mit den theoretischen Annahmen aus der Literaturrecherche.
5. Diskussion: Hinterfragt die erzielten Resultate kritisch, beantwortet die Forschungsfragen und gibt eine Handlungsempfehlung ab.
6. Fazit: Reflektiert den Arbeitsprozess und fasst die gewonnenen Erkenntnisse sowie den Nutzen für das Projektmanagement zusammen.
Agiles Projektmanagement, Kanban, Scrum, SBB Personenverkehr, Anlagenprojekte, Bauprojekte, Wasserfallmodell, Prozessoptimierung, Durchlaufzeit, Kundeneinbindung, Wertstrom, WIP-Limits, Praxisversuch, Agile Transformation, Projektsteuerung.
Die Arbeit untersucht, ob und wie agile Projektmanagement-Methoden, speziell Kanban mit Elementen von Scrum, erfolgreich in nicht-IT-nahen Anlagen- und Bauprojekten bei SBB Personenverkehr eingesetzt werden können.
Die zentralen Felder umfassen Agilität im Projektmanagement, die Anwendung des Kanban-Systems in der Bauplanung, die Rolle der Kundeneinbindung sowie die Wertfokussierung bei der Projektabwicklung.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob agile Methoden in Anlagen- und Bauprojekten die Durchlaufzeiten verkürzen, den Endkunden stärker einbinden und eine bessere Fokussierung auf wertstiftende Arbeitselemente ermöglichen.
Die Arbeit basiert auf einem qualitativen Forschungsansatz, bei dem Daten aus zehn praxisorientierten Workshops erhoben, dokumentiert und strukturiert ausgewertet wurden.
Der Hauptteil deckt die theoretischen Grundlagen des agilen Projektmanagements, die Beschreibung der eingesetzten Kanban-Elemente sowie die Analyse der empirischen Ergebnisse aus dem Praxisversuch ab.
Agiles Projektmanagement, Kanban, Scrum, SBB, Anlagenprojekte, Bauprojekte, Durchlaufzeit, Kundeneinbindung und Wertstrom.
Der Praxisversuch erfolgte in zehn Workshops, in denen das Team mit einem Kanban-Board arbeitete. Dabei wurden regelmäßig Retrospektiven durchgeführt und Feedback zu verschiedenen Kategorien auf einer Skala von -5 bis +5 eingeholt.
Agile Methoden sind in Anlagenprojekten vorteilhaft für Phasen wie das Detailkonzept. Eine volle agile Abwicklung der Realisierungsphase wird als schwierig angesehen, jedoch sind agile Denkweisen auch dort wertvoll.
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