Fachbuch, 2018
81 Seiten
Dieses Werk untersucht die Bedeutung der Resilienzforschung für die Jugendhilfe im Kontext der Jugendkriminalität. Der Fokus liegt darauf, die Erkenntnisse aus der Resilienzforschung zu analysieren und deren Relevanz für die Praxis der Jugendhilfe aufzuzeigen.
Die einleitenden Gedanken des Buches beleuchten die Notwendigkeit, die Jugendhilfe mit den Erkenntnissen der Resilienzforschung zu verknüpfen. Kapitel 2 befasst sich mit der Definition, den Merkmalen und der Bedeutung von Resilienz. Dabei werden auch die verschiedenen Modelle und theoretischen Ansätze der Resilienzforschung vorgestellt. Kapitel 3 untersucht den Zusammenhang von Resilienz mit anderen Konstrukten, während Kapitel 4 die Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren für die Entwicklung von Resilienz beleuchtet. Kapitel 5 analysiert verschiedene Modelle von Resilienz und ihre Anwendung in der Praxis. Kapitel 6 präsentiert wichtige Ergebnisse aus empirischen Studien zur Resilienzforschung. Kapitel 7 fasst die zentralen Ergebnisse der empirischen Studien zusammen und unterstreicht die Relevanz von persönlichen und sozialen Ressourcen für die Resilienzentwicklung. Kapitel 8 beleuchtet die Bedeutung der Bindungstheorie für die Resilienzforschung. Kapitel 9 bietet eine umfassende Zusammenfassung der bisherigen Erkenntnisse. Kapitel 10 widmet sich dem Thema "Desistance from Crime" und betrachtet die Abkehr von Kriminalität im Jugendalter. Kapitel 11 analysiert verschiedene Theorien und Modelle der Desistanceforschung. Kapitel 12 fasst die zentralen Ergebnisse der Desistanceforschung zusammen. Kapitel 13 präsentiert empirische Erkenntnisse aus dem deutschsprachigen Raum. Kapitel 14 diskutiert das Verhältnis von Resilienz- und Desistanceforschung und die Aufgaben der Jugendhilfe im Strafverfahren.
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Resilienzforschung untersucht, warum manche Jugendliche trotz schwieriger Hintergründe nicht kriminell werden oder es schaffen, den „Teufelskreis“ der Delinquenz zu verlassen.
Desistance bezeichnet den Prozess der Abkehr von einer kriminellen Laufbahn und die dauerhafte Wiedereingliederung in die Gesellschaft.
Wichtige Faktoren sind personale Ressourcen (Selbstwirksamkeit) und soziale Ressourcen (stabile Bindungen, Unterstützung durch die Jugendhilfe).
Durch kompetenz- und ressourcenorientierte Ansätze kann die Jugendhilfe im Strafverfahren gezielter Maßnahmen entwickeln, die die Widerstandsfähigkeit der Jugendlichen stärken.
Sie belegt empirisch, dass eine einzige stabile Bezugsperson ausreichen kann, um die Entwicklung eines Kindes trotz massiver Risikofaktoren positiv zu beeinflussen.
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