Diplomarbeit, 2018
59 Seiten, Note: 1,0
1 Problemstellung
2 Theoretischer Hintergrund des Brexit’s
2.1 Brexit als Herausforderung
2.2 Vereinigtes Königreich
2.2.1 Volkswirtschaft
2.2.2 Multikulturelle Gesellschaft und Zuwanderung
2.3 Europäische Union
2.3.1 Binnenmarkt der Europäischen Union
2.3.2 Arbeitnehmerfreizügigkeit
2.3.3 Volkswirtschaft - Deutschland
2.4 Vergleich der Volkswirtschaften
2.5 Bisherige Auswirkungen
3. Grundlagen der klassischen Personalbeschaffung
3.1 Einordnung der Personalbeschaffung in die Personalwirtschaft
3.2 Prinzipien und Ziele der Personalbeschaffung
3.3 Abgrenzung interner und externer Personalbeschaffung
4 Personalrekrutierung von Fachkräften in der EU
4.1 Kanäle der europäischen Personalrekrutierung
4.1.1 Öffentliche Arbeitsvermittler
4.1.2 Privatwirtschaftliche Arbeitsvermittler
4.1.3 Personalleasing
4.1.4 Rekrutierungsmessen
4.1.5 Online-Rekrutierung
4.1.6 Stellenanzeigen in Zeitungen und Zeitschriften
4.1.7 Hochschulmarketing
4.2 Fachkräftemangel
4.3 Zuwanderung
5 Prognose der europäischen Personalrekrutierung nach EU-Austritt des Vereinigten Königreichs
5.1 Brexit vs. Arbeitnehmerfreizügigkeit
5.1.1 Aktuelle Situation
5.1.2 Beschränkungen beim grenzüberschreitenden Mitarbeitereinsatz
5.2 Szenario-Analyse – Arbeitnehmerfreizügigkeit nach Brexit
5.2.1 Szenario 1 - Das „Norwegen“-Szenario:
5.2.2 Szenario 2 - Das „Schweizer“ Szenario:
5.2.3 Szenario 3 - Das „Drittstaat“-Szenario:
5.2.4 Szenario 4 - Die WTO-Option:
5.2.5 Szenario 5 - Freihandelsabkommen
5.3 Auswirkungen auf Arbeitsmigration
5.4 Fachkräftemangel im Vereinigten Königreich
5.5 Fachkräftemangel in Deutschland
6 Auswirkungen auf die europäische Personalbeschaffung
6.1 Arbeitsmarkt des Vereinigten Königreichs
6.1.1 Chancen und Risiken für die britische Personalbeschaffung
6.2 Arbeitsmarkt in Europa – Deutschland
6.2.1 Chancen und Risiken für die deutsche Personalbeschaffung
7 Fazit und Ausblick
7.1 Fazit
7.2 Ausblick
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des Brexit auf die europäische Personalrekrutierung von Fachkräften. Zentral ist dabei die Forschungsfrage, welche Chancen und Risiken sich durch die potenzielle Abschaffung der Arbeitnehmerfreizügigkeit für den Arbeitsmarkt ergeben und wie sich dies in verschiedenen Austrittsszenarien für Großbritannien und die EU niederschlägt.
2.1 Brexit als Herausforderung
Die Wahl zum Verlassen der EU war kein wirtschaftlicher, sondern ein kultureller Aufstand. Es war ein Aufstand gegen ein liberales, urbanes Großbritannien - gegen London, gegen die kulturelle Elite, gegen Einwanderung. Das Referendum wurde immerhin mit dem Slogan „Kontrolle übernehmen“ gewonnen.
„Britisch exit“ – die Entscheidung des Vereinigten Königreiches für das Verlassen der Europäische Union (EU). Die britische Premierministerin Theresa May hat dies auf der Grundlage von Artikel 50 des Vertrags über die Europäische Union dem Europäischen Rat am 29. März 2017 offiziell mitgeteilt und damit eine zweijährige Frist für die Austrittsverhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich (Großbritannien und Nordirland) und den anderen 27 Mitgliedstaaten (EU-27) gestartet. Die Austrittsverhandlungen haben am 19. Juni 2017 offiziell begonnen. Wenn es zu keinem Abschluss kommt, erlischt die EU-Mitgliedschaft ohne besondere Regelung. Die EU-Verträge gelten dann nicht mehr für Großbritannien. Die Frist kann verlängert werden, wenn der Europäische Rat dies einstimmig im Einvernehmen mit dem Vereinigten Königreich beschließt.
Der Kreis der EU-Mitgliedstaaten wird dadurch erstmals kleiner; eines der bevölkerungsreichsten und wirtschaftsstärksten Länder Europas hat sich gegen das Projekt EU entschieden. Allerdings bleiben die Briten unsere europäischen Nachbarn. Oder, wie Theresa May es richtig gesagt hat: „Wir verlassen die EU, aber nicht Europa.“ Die Gründe, die dazu geführt haben, dass sich eine knappe Mehrheit für den Brexit ausgesprochen hat, sind vielschichtig.
1 Problemstellung: Einleitung in die Thematik des Brexit-Referendums und Darlegung des Forschungsansatzes mittels Literaturanalyse und Szenario-Modell.
2 Theoretischer Hintergrund des Brexit’s: Erläuterung der politischen und wirtschaftlichen Ausgangslage von Großbritannien und der EU sowie der Bedeutung des Binnenmarktes.
3. Grundlagen der klassischen Personalbeschaffung: Definition und Einordnung der Personalbeschaffung innerhalb des Personalmanagements sowie Abgrenzung der verschiedenen Suchwege.
4 Personalrekrutierung von Fachkräften in der EU: Vorstellung der verschiedenen Rekrutierungskanäle und Diskussion des Begriffs Fachkräftemangel.
5 Prognose der europäischen Personalrekrutierung nach EU-Austritt des Vereinigten Königreichs: Analyse verschiedener Austrittsmodelle und deren Auswirkungen auf die Migration von Fachkräften.
6 Auswirkungen auf die europäische Personalbeschaffung: Untersuchung der spezifischen Chancen und Risiken für den britischen und deutschen Arbeitsmarkt.
7 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der europäisch-britischen Beziehungen.
Brexit, Personalrekrutierung, Fachkräftemangel, Arbeitnehmerfreizügigkeit, Arbeitsmarkt, EU-Binnenmarkt, Migration, Personalbeschaffung, Szenario-Analyse, Großbritannien, Deutschland, Beschäftigung, Personalmanagement, Wirtschaftswachstum, Austrittsverhandlungen.
Die Arbeit behandelt die Auswirkungen des britischen EU-Austritts (Brexit) auf die Personalrekrutierung von Fachkräften innerhalb der Europäischen Union.
Die zentralen Felder sind die volkswirtschaftlichen Auswirkungen des Brexit, die Grundlagen der Personalbeschaffung und die Auswirkungen auf die grenzüberschreitende Arbeitsmigration.
Ziel ist es, die Chancen und Risiken der Abschaffung der Arbeitnehmerfreizügigkeit zu identifizieren und mögliche Szenarien für die Zukunft der europäischen Personalrekrutierung zu skizzieren.
Die Autorin verwendet eine Literaturanalyse in Kombination mit einem Szenario-Modell, um die verschiedenen Austrittsmöglichkeiten Großbritanniens zu bewerten.
Der Hauptteil befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Personalbeschaffung, den Rekrutierungskanälen, der Szenario-Analyse der Arbeitnehmerfreizügigkeit sowie den Auswirkungen auf den britischen und deutschen Arbeitsmarkt.
Schlüsselwörter sind unter anderem Brexit, Personalrekrutierung, Fachkräftemangel, Arbeitnehmerfreizügigkeit und Arbeitsmarkt.
Die Arbeit prognostiziert, dass dem Vereinigten Königreich aufgrund von Unsicherheit und drohender Abwanderung von Fachkräften ein gravierender Personal-Einbruch und ein Fachkräftemangel drohen.
Deutschland wird als eines der wahrscheinlichsten Zielländer für Fachkräfte genannt, die das Vereinigte Königreich verlassen, was dem deutschen Arbeitsmarkt potenzielle Vorteile durch einen Fachkräftegewinn bietet.
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